Kapitel 991: Conan, Heiji und Soshi Okita suchen einen Mörder

Kapitel 991Kapitel 991, welches den übersetzten Titel „Finger weg!“ trägt, bringt uns nicht nur die Ermittlungen im aktuellen Fall, sondern auch Soshi Okita, der sich neben dem Fall auch in die Beziehungen von Conan und Heiji einmischt.

Inhalt Kapitel 991; zweites Kapitel zu Fall 287; später voraussichtlich in Band 93. Zu unseren Zusammenfassungen der vorigen Kapitel.
Auftretende Personen: Conan Edogawa, Heiji Hattori, Ran Mori, Kazuha Toyama, Miwako Sato, Wataru Takagi, Momiji Ooka, Muga Iori, Soshi Okita, Shido Nukitani, Katsunari Yasuoka, Nenji Norimura, Tsuneyuki Yokote, Akane Sadamori
Ort: Kendo-Turnierhalle in Tokio

Kapitel 991Nachdem sich Soshi Okita Conan vorgestellt hat, fragt sich Ran, ob er vielleicht derselbe Okita ist, von dem Kazuha vorher erzählt hatte. Okita findet Ran hingegen süß und erfragt erstmal ihren Namen, bevor er ihr sagt, dass sie, wenn sie jemals nach Kyoto kommt, ihn anrufen soll, da er ihr die ganze Stadt zeigen könne. Ran fühlt sich durch Okitas Aussehen an Shinichi erinnert, was ihr Herz schneller schlagen lässt. Die Unterhaltung der beiden wird nun aber von Conans unüberhörbarem Räuspern unterbrochen, der von Okita wissen möchte, warum der Täter ein talentierter Kendo-Kämpfer gewesen sein muss. Diese Tatsache findet Okita offensichtlich, da er das Opfer Shido durch sein Outfit als Kendo-Schiedsrichter identifiziert hat. Als Schiedsrichter muss einen Wettbewerbsrang im Kendo inne gehabt haben, weswegen sein Gegner mindestens genauso stark gewesen sein muss. Okitas Beobachtungen erinnern Ran nochmals an Shinichi, was sie erneut erröten lässt. Dies bleibt von Okita nicht unbemerkt, welcher freudig vermutet, dass Ran ihm verfallen sei. Diese bestreitet Okitas Annahme zwar, doch der Kendo-Kämpfer aus Kyoto stellt sich vor sie und schaut ihr tief in die Augen: abstreiten würde gar nichts bringen, da er als Samurai solche Dinge spüren könne.

Bevor er sich Ran weiter annähern kann spürt Okita jedoch Schmerzen, da Heiji ihm mit seinem Holzschwert einen Schlag auf den Hinterkopf verpasst. Genervt weist Heiji seinen Rivalen zurecht: Ran sei die Freudin von Heijis bestem Freund, weswegen Okita die Finger von ihr lassen solle. Okita erwidert lediglich, dass es schon okay sei, da dieser Freund von alledem hier ja nichts mitbekommt, was Conan in Gedanken nur ein trockenes, Und was wenn doch?, abringt.

Wenig später treffen Sato und Takagi ein, die sich von Ran, Conan und dem blinden Zeugen, der sich als Katsunari Yasuoka vorstellt, auf den aktuellen Stand bringen lassen. Nach der Aussage von Katsunari sind nach dem Mord nur der Täter und zwei weitere Personen zur Toilette gegangen, weswegen der Täter noch im Toilettenhaus sein muss.

Gerade als Takagi und Sato die Toiletten durchsuchen wollen, kommen drei Personen heraus: der 40-jährige Nenji Morimura, der 28-jährige Tsuneyuki Yokote und die 31-jährige Akane Sadamori. Alle drei wirken ganz normal, bis Nenji die Leiche von Shido entdeckt und auf diese zustürmt. Okita schneidet ihm jedoch den Weg ab und identifiziert auch Nenji als Kendo-Schiedsrichter. Nenji hat das Opfer sofort, da er ihn von ihren gemeinsamen Tätigkeit als Schiedsrichter kennt und früher oftmals in Wettkämpfen gegen ihn angetreten, wobei Shido ihm jedoch jedes Mal überlegen war. Deshalb spekuliert Okita, dass Nenji ihn umgebracht hat, weil er Shido immer unterlegen war und jetzt Rache wollte.

Unterdessen behaupten Tsuneyuki und Akane, dass sie keine Ahnung haben wer der Mann ist und deswegen mit dem Verbrechen nichts zu tun haben, doch Conan ist da anderer Meinung, da er gerade einen Ermittler der Spurensicherung über die Schulter schaut, welcher momentan das Smartphone von Shido durchsucht; auf dem Handy findet sich ein Foto von Shido und Akane, welche sich an Shido anschmiegt. Nenji wirft nun auch ein, dass Shido davon erzählt habe, dass er Probleme mit einer seiner ehemaligen Schülerinnen habe. Tatsächlich hat Akane auf der Oberschule drei Jahre lang im Kendo-Klub unter der Leitung von Shido den Kampfsport gelernt. Sie hatte nur gesagt, dass sie das Opfer nicht kennt, damit sie nicht in die Polizeiermittlung verwickelt wird. Als sie auf dem Weg zur Toilette die Leiche von Shido gesehen hat, war sie so geschockt, dass sie zur Toilete gestürmt ist und es ihr nicht in den Sinn kam, die Polizei zu rufen. Nenji erklärt, dass ganz dringend auf die Toilette musste, und vermutet, dass er deswegen die Leiche auf dem Weg übersehen haben könnte.

Tsuneyuki behauptet weiterhin, dass Opfer nicht zu kennen und auch kein Kendo zu beherrschen, weswegen er wirklich mit allem nichts zu tun habe. Die Leiche hat er auf dem Weg zur Toilette auch nicht gesehen. Akane entlarvt Tsuneyuki jedoch als Lügner: als sie mit Shido auf einen Tee im Café war, war dort auch Tsuneyuki mit einem Date anwesend und vor eben jenem Date hatte er damals geprahlt, dass er schon verschiedene Kendo-Turniere gewonnen hat. Daraufhin kam es zu einem Streit zwischen Tsuneyuki und Shido, der wissen wollte, welche Turniere Tsuneyuki denn bitte gewonne hätte. Die beiden haben solange diskutiert, dass Tsuneyukis Date nach einer Weile gelangweilt gegangen ist. Jetzt dreht Tsuneyuki jedoch den Spieß um und erzählt davon, dass Akane im Café damals zu Shido gesagt hatte, dass sie entweder ihn oder sich selbst umbringt, sollte Shido nicht bald seine Frau verlassen. Auch einen Streit zwischen Nenji und Shido will Tsuneyuki gestern beim Turnier gesehen haben. Nenji bestätigt dies, er habe Shido gesagt, dass dessen Entscheidungen in letzter Zeit ein bisschen lasch geworden sind, woraufhin Shido: „Wie wäre es, wenn du mal zur Abwechslung einen Kampf gewinnst, bevor du mir sagst, wie ich meinen Job zu machen habe.“ Dies hat Nenji laut eigener Aussage tief verletzt.

Sato fasst nochmal zusammen: alle drei Verdächtigen hatte sowohl ein Motiv, als auch die nötigen Kendo-Fähigkeiten für die Tat. Ran wirft ein, dass Katsunari den Täter bestimmt an der Stimmen erkennen kann, da er ja ein Telefongespräch des Täters beim Weggehen gehört haben will, in dem dieser gesagt haben soll, dass sein Teppichmesser mit Blut beschmiert ist und er damit nicht schneiden kann, weswegen ihm ein Ersatz gebracht werden soll. Doch die Stimme aus dem Teppichmessergespräch war anders als die sämtlicher Verdächtigen, es war eine männliche, heisere Stimme. Akane und Nenji sagen, dass das Opfer Shido eine solche Stimme hatte. Nun erinnert sich Katsunari daran, dass er das Teppichmessergespräch vor dem Todesröcheln gehört hatte, weswegen Conan und Heiji nun vermuten, dass derjenige, der Shido das neue Teppichmesser bringen sollte, ihn damit umgebracht hat. Allerdings befinden sich auf Shidos Smartphone nur Daten über Gespräche mit seiner Frau. Daher vermutet Takagi, dass der Täter eventuell Gesprächslogs gelöscht haben könnte

Kapitel 991Unterdessen hat Okita hinter dem Toilettenhaus die blutverschmierte Kendo-Ausrüstung des Täters gefunden. Die Rüstung gehört zum Team von Okitas Senshin-Oberschule, welches gestern eine Reserverüstung, die von vielen verschiedenen Leuten getragen wird, als vermisst gemeldet hat. Nenji sagt, dass er selbst diese Rüstung gestern mal getragen hat, als er dem Senshin-Team beim Training geholfen hat. Heiji wirft ein, dass Okita Nenji dann ja gestern dort getroffen haben muss, doch Okita hat das Training geschwänzt. Sato und Takagi sind sich einig, dass es schwer wird aus einer Rüstung, die von vielen Leuten regelmäßig getragen wird, DNA des Täters zu finden.

Jedenfalls soll Takagi jetzt erstmal den Organisatoren sagen, dass das Turnier abgebrochen werden muss. Takagi will sich schon auf den Weg machen, als Heiji ihn aufhält. Dieser muss unbedingt das Turnier gewinnen, da er ihr erst dann sagen kann, was er sagen muss. Da sie vor dem nächsten Kampf noch 40 Mnuten Zeit haben, argumentiert Heiji, dass das Turnier nicht abgesagt werden muss, wenn sie bis dahin den Fall gelöst haben. Bevor Takagi etwas erwidern kann, mischt sich Okita ein und schlussfolgert, dass Heiji auch ihn besiegen will, da er ja vom Turniergewinn sprach. Genervt schnautzt Heiji ihn an, dass das ja selbstverständlich sei, woraufhin Okita vorschlägt, dass man nicht bis zum Turnierkampf warten muss, sondern die beiden ihren Kampf jetzt auch einfach hier an Ort und Stelle austragen könnten. Das Angebot nimmt Heiji mit Freuden an. Ran stellt mit roten Wangen fassunglos fest, dass Heiji im Falle eines Sieges tatsächlich Kazuha seine Liebe gestehen könnte. Besagte Kazuha sitzt unterdessen in der Turnierhalle und fragt sich, wo Conan und Ran bleiben, da der nächste Kampf ja bald losehen werde. Auch Momiji Ooka befindet sich unter den Zuschauern und lässt sich von ihrem Butler Muga Ior gerade Tee und Gebäck servieren.

Eine Woche Pause! Soshi Okita bringt Anspannung in die Beziehungen von Conan & Heiji und auch der Fall ist noch nicht gelöst…
Kapitel 992 erscheint in der Shōnen Sunday #20/2017 am 12. April.

 

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Bilder: © Gosho Aoyama, Shōgakukan

 

5 Kommentare zu “Kapitel 991: Conan, Heiji und Soshi Okita suchen einen Mörder

  • 30. März 2017 um 09:28
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    Mir gefällt es nicht, dass es sich bei Okita schon wieder um einen Detektiven – oder zumindest einem Jugendlichen mit detektivischen Fähigkeiten – zu handeln scheint, weil Aoyama eindeutig genug davon hat. Aber nun ja, was soll’s, der Fall wird auf jeden Fall vorangetrieben, was ich gut finde.

    Das Ende war besonders spannend, weil ich endlich sehen möchte, wie Heiji Kazuha seine Liebe gesteht! Hoffentlich gewinnt er den Kampf!

    Wie immer vielen Dank für die Kapitelzusammenfassung 🙂

  • 30. März 2017 um 14:01
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    Naja, „detektivische Fähigkeiten“ in großen Anführungszeichen. Das einzige, was er wirklich macht ist zwei Leute anhand ihrer Outfits als Kendo-Schiedsrichter zu identifizieren und hinter dem Toilettenhaus die blutige Rüstung zu finden. Ersteres ist für ihn nicht mal wirklich eine Schlussfolgerung, da er mit dauernd mit Schiedsrichter zu tun hat und daher einfach weiß wie sie aussehen und das Finden der Rüstung war einfach nur eine Sache von 4-5 Schritten an der Seite des Hauses entlang zu machen.

  • 30. März 2017 um 19:23
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    Ich weiß nicht, Okita ist meiner Meinung nach keine große Bereicherung. Ich fand es ziemlich merkwürdig, dass Ran ihn so mit Shinichi vergleicht – und das gar nicht mal so wegen des Aussehens, sondern wegen seines Verhaltens. Und das ist nun… naja… welches Mädchen will einen Meter neben einer blutenden Leiche nicht gern von einem überdrehten Typen angebaggert werden? XD Und dass er auch gleich am Tatort mit Heiji kämpfen will – obwohl wir zugegebenermaßen einiges an inkorrektem Verhalten von unseren Jungdetektiven gewohnt sind ^^‘ (*hüstel* einen Mord zwischen Tür und Angel lösen, um den perfekten Moment für sein Liebesgeständnis zu behalten, ist dem Opfer gegenüber ziemlich pietätlos *hüstel*)
    Egal ob oder ob er nicht ein Detektiv ist, ich hätt ihn gern vom Tatort weg…

    Ich glaub aber nicht, dass Heji irgendwas gesteht. Immerhin soll es doch darum im nächsten Film gehen, oder?

  • 30. März 2017 um 20:05
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    Da die Filme nicht kanonisch sind und Gosho so etwas wie Heijis Geständnis vermutlich gerne einzigartig im Manga haben will, glaube ich nicht, dass es im nächsten Film zu einem Geständnis kommen wird (darum gehen tut es auch gar nicht so wirklich, sondern eher um den Kampf von Kazuha und Momiji um Heiji), sondern das wie immer der Status Quo beibehalten wird.

  • 2. April 2017 um 00:12
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    Ich bin immer wieder erstaunt wie lange das bei Kazuha und Heji dauert, anders als bei Shinichi und Ran.
    Man sollte denken das es bei ihnen sich noch so hinzieht, aber ich hab das Gefühl das es tausendmal länger bei Heji und Kazuha dauertxDD Und die sind doch gar nicht die Haupt- Hauptcharas von allenxD

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