Kapitel 992: Das Turnier, der Fall und die Liebe

Kapitel 992In Kapitel 992, „Deine Zeit ist gekommen“, ist Heiji als Detektiv und als Kendoka gefordert, denn der Fall ist kompliziert und seine Turniergegner sind stark. Kann er in beiden Bereichen glänzen und am Ende Kazuha seine Liebe gestehen?

Inhalt Kapitel 992; drittes Kapitel zu Fall 287; später voraussichtlich in Band 93. Zu unseren Zusammenfassungen der vorigen Kapitel.
Auftretende Personen: Conan Edogawa, Heiji Hattori, Ran Mori, Kazuha Toyama, Miwako Sato, Wataru Takagi, Momiji Ooka, Muga Iori, Soshi Okita, Takeshi Onimaru, Shido Nukitani, Katsunari Yasuoka, Nenji Norimura, Tsuneyuki Yokote, Akane Sadamori
Ort: Kendo-Turnierhalle in Tokio

Kapitel 992Heiji und Okita stehen sich am Tatort in Kampfpose gegenüber und beginnen ihren Kampf. Doch bevor ihre Holzschwerter aufeinander treffen können, schreitet Sato und beendet den Kampf bevor er begonnen hat, da sie ja immernoch an einem Tatort seien. Zudem greift sie Heijis Einwand auf, dass man das Turnier ja nicht absagen müsse, wenn der Fall vor Beginn der Halbfinalpartien gelöst wird. Takagi ist sich der Sache zwar nicht so sicher und befürchtet eine Standpauke von Megure, doch Sato erwidert, dass das schon in Ordnung sei, weil sie drei sichere Verdächtige haben und (mit Seitenblick auf Heiji) das Turnier auch in romantischen Angelegenheiten wichtig sei. Unterdessen entfernt sich Ran mit Satos Erlaubnis vom Tatort, da sie überprüfen will, ob Heiji wirklich das Turnier gewinnen und somit Kazuha seine Liebe gestehen kann.

Die Polizei hat im Toilettenhaus noch kein Teppichmesser gefunden, obwohl der Täter, laut dem blinden Zeugen Katsunari, ein solches dem Opfer bringen sollte und ihn dann damit ermordet hat. Der Täter trägt es also noch bei sich oder hat es in der Toilette versteckt. Deshalb werden nun auch die Taschen der Verdächtigen durchsucht: Kendo-Schiedsrichter Nenji hat eine Schwerttasche Bambus-Übungsschwertern dabei, da er nach dem Gang zur Toilette noch üben wollte, da er morgen selbst einen Kampf hat. Tatsächlich befinden sich in der Tasche nur zwei Bambusschwerter und eine Flasche mit Tinte. Die braucht Nenji als Schiedsrichter, da dieses Turnier klassisch geführt wird, weswegen der Turnierbaum auf einem Plakat an einer Wand der Turnierhalle hängt und dort die Namen der Kandidaten mit Pinsel und Tinte manuell aufgeschrieben und durchgestrichen werden.

Zur selben Zeit befindet sich Ran vor eben jenem Turnierbaum und entdeckt, dass der nächste Gegner von Heiji im Halbfinale ein Typ namens Kurahiko Namakoshi ist. Just in diesem Moment kommt eben jener Namakoshi an Ran vorbei, gestützt von zwei seiner Teamkollegen, da er schwere Beinkrämpfe hat. Trotzdem will er gegen Heiji antreten, auch wenn er noch nie gegen ihn gewinnen konnte. Ran stellt schonungslos fest, dass Heiji somit wohl sicher ins Finale einziehen wird, wo sein Gegner entweder Soshi Okita oder ein Kendoka aus Tokio sein wird, dessen Name für Ran nach einem starken Kämpfer klingt.

Währenddessen wird gerade Akanes Tasche durchsucht, doch darin befindet sich nichts, womit man jemandem die Kehle durchschneiden könnte. Lediglich eine kleine Schere aus Akanes Nähset könnte als Waffe durchgehen, aber nicht für eine solche Tat. Sato lässt sie trotzdem auf Blutspuren untersuchen. Conan und Heiji bemerken zudem eine Packung mit Schokoladepralinen, bei denen nur die äußere Reihe ziemlich geschmolzen ist. Akane erklärt das damit, dass die Seite in der Innentasche ihrer Jacke an ihrem Körper war und die Reihe durch die Körperwärme geschmolzen ist.

In der Turnierhalle erklärt das Kendoteam der Kaiho Akademie Kazuha unterdessen, dass sie Heiji nicht von seinem Training zurückgekommen ist und sie ihn nicht finden können, was Kazuha natürlich besorgt, da das Halbfinale in 20 Minuten beginnen wird. Ran ist auch noch in der Halle und läuft einen Gang entlang, auf der Suche nach dem Gegner von Heiji, als sie mit einem Kämpfer zusammenstößt. Anhand des Namensschilds an der Rüstung erkennt sie ihn als Heijis Gegner und wir Leser ihn als Takeshi Onimaru, ein Kendoka und der Hauptgegenspieler des Protagonisten in Gosho Aoyamas vorherigem Manga Yaiba, aus dem auch Okita kommt. Während Ran sich noch aufrappelt, kommt ein Mann auf Onimaru zugelaufen, der ihn fragt, ob Onimaru wirklich das Finale aufgeben wird. Onimaru bestätigt dies, da er früher als erwartet nach Hause muss. Der Gouverneur von Tokio will Onimaru, der zweifacher japanischer Kendo-Meister ist, scheinbar die Ehrenbürgerschaft Japans verleihen, doch Onimaru sieht sich wegen seines jungen Alters als unwürdig an, die Ehrenbürgerschaft zu tragen und will den Titel deswegen ablehnen, muss dafür das Turnier aber vorzeitig verlassen. Seinen Halbfinalkampf will er aber noch bestreiten, da er dort auf jemanden trifft, mit dem er sich unbedingt messen will. Wenn Onimaru als stärkster Schwertkämpfer Okita im Halbfinale schlägt und dann aufgibt, wird Heiji also das Turnier gewinnen, was Ran sehr erfreut, da sie so schon freihe Bahn für Heijis Liebesgeständnis sieht, weswegen sie Kazuha einem SMS mit dem Inhalt „Herzlichen Glückwunsch “ schickt, was diese leicht verwirrt, da Heiji ja noch gar nicht gewonnen hat. Auch Momiji Ooka befindet sich mit ihrem Butler Muga Iori auf der Tribüne; Momiji erkundigt sich bei Muga, ob aller klar ist, woraufhin dieser erwidert, dass alles wie von ihnen erwartet passiert. Damit ist Momiji zufrieden und schlägt vor, dass sie jetzt in Ruhe zuschauen, wie ihr zukünftiger Ehemann Heiji den Turniersieg erringt.

Am Tatort wird Tsuneyuki durchsucht, der aber keine Tasche hat, sondern nur sein Smartphone, Brieftasche, Wohnungsschlüssel, Zigaretten und ein Feuerzeug in Jacken- und Hosentaschen dabei hat. Als Sato einen Blick auf sein Smartphone wirft, fällt ihr auf, dass Tsuneyuki diesen Monat keine Fotos gemacht hat, obwohl in vorherigen Monaten jeweils fast 200 Bilder gemacht hat, doch da sieht Tsuneyuki keinen Zusammenhang zum Fall; zudem sei es immernoch seine private Entscheidung, wie viele Fotos er macht. Plötzlich klingelt das Telefon und Sato geht ran. Es meldet sich jemand, der sich erkundigt, ob Sato dieser Freund von Tsuneyuki ist, welcher Cutter so gerne mag. Tsuneyuki beeilt sich zu erklären, dass damit kein Teppichmesser (auf Japanisch „cutter knife“, ein Lehnwort aus dem Englischen) gemeint ist, sondern der Bootstyp Kutter (auf Japanisch „cutter“, wie auch die deutsche Variante Kutter ein Lehnwort aus dem Englischen). Tsuneyuki hat sich in letzter Zeit für diese Boote interessiert und einem Freund versprochen, ihn mal auf eine Bootstour mitzunehmen.

Somit hat keiner der Verdächtigen ein Teppichmesser dabei. Auch in der Tasche des Opfers Shido war kein solches Messer, nur sein Smartphone, ein Handtuch, eine Zeitschrift und eine leere Tüte Magenmedizin und die Verpackung mit den restlichen, vollen Tüten. Nenji erzählt, dass Shido erwähnt hatte, dass er ein Magengeschwür hat. Die Forensiker haben an Shidos Lippen Reste der Medizin gefunden, woraus sie schließen, dass Shido die Medizin unmittelbar vor seinem Tod eingenommen hat. Shido hatte als Schiedsrichter einen hohen Kendo-Rang, doch seine Kehle konnte vom Täter trotzdem mit einem einzigen Schlag durchtrennt werden, weswegen Nenji für Sato am Verdächstigsten ist, da dieser als Schiedsrichter-Kollege einen ebenso hohen Rang hatte und zu so einem Schnitt fähig gewesen wäre. Doch Okita sieht das anders: er hat sich die blutige Kendo-Rüstung des Täters angezogen und argumentiert, dass Shido den Täter in diesem Aufzug für einen Oberschüler gehalten haben könnte und deshalb weniger vorsichtig und aufmerksam war. Vom schockierten Heiji kriegt er deshalb erstmal einen Rüffel, da die Rüstung ein Beweisstück ist. Unbeirrt davon stellt Okita hervor, dass das Blut zwar den Hüftschutz der Rüstung erreicht hat, aber auf der Robe zwischen Brustpanzer und Hüftschutz kein Blut ist. Jedoch befindet sich Blut auf der Rückseite der Robe. Zudem erinnert sich Okita daran, dass er das Opfer schonmal gesehen hat: er war heute Schiedsrichter bei einem von Okitas Turnierkämpfen. Dabei hat Okitas Schwertstoß seinen Kontrahenten zurückgeworfen, wobei dieser mit Shido zusammengestoßen ist, wovon das Opfer Nasenbluten hatte. Nun erinnert sich Katsunari daran, dass das Opfer wie Heiji mit Kansai-Akzent gesprochen hat.

Kapitel 992Dadurch hat Heiji einen Geistesblitz. Hastig fragt er bei der Spurensicherung nach, ob die Frau des Opfers, die sich auf dem Weg zum Tatort befindet, Klamotten zum Wechseln dabei hat, was ein Mitglied der Spurensicherung bestätigt. Während Conan noch fragt, was mit den Wechselklamotten sein soll, denkt sich Heiji in Gedanken, dass die Lösung dieses Falls ihm gehört.

Keine Pause! Heiji ist sicher, dass er diesen Fall in der Tasche hat. Doch liegt er wirklich richtig? Wie wird der Kampf zwischen Onimaru und Okita ausgehen und welche Fäden zieht Momiji Ooka im Hintergrund?
Kapitel 993 erscheint in der Shōnen Sunday #21/2017 am 19. April.

 

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Bilder: © Gosho Aoyama, Shōgakukan

3 Kommentare zu “Kapitel 992: Das Turnier, der Fall und die Liebe

  • 13. April 2017 um 17:53
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    Es geht recht spannend weiter! Der Fall verwirrt mich zwar ein bisschen, aber sobald er aufgelöst wird, werde ich ihn sicher komplett verstehen. Hoffentlich kann Heiji Kazuha bald seine Liebe gestehen!

    Wie immer danke für die Kapitelzusammenfassung 🙂

  • 14. April 2017 um 23:47
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    Das einzige was mich viel mehr interessiert als der Fall ist, wollten Ran und Conan nicht zur Toilette ? 😂 Soweit ich mich erinnere, waren die doch auf der Suche bis sie letzten Endes die Leiche fanden 😂

    Naja, scheint so als ob unser Osaka-Detektiv den Fall vor unserem Tokyo- Detektiv gelöst hat…Er hat auch einen Vorrang. Schließlich hat Conan von Kendo nicht viel am Hut.

    Ahjaa…Onimaru dieser Witzbold von einem Meister, der Yaiba unbedingt besiegen wollte 😅 und das mit seinen Dämonen Kräften… Ob Yaiba auch am Turnier erscheinen wird ? ( ・ ิω ・ ิ)
    Yaiba war auch ein toller Meisterwerk von Gosho-sensai gewesen…

    Frag mich nur, wann er Kaito Kid zu Ende zeichen möchte ( ・ั₃・ั )

  • 16. April 2017 um 11:15
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    Ehrlich gesagt: bevor Heiji Kazuha seine Liebe gestehen kann, wird wieder was dazwischenkommen… 😉

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