Episode 872: Conan und Heiji und die Legende des Nue (Geschrei-Teil)

Heute lief in Japan die Episode 872 mit dem übersetzten Titel Conan und Heiji und die Legende des Nue (Geschrei-Teil).

Episode 872: Conan und Heiji und die Legende des Nue (Geschrei-Teil)
Inhalt Manga-Umsetzung aus Band 90 & Band 91; erste von drei Episoden; zu den Zusammenfassungen der letzten Episoden bei uns

Sonoko, Ran und Conan unterhalten sich im Café Poirot mit Azusa, welche bestätigt, dass sie beim Fall des Todes von Rokumichi Hado nicht in der Konzerthalle war. Der ebenfalls anwesende Bourbon behauptet, er wäre wie Ran und Sonoko von der falschen Azusa getäuscht worden. Sonoko vermutet, es könnte Kaito Kid in Verkleidung gewesen sein, der ihr Herz stehlen wollte, doch Conan und Bourbon wissen natürlich, dass es Vermouth war. Conan stellt fest, dass die Schwarze Organisation offensichtlich ebenfalls die Sterbenachricht „ASACA RUM“ von Koji Haneda von vor 17 Jahren entschlüsselt haben muss. Währenddessen erzählt Azusa von einem merkwürdigen Duo, welches heute zur Detektei Mori hochgegangen sei. Conan denkt zuerst an Gin und Wodka, doch schnell wird klar, dass es sich um Heiji und Kazuha handelt.

Heiji wurde vom Bürgermeister eines Dorfes per Brief beauftragt, bei der Suche nach einem versteckten Goldschatz der legendären Tokugawa Shōgun-Dynastie in dessen Dorf zu helfen. Kazuha schlug daraufhin vor, auch Kogoro zu Rate zu ziehen, doch dieser hat kein Interesse. Auch Ran hat eigentlich keine Lust mitzukommen, doch Kazuha spekuliert, wenn Heiji einen Brief aus dem Dorf erhalten hat, Shinichi vielleicht auch einen bekommen habe. Heiji hakt in ihr Gespräch ein und erzählt Ran die Lüge, dass Shinichi angeblich Interesse an versteckten Schätzen haben soll. Wütend fragt Conan, warum Heiji so einen Aufstand macht, da er selbst ja auch nicht am Schatz interessiert sei. Heiji erklärt seine Lüge damit, dass Conan ja ohne Ran nicht mitkommen könne, woraufhin Conan fragt, ob hinter dieser ganzen Sache noch etwas anderes steckt. Heiji errötet leicht und weicht der Frage aus.

Einige Zeit später werden Heiji, Conan, Kazuha und Ran vom Bürgermeister Densuke Takekuma vom Bahnhof in das Yadori-Dorf gefahren. Densuke will mit dem Goldfund Touristen in das Dorf locken und hat dazu neben Heiji auch noch Archäologen und Historkier angeheuert. Da danach kein Geld mehr für einen professionellen Detektiv übrig war, hat er Heiji hinzugezogen, im Austausch dafür, dass Densuke für Kost und Logis aufkommt. Schnell werden Heijis Erwartungen enttäuscht: Der Gasthof im Dorf sieht von außen sehr schäbig aus und das Essen wird der Bürgermeister selber kochen. Densuke beschwichtigt Heiji, es sähe alles schlimmer aus, als es ist. Früher war der Ort beliebt bei Touristen, doch seit einem Vorfall bleiben diese immer mehr aus. Der Bürgermeister will lieber nicht von dem Vorfall sprechen, doch der Archäologe Michiki Tanzawa klärt die Gruppe auf: Ein Mitglied des Goldgräberteams wurde von einem Erdrutsch erfasst und verstarb. Der Historiker Yasukatsu Someji und die Schriftstellerin Fumie Masuko erzählen mehr über den Hintergrund des Tokugawa-Gold. Außerdem kommt noch der Reporter Hajime Tsurumi dazu, der erst mal lässig mit Ran und Kazuha flirtet und damit schnell den Zorn von Heiji und Conan auf sich zieht. Hajime erklärt, dass er hier einen Report über das Monster des Yadori-Dorfes schreiben will, doch bevor er mehr erklären kann, wird er von einem Hund angesprungen, der ihm freudig das Gesicht abschleckt, was Hajime gar nicht passt, denn er hasst Hunde. Der Hund gehörte dem verstorbenen Bergarbeiter, erklärt der Bürgermeister.

Nach dem Abendessen fragt Heiji Hajime erneut nach dem Monster. Der Reporter erklärt, dass der verstorbene Bergarbeiter ein Ausländer namens Charles Abel war, der kaum Japanisch gesprochen habe. Als die anderen Bergarbeiter ihn nach dem Erdrutsch fanden, war er bereits so gut wie tot und konnte nicht sprechen, da sein Rachen zu verletzt war. Mit letzter Kraft schrieb er deshalb drei Buchstaben auf einen Zettel: „nue“. Ran, Kazuha, Heiji und Conan sind geschockt von diesem Wort, denn die Nue, auch japanische Chimäre genannt, ist ein Wesen aus der Mythologie Japans, welches den Kopf eines Affen, den Körper eines Marderhundes, die Beine eines Tigers und eine Schlange als Schwanz besitzen soll und sich angeblich in eine schwarze Wolke verwandeln und fliegen kann. Plötzlich hören alle von draußen schreckliche, unmenschliche Schreie, woraufhin auch der Hund von vorhin unruhig wird bellt. Fumie, Haijme, Yasukatsu und Michiki erklären, dass dies der Schrei der Nue sei und eine dieser Kreaturen im Wald rund um das Dorf sein muss.

Verängstigt wegen der Schreie fragen Kazuha und Ran Michiki, ob das legendäre Monster wirklich in diesem Dorf lebt. Michiki stellt klar, dass er kein Monster meint, sondern einen Vogel, die Bunt-Erddrossel. Dieser Vogel hat einen Ruf, der dem in den Sagen beschriebenen Ruf der Nue sehr ähnlich ist, weswegen man den Vogel oftmals ebenfalls als Nue bezeichnet. Fumie vermutet, dass Charles Abel wohl eher den Vogel als das Monster gemeint haben wird. Hajime keift sie an und fragt, wie ein in einer Höhle verschütteter Bergarbeiter da unten einen Vogel gesehen haben soll und glaubt weiterhin an die Monster-Theorie. Heiji wirft ein, dass aber keiner der anderen Bergarbeiter ein Monster gesehen hat.

Yasukatsu vermutet hingegen ebenfalls, dass dieser Schrei nicht zu dem Vogel gehört, sondern zum Monster. Der Sage nach sei einst die Leiche einer Nue westlich vom See Hamana hier in der Präfektur Shizuoka zu Boden gefallen; in der Stadt Mikkabi der Region Kita-ku seien deshalb die Stadtteile Nueshiro, Dozaki, Hanehira und Ona nach der Nue benannt. Im Japanischen haben diese Stadtteile jeweils die Schriftzeichen für Kopf, Torso, Flügel und Schwanz im Namen, weshalb ihren Namen angeblich daher kommen, welches Körperteil der Nue am jeweiligen Ort zu Boden gefallen ist. Und das Yadori-Dorf hatte früher einen anderen Namen, nämlich Yacho-Dorf. Yacho bedeutet Nachtvogel und setzt sich dementsprechend aus den Schriftzeichen für Nacht und für Vogel zusammen. Kombiniert man aber diese zwei Schriftzeichen in ein einzelnes, erhält man das Schriftzeichen für Nue. Gerade als er mit seiner ausschweifenden Erklärung fertig ist, hören draußen die Schreie auf.

Kazuha und Ran wollen nach Hause fahren, doch Heiji und Conan werfen ein, dass sie gerade erst angekommen seien, die Reise ziemlich lang war und es schon Nacht sei. Außerdem bezeichnet Heiji die alten Sagen als Schwachsinn und glaubt, dass die ganze Geschichte mit dem Bergarbeiter auch nur eine dieser modernen Mythen sei. Doch Densuke widerspricht, da der Zettel echt sei und er ihn sogar dabei hat. Er zieht den in eine Schutzfolie eingehüllten Zettel mit den Buchstaben „nue“ darauf aus einem Umschlag. Der Zettel wurde vom vorherigen Bürgermeister damals geborgen und war deshalb in den 16 Jahren seit dem Tod von Charles Abel im Rathaus archiviert, zusammen mit einer altertümlichen Haarnadel. Weiterhin erklärt Densuke, dass die Echtheit des Zettels überprüft und bestätigt worden sei. Zudem habe er detaillierte Aufzeichnungen über die Grabungsarbeiten von damals, weswegen man bei der Besichtigung der Grabungsstelle morgen gezielt nach dem Gold suchen könne und wenn alles von einer Kamera gut aufgezeichnet wird, werden hoffentlich viele Touristen in das Dorf kommen.

Alle gehen zu ihren Zimmern, als Yasukatsu den Bürgermeister fragt, ob dieser seine Einzelbestellung fertig hat. Densuke bejaht dies und fragt, ob alle Bestellungen korrekt sind. Yasukatsu hat sich Milch und Whisky bestellt, Michiki Sake mit getrocknetem Tintenfisch, Fumie Weißwein und Soda, und Hajime Cola und Kartoffelchips. Heiji & Co. möchten nichts, da sie selbst einige PET-Flaschen dabei haben. Ran und Kazuha sorgen sich darum, ob sie überhaupt einschlafen können, woraufhin Fumie ihnen rät vorher nochmal ihre Zimmer zu durchsuchen, da sie selbst in ihrem Zimmer eine tote Maus in einer Schublade gefunden hat. Densuke wundert sich darüber, weil er eigentlich alle Zimmer extrem gründlich sauber gemacht hat. Yasukatsu geht zu seinem Zimmer, da er früh ins Bett möchte, und findet unter dem Türspalt einen Zettel.

Auf den Zimmern durchsuchen Ran, Kazuha, Conan und Heiji die Schubladen nach Mäusen, wobei sie alte Notizbücher finden. In einem davon ist über ganzen Seiten jeweils ein einzelnes Hiragana-Schriftzeichen geschrieben. Conan vermutet, dass das Notizbuch dem toten ausländischen Bergarbeiter gehört hat und dass dieser Schreiben geübt hat, auch weil hinten auf dem Notizbuch der Name Charles Abel in Hiragana geschrieben steht. Plötzlich bemerkt Heiji draußen ein merkwürdiges Licht und schaut aus dem Fenster: In der Nähe des Einganges ist ein Feuer ausgebrochen. Heiji alarmiert auch die anderen Gäste und alle rennen aus dem Gasthof. Hajime sagt, dass die Nue immer durch schwarzen Rauch angekündigt wird. Als Heiji sagt, dass es so etwas nicht gebe, taucht auf der anderen Seite des Feuers plötzlich eine Kreatur auf, mit scharfen Krallen und Zähnen, groß wie ein Stockwerk des Gasthofs, mit einer Schlange als Schwanz und komplett mit schwarzem Fell bedeckt. Die Kreatur reißt mit dem Maul ein Schild aus dem Boden und verschwindet um eine Ecke des Hauses. Da Heiji und Conan nicht durch das Feuer rennen können, müssen sie einmal ums Haus herumgehen, doch der Kreatur begegnen sie nicht. Die beiden finden lediglich das Schild mit entsprechenden Bissspuren. Conan und Heiji vermuten, dass die Kreatur wohl in den Wald gegangen sein muss. Conan bemerkt Bluttropfen am Boden und folgt diesen bis zur Leiche von Yasukatsu. Auf dessen Rücken befinden sich vier tiefe Schnitte, als hätte ihn ein wildes Tier mit den Klauen gerissen.

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Ausblick auf Episode 873: Conan und Heiji und die Legende des Nue (Klauenspuren-Teil)
16. September 2017

In der nächsten Episode ermitteln Conan und Heiji im Fall der Nue, die sie natürlich nicht als real akzeptieren können. Kommen sie der Wahrheit schon näher?

Alle kommenden Episoden im Überblick Quelle: Nippon TV. Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan・Yomiuri TV・TMS 1996

 

Ein Kommentar zu “Episode 872: Conan und Heiji und die Legende des Nue (Geschrei-Teil)

  • 9. September 2017 um 21:13
    Permalink

    Sehr gut umgesetzt!

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