Episode 874: Conan und Heiji und die Legende des Nue (Auflösungs-Teil)

Heute lief in Japan die Episode 874 mit dem übersetzten Titel Conan und Heiji und die Legende des Nue (Auflösungs-Teil).

Episode 874: Conan und Heiji und die Legende des Nue (Auflösungs-Teil)
Inhalt Manga-Umsetzung aus Band 90 & Band 91; dritte von drei Episoden; zu den Zusammenfassungen der letzten Episoden bei uns

Kazuha und Ran bringen Conan und Heiji auf deren Wunsch einige Sachen: drei unbenutzte Bettlaken, einen Mopp, einen Besen, einen Werkzeugkasten, einen Pappkarton, Farbsprühdosen sowie das Nähzeug von Fumie, und den Klebstoff und das Taschenmesser von Hajime. Zudem haben die beiden Mädchen ein Foto vom damaligen Ausgrabungsteam gefunden, auf dem auch Charles Abel zu sehen ist. Ran findet, dass Reporter Hajime dem Ausländer Charles Abel ähnlich sieht. Kazuha und Ran fragen sich, was Heiji und Conan mit all dem Zeug wollen, woraufhin die beiden Detektiv erklären, die Nue erneut erscheinen zu lassen. Hektisch arbeiten Heiji und Conan an ihren Vorbereitungen, wobei sich Heiji Sorgen ob des baldigen Sonnenaufgangs macht. Conan teilt seine Sorge, denn der Trick funktioniert bei Nacht, doch Heiji meinte scheinbar etwas Anderes. Um vier Uhr morgens begeben sich die drei Verdächtigen, Kazuha, Ran und Yokomizo auf Wunsch von Heiji vor den Gasthof, wobei dieser selbst jedoch abwesend bleibt. Plötzlich bemerken Ran und Kazuha, dass erneut ein Feuer ausgebrochen ist. Der Schrei der Nue ertönt ebenfalls erneut und dann passiert es: Das legendäre Monster tritt hinter einer Ecke des Gasthofs hervor. Die beiden Mädchen geraten in Panik und Kazuha ruft verzweifelt nach Heiji, dessen riesige Hand plötzlich in Höhe des ersten Stocks über der Nue erscheint, was Ran und Kazuha komplett verwirrt.

Heiji zeigt sich vollständig vor der Gruppe, ist 10 Meter groß und offenbart den Trick. Die Nue ist lediglich der Hund von Charles Abel, der in Fellkostüm gesteckt wurde, welches Heiji in einem Schuppen in der Nähe gefunden hat, komplett mit falschen Schlangen-Schwanz, Krallen und Zähnen. Der Täter hat eine simple optische Illusion erzeugt, indem er eine Leinwand mit einer aufgemalten Wand des Gasthofs aus einem Fenster hing, wie Conan demonstriert. Der Hund war darauf trainiert, das Schild aus dem Boden zu reißen, wenn er den Schrei der Nue hört. Den Schrei hat der Täter zuerst mit seinem Handy erzeugt und später dadurch, dass der Täter mit seinem nassen Finger über den Rand von einem gefüllten Weinglas gezogen hat. Der einzige Verdächtige, der ein Weinglas und sein Zimmer im zweiten Stock hatte, ist somit der Täter oder in diesem Fall die Täterin: Fumie Masuko.

Als promovierte Kunststudentin war es ihr ein Leichtes, eine solche Leinwand für die Illusion anzufertigen. Nach dem Auftauchen der Nue hatte sie die Leinwand eingerollt und ins Feuer geworfen, was die in ein verbranntes Tuch eingehüllte Stange erklärt, die Heiji und Conan nach dem Löschen des Feuers fanden. Das erste Feuer hat sie mit Kerosin verursacht, das zweite Feuer hat sie aus ihrem Zimmer mit Natrium verursacht. Schüttet man Wasser auf dieses hochreaktive Metall, fängt es Feuer. Als Fumie beim Löschen des ersten Feuers geholfen hat, hat sie heimlich Natrium auf dem Boden verteilt. Das Team der Spurensicherung von Inspektor Yokomizo hat am Boden bereits Natrium nachgewiesen. Bürgermeister Densuke fragt aber, wie sie von ihrem Fenster aus Wasser soweit schütten konnte. Heiji erklärt auch dies: Fumie hat den Deckel ihrer Sodaflasche mit einem Kugelschreiber durchstoßen, dann die Hülle durch das Loch geschoben und das Ganze mit Klebeband verschlossen. Nun musste sie nur noch die Flasche schütteln und mit der Flasche genau zielen, um Wasser auf das Natrium zu spritzen. Inspektor Yokomizo zweifelt daran, dass so die nötige Distanz erreicht werden kann, doch Conan demonstriert dies zweifelsfrei, indem er aus Fumies Fenster mit derselben Methode Yokomizo Wasser auf den Kopf spritzt. Mit dem Wasserstrahl erreicht man auch das Stockwerk über ihrem Zimmer. So hat Fumie zwei vergiftete Nadeln an der Flasche befestigt, dem Michiki unters Kinn geschossen und dann die Nadeln mit einer Schnur zurückgeholt. Vor dem Auftritt der Nue hatte sie heimlich Yasukatsu umgebracht.

Heiji findet, dass Fumie großes Glück hatte, Michiki mit den Nadel zu treffen, doch Fumie erwidert, dass das nichts mit Glück zu tun hatte: Sie hatte den Schuss vorher unzählige Male geübt. Fumie war die Ehefrau von Charles Abel, dem Bergarbeiter, der vor 16 Jahren bei einem Erdrutsch verstorben war. Yasukatsu und Michiki waren damals ebenfalls Teil des Ausgrabungsteams und haben Charles damals nicht gerettet. Die Buchstaben „nue“, welche Charles damals auf einen Zettel schrieb, meinten nicht das legendäre Monster, es sind auch keine lateinische Buchstaben, sondern die japanischen Hiragana-Schriftzeichen „てつの“. Romanisiert bedeuten diese „Tetsuno“, was auf Deutsch in etwa Eisen bedeutet. Charles hatte eine eiserne Haarnadel gefunden und wollte vermutlich fragen, was genau das ist, kannte aber die Kanji-Schriftzeichen für Eisen nicht. Die Hiragana-Schriftzeichen sind wegen des Markers, den Charles benutzte, auch auf der Rückseite des Papiers sichtbar gewesen, weswegen es spiegelverkehrt und horizontal gehalten als „nue“ gelesen werden kann. Fumie gesteht die Tat und wird abgeführt.

Nach der Aufklärung der Tat fragt Ran sich, wo Kazuha hingegangen ist, woraufhin Conan erklärt, dass sie mit Heiji beim See sei, sie die beiden aber nicht stören sollten, da Heiji Conan vorher noch sagte: „Jetzt sieh zu, wie ich das mache!“

Währenddessen führt Heiji Kazuha zum Ufer des Sees, der wegen der Morgensonne in einem wundervollen Glanz erstrahlt. Heiji will Kazuha seine Liebe gestehen und hat den Satz auch fast zu Ende gebracht, als sich plötzlich Soldaten der japanischen Luftwaffe am Ufer des Sees von einem Helikopter aus abseilen, um auf Anforderung von Inspektor Yokomizo die Nue einzufangen und Zivilisten wie Heiji und Kazuha zu sichern. Umzingelt von zahlreichen Soldaten redet sich Heiji aus der Situation raus, indem er Kazuhas Kochkünste lobt, was Kazuha extrem glücklich macht, da sie ein spezielles Rezept angewendet hat und sich freut, dass es Heiji geschmeckt hat.

Einige Zeit später liest Momiji Ooka über den Fall auf ihrem Smartphone und freut sich über den Erfolg ihres zukünftigen Ehemanns.

Mehr über diese Episode im ConanWiki Zur Diskussion über diese Episode im ConanForum

 

Ausblick auf Episode 875: Die wundersame Vorhersage der Buddha-Statue
30. September 2017

In der nächsten Episode stoßen Conan, Kogoro und Ran auf eine Buddha-Statue, die angeblich kommendes Unheil prophezeit… und dann wird der Mann, der sagte, dass so eine Statue für einen Detektiv nicht relevant sei, ermordet…

Alle kommenden Episoden im Überblick Quelle: Nippon TV. Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan・Yomiuri TV・TMS 1996

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.