Kapitel 1003: Die rotgrauen Spuren

In Kapitel 1003, „Die rotgrauen Spuren“, nehmen die Ermittlungen gegen das Monster in der alten Hauptstadt Fahrt auf. Doch dann lenken Liebesangelegenheiten Shinichi ab…?!

Inhalt Kapitel 1003; viertes Kapitel zu Fall 290; später voraussichtlich in Band 94. Zu unseren Zusammenfassungen der vorigen Kapitel.
Auftretende Personen: Shinichi Kudo, Ran Mori, Sonoko Suzuki, Masumi Sera, Heiji Hattori, Kazuha Toyama, Momiji Ooka, Muga Iori, Yukiko Kudo, Yusaku Kudo, Soshi Okita, Nakamichi, Fumimaro Ayanokoji, Keiko Kurachi, Shinya Ihaya, Mineto Mayama, Riki Agata, Taro Nishiki
Ort: Kyoto; Hotel Gion

Vor der Restaurant untersuchen Shinichi, Heiji und Masumi zusammen mit Kommissar Ayanokoji und der Spurensicherung die Leiche von Shinya Ihaya, die auf dem Inuyarai vor dem Restaurant liegt. Die Polizei hatte nur den Hintereingang bewacht, weil sie davon ausgegangen waren, dass vor dem Restaurant zu viele Fußgänger sein würden, um dort zu morden oder ins Restaurant einzudringen. Doch die Fußgänger wurden durch die Tengu-Panik vertrieben. Heiji will wissen, warum Shinya überhaupt rausgegangen ist, obwohl den Freunden gesagt wurde, dass sie drinnen bleiben sollen. Mineto und Riki erläutern, dass sie zu dritt zu den Toiletten gegangen sind, doch Shinya ist auf halben Weg wieder zurückgegangen, weil er Keiko nicht alleine lassen wollte; laut Riki hatte Shinya auf seinem Smartphone seine Mails gecheckt, bevor sie sich getrennt haben. Doch Keiko sagt aus, dass lange Zeit niemand zurückgekommen ist und sie dann auch selbst zu den Damentoiletten gegangen ist. Mineto war nicht lange in den Toiletten, doch er hat sich auf dem Rückweg im Restaurant verlaufen; Riki hatte Magenbeschwerden und hing deshalb länger in den Toiletten fest. Masumi fasst also zusammen: Alle drei hatten genug Zeit, um Shinya per Mail aus dem Restaurant zu locken und draußen zu töten.

Ayanokoji erläutert, dass die Fußspuren auf dem Inuyarai vor längerer Zeit mit Farbe gemalt wurden, doch laut Ran und Momiji waren zehn Minuten vor dem Mord noch keine Fußspuren darauf zu sehen. Shinichi bemerkt, dass um den Inuyarai herum auf dem Boden seltsame Spuren sind. In der Tasche von Shinya befindet sich zudem ein dritter Code. Heiji findet die Codes lästig und fragt sich, wie die vier Quadrate am Anfang überhaupt diesen Dekuri-Typen darstellen sollen. Masumi vermutet, dass sie an eines der Schriftzeichen von Dekuris Namen erinnern sollen.

In diesem Moment klingelt Heijis Handy. Es ist Kazuha, die ihn wütend anschreit, was er für einen Mist abzieht. Heiji behauptet, er hätte wegen einer Erkältung die Schule ausfallen lassen müssen, doch Kazuha hat ihn in einer Liveübertragung des Fernsehens vom Tatort entdeckt und seinen Schwindel durchschaut. Als Ausrede erklärt er Kazuha, dass auf der Suche nach einer Erkältungsmedizin umhergewandert und irgendwie in Kyoto gelandet ist (keine gute Ausrede, wie Shinichi in Gedanken anmerkt). Jedenfalls müsse Heiji jetzt erstmal diesen Code lösen und bittet Kazuha, ihn nicht bei seinen Eltern zu verpetzen. Nun schaltet sich Momiji ein, die bemerkt hat, dass die einzelnen Schriftzeichen in dem Code wie Namen von Straßen in Kyoto aussehen. Zudem erklärt Momiji auf Nachfrage von Masumi, dass es hier in Kyoto Viertel gibt, die die Wörter „Oben“, „Mitte“, „Unten“, „Links“ und „Rechts“ in ihren Namen tragen, woraufhin Shinichi, Heiji und Masumi einen Geistesblitz haben. Kazuha ist natürlich immernoch am Telefon und stellt genervt fest, gerade die Stimme von Momiji gehört zu haben. Daraufhin schnappt sich Momiji kurzerhand Heijis Handy und schlägt Kazuha vor, dass diese sich weiter aufs Lernen in der Schule konzentrieren soll, während sich Momiji um Heiji kümmert, doch Kazuha protestiert wütend, dass sie ihr Heiji niemals so einfach überlassen wird, woraufhin Momiji schnell auflegt.

Die drei Freunde, Kommissar Ayanokoji, Shinichi, Heiji und Masumi begeben sich zurück in das Restaurant, wo die Freunde den Ermittlern mehr über Dekuri erzählen sollen. Michio Dekuri war ein Kommilitone von Keiko, Riki, Mineto, Taro und Shinya an der Gion-Kunstuniversität. Er war im Malereikurs, während Riki im Musikkurs war, Mineto war im Filmkurs, Shinya und Keiko waren im Schauspielkurs und Taro war im Literaturkurs. Sie alle haben sich im Special Effects Studienklub der Universität kennengelernt, zudem war Dekuri auch im Mangaklub. Die Freunde erzählen den Ursprung ihres Studienprojekts, wobei Dekuri Kostüme und Monster entworfen hat. Doch Shinichi erwähnt, dass Dekuri in den Credits des Studienfilms, den die Gruppe in Kürze als Remake auch ins Kino bringen will, nicht aufgelistet ist. Da bleiben die Freunde kurz still, bevor sie mit der Wahrheit rausrücken: Taro war wegen dem Skript besorgt, weswegen er sich bei einem Manga bedient hat, den Dekuri als Dōjinshi gezeichnet hat. Doch Dekuri wollte das nicht, da er den Manga als richtige Serie rausbringen wollte, sobald er von einem Verlag unter Vertrag genommen wurde und dass sie seine Geschichte bitte nicht benutzen sollen. Doch die Deadline für den Film war zu nah, weswegen sie seine Handlung stahlen und damit den Film abdrehten. Sie wollten ihn dann mit dem fertigen Film überzeugen, seinen Namen in die Credits packen und es somit auch zu seinem Projekt machen, doch Dekuri hat dies wütend abgelehnt, nachdem er den Film in einer privaten Vorstellung zu sehen bekam. Er nannte die Freunde Verräter, und das dies nicht sein Werk sei. Deshalb wurden nur die fünf Freunde berühmt, Dekuri aber nicht. Vor kurzem hatte Mineto dann einen Anruf von Dekuri bekommen, der davon gehört hatte, dass sie den Studienfilm als Remake ins Kino bringen. Er erzählte Mineto davon, dass er eine Karriere als Mangaka aufgeben will und jetzt in einem kleinen Designerstudio arbeitet. Dekuri fragte Mineto, ob sie bitte seinen Namen in den Credits des Remake irgendwo klein am Rand erwähnen könnten, was die Freunde auch tun wollten. Doch wegen eines technischen Fehlers war Dekuris Name in den Credits bei der Vorpremiere nicht aufgeführt, weswegen Dekuri verzweifelte und sich umbrachte.

Draußen vor dem Restaurant ärgert sich Momiji unterdessen, dass sie nicht mit Heiji zusammen reinkommen durfte, wo Kazuha doch gerade das Feld geräumt hat. Ran erkundigt sich bei Momiji, wo sie denn Soshi Okita treffen könne, der gerade in diesem Moment auch vor dem Restaurant mit einigen anderen Kendoka auftaucht. Okita erklärt Momiji, dass er von der Tengu-Aktion gehört hat und mit seinen Kameraden aus dem Kendo-Klub hergekommen ist, um die Tengus plattzumachen. Nachdem sich Momiji sarkastisch für Okitas ach so große Mühen bedankt, schiebt sie Ran zu ihm rüber, weil diese ja ihn unbedingt treffen wollte. Okita ist hocherfreut, dass Ran tatsächlich nach Kyoto gekommen ist, um ihn zu treffen, als Ran ihn am Arm packt und von der Gruppe wegzerrt, um hinter vorgehaltener Hand etwas mit ihm zu besprechen. Sowohl Ran, als auch Okita erröten stark während ihrer Unterhaltung, dessen Inhalt wir aber nicht erfahren.

Unterdessen ruft Shinichi seine Eltern in Los Angeles an, um sich bei Yukiko über deren alte Freundin Keiko zu informieren. Yukiko weiß erst nicht, wen Shinichi meint, doch dann erinnert sich Yukiko: Keiko hieß früher noch Kyoko, doch dann ist irgendwas in ihrer Unizeit vorgefallen, weswegen sie zwei Schriftzeichen kombiniert hat und sich den Künstlernamen Keiko gegeben hat. Auch Taro und Mineto haben wohl ihre Namen geändert. Zudem erzählt Yukiko, dass Keiko damals in der Unizeit Gefühle für jemanden hatte und deswegen nie geheiratet hat. Nach einem kurzen Blick auf das Poster fragt Yusaku, ob es sich dabei um einen gewissen Michio Dekuri handelt, was Yukiko erstaunt, da Yusaku dass eigentlich nicht wissen kann. Währendessen bekommt Shinichi eine Mail von Sonoko, welche unter dem Betreff „Deine Frau geht fremd “ ein Foto von der Unterhaltung zwischen Ran und Okita zeigt, was Shinichi komplett schockiert. Als er sich noch fragt, warum die beiden sich mit roten Wangen in die Augen sehen, wird er von Heiji und Masumi informiert, dass die Gruppe jetzt zurück zum Hotel geht, um dort zu ermitteln: scheinbar hatte Taro versucht, ein Raucherzimmer zu buchen, was zunächst scheiterte, bis jemand abgesagt hat und er plötzlich doch ein Raucherzimmer bekommen hat. Masumi fragt, ob Shinichi das nicht auch neugierig macht, woraufhin dieser mit genervtem Seitenblick auf das Foto von Okita und Ran antwortet, dass er durchaus neugierig ist.

Der Rezeptionist bestätigt die Buchungsgeschichte; die Freunde haben zusammen ihre Zimmer gebucht und auch Riki hatte durch eine Absage kurzfristig ein Raucherzimmer bekommen, nur wenige Momente nachdem Taro so sein Raucherzimmer bekommen hatte. Masumi erkundigt sich daraufhin nach der Untersuchung von Rikis Zimmer, wo der Tengu aus der Decke kam. Ayanokoji berichtet, dass an der verbrannten Decke Rückstände von Klebstoff gefunden wurde, aber nicht genug, um etwas großes von der Decke hängen zu lassen. Zudem waren da die Spuren von dem Stuhl, der beim Angriff umgefallen war, drei Zentimeter große Brandspuren von den verstreuten Zigaretten und ein zusätzliches Kissen in der Mitte von Rikis Bett, welches er wohl gegen Beinkrämpfe braucht. Diese Auflistung macht Shinichi stutzig, doch als er sie in Gedanken durchgehen will, kommen ihm immer wieder Okita und Ran in den Sinn, weil er das Bild der beiden nicht aus dem Kopf bekommt und sich auch nicht auf seine Schlussfolgerungen konzentrieren kann, weil das alles zu viel für ihn sei… was dazu führt, dass er einen Geistesblitz hat. Doch da fängt plötzlich die Wirkung des Gegenmittels an nachzulassen. Unter Schmerzen verrät Shinichi Heiji, Masumi und Ayanokoji, dass er nun den Täter kennt, aber noch keine Beweise hat, weswegen er um die Hilfe der Präfekturpolizei bittet, die Ayanokoji im zusichert. Shinichi sagt, dass es vielleicht etwas kindisch erscheinen mag, aber………….

Keine Pause! Der Fall ist Shinichi klar, doch sein Zustand stellt ihn vor große Probleme. Welchen Plan verfolgt er mit seiner Bitte an die Polizei…?!
Kapitel 1004 erscheint in der Shōnen Sunday #42/2017 am 13. September.

 

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Bilder: © Gosho Aoyama, Shōgakukan

 

Ein Kommentar zu “Kapitel 1003: Die rotgrauen Spuren

  • 6. September 2017 um 21:21
    Permalink

    In der letzen Zeile *erscheinen

    Hab mir grad n paar Gedanken gemacht. Ich bin mir ziemlicher, dass der Tengu durch eine chemische Reaktion entstanden ist. Agata kam betrunken in Sein Zimmer hat aber nichts gemerkt, dann hat er geschlafen, als er sich dann eine Zigarette anzündet taucht auf einmal der Tengu auf.
    Der Täter nimmt sich das Zimmer von Agata, natürlich verkleidet, bringt die Konstruktion an, und verschwindet wieder, später taucht er mit den anderen wieder auf.

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