Episode 878: Der tote Winkel in der Umkleidekabine (Teil 1)

Heute lief in Japan die Episode 878 mit dem übersetzten Titel Der tote Winkel in der Umkleidekabine (Teil 1).

Episode 878: Der tote Winkel in der Umkleidekabine (Teil 1)
Inhalt Manga-Umsetzung aus Band 91/92; zu den Zusammenfassungen der letzten Episoden bei uns

Nach einem Recap von einigen Szenen mit Masumi geht es ab in ein Kaufhaus, Ran, Sonoko und Masumi, begleitet von Conan, gerade der Reihe nach neue Badeanzüge anprobieren. Als Masumi dran ist, bittet diese Conan, sie ganz genau im Auge zu behalten. Dann präsentiert Masumi ihre Auswahl, einen Zweiteiler mit eher sportlichem Oberteil. Masumi erklärt, dass sie diese Art von Badeanzügen seit ihrer Kindheit oft trägt.

Daraufhin wird Conan von Erinnerungen an eine Szene am Meer überkommen. Er denkt an einen Junge mit langem, borstigem Haar, an einen jungen Mann mit Sonnenbrille, Basecap und schwarzen Strähnen im Gesicht, an eine Frau mit blondem Haar und Sonnenbrille und an ein kleines Mädchen mit einem Fangzahn, welches einen Badeanzug trägt, dessen Oberteil dem von Masumi in der Gegenwart ähnelt, die „Ein Zauberer!!“ ruft. Während Conan über all diese Sachen nachdenkt, beobachtet Masumi ihn mit errötetem Gesicht und einem Lächeln.

Dann kommt Sonoko mit einer neuen Auswahl an Badeanzügen daher und die Mädchen starten weitere Anprobierrunden. Conan fühlt sich fehl am Platze und flüchtet mit der Ausrede, sich einen Spielzeugladen ansehen zu wollen. Er wandert durch die Gänge des Kaufhauses und denkt über die Erinnerungen nach. Das Mädchen mit Fangzahn und dem ähnlichen Oberteil war vermutlich Masumi und der Mann mit der Sonnenbrille und den Haarsträhnen könnte Shuichi Akai gewesen sein. Doch die Frau und den Jungen kann Conan nicht zuordnen, obwohl er das Gefühl hat, auch diese beiden Personen schon einmal irgendwo gesehen zu haben. Plötzlich fängt neben ihm eine Frau an rumzuschreien. Die Kundin Tomoyo Nitsuka unterhält sich aufgebracht mit der Verkäuferin Reia Nanbu im Bekleidungsgeschäft SIMUSA. Tomoyo war letzte Woche in der Umkleidekabine des Ladens wegen einer allergischen Reaktion auf Hundehaare zusammengebrochen, da die Kundin, welche die Kabine vor ihr benutzt hatte, voller Hundehaare war. Nun will Tomoyo von Reia wissen, ob diese Frau wieder aufgetaucht ist. Wie es der Zufall so will, befindet sich jene Kundin, eine gewisse Ritsuko Sashihara, momentan ebenfalls im Laden.

Ritsuko hat die Unterhaltung von Tomoyo und Reia mitbekommen und rät Tomoyo spöttisch, beim Anprobieren einfach die Luft anzuhalten. Sie fragt ihre Begleitung Ayami Yamaki, ob sie das nicht auch so sieht. Ayami wirft jedoch ein, dass eine Hundeallergie nicht nur durch das Einatmen von Hundehaaren ausgelöst wird, sondern schon vom bloßen Hautkontakt mit Hundehaar, Speichel oder Schuppen. Daraufhin rät Ritsuko Tomoyo nun, einfach mit einem Ganzkörperanzug Kleidung anzuprobieren, wodurch Tomoyo endgültig wütend wird. Ayami wirft Ritsuko vor, zu weit gegangen zu sein, doch Ritsuko verbittet sich die Widerrede von ihr, denn immerhin hatte sie Ayami einen Job in ihrer Firma gegeben und ihre Schulden bezahlt. Ayami wird daraufhin sofort kleinlaut. Reia schlägt vor, dass sich alle friedlich einigen, da es im Laden drei Umkleidekabinen gibt und somit jede eine haben kann. Ritsuko schmeichelt Reia zunächst und liest aufmerksam ihr Namensschild. Dabei sagt Ritsuko, dass sie den Manager des Ladens kennt und ihm sagen wird, dass Reia sofort gefeuert werden solle, da Reia Ritsuko vorgeschrieben habe, wie sie sich verhalten solle und so ein Verhalten sei nicht gebührlich für eine Verkäuferin. Bevor Reia widersprechen kann wendet sich Ritsuko ab und geht zu den Umkleidekabinen, da sie noch einiges anprobieren will. Alle drei Frauen bedenken Ritsuko hinter ihrem Rücken mit einem bösen Blick. Conan beschließt, dass es besser ist sich nicht einzumischen und geht weg.

Einige Zeit später ist Conan wieder mit Ran, Sonoko und Masumi unterwegs und berichtet ihnen von dem Vorfall. Conan will Masumi gerade nach ihrem Badeanzug fragen, doch Ran kommt ihm zuvor und fragt Masumi, ob sie diesen Badeanzug schon einmal woanders getragen habe, da Ran vage Erinnerungen habe. Nun erinnert sich Conan, dass Ran damals mit ihm am Meer war. Plötzlich ertönt ein Schrei, dem Conan und Masumi sofort folgen. Er kam aus dem SIMUSA-Laden: Reia hat die Leiche von Ritsuko in der mittleren Umkleidekabine gefunden, sie wurde mit einem Seil stranguliert. Conan und Masumi untersuchen ihren Körper und stellen fest, dass Ritsukos linke Hand in der Innentasche ihrer Jacke ist. Sie holen diese dort raus und bemerken, dass die Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger auf die linke Kabine zeigt. In dieser war Ayami, während Tomoyo in der rechten Kabine war. Jetzt bemerkt Masumi, dass Ritsuko etwas in ihrer rechten Hand versteckt hält. Es war ihr Daumen, welcher mit Lippenstift beschmiert ist. Tatsächlich ist der Lippenstift an Ritsukos Mund entsprechend verwischt, also hat Ritsuko dies kurz vor ihrem Tod wohl selbst getan. Aber warum?

Kurze Zeit später sind Megure und Takagiam Tatort angekommen. Laut dem vorläufigen Autopsiebericht wurde Sashihara von hinten mit einem Seil stranguliert. Der Körper wurde von Reia gefunden, da Ritsuko schon eine ganze Weile in der Umkleidekabine war und auf Nachfragen nicht reagierte, weshalb Reia hinter den Vorhang geguckt hat und dadurch die Leiche fand. Ritsuko war in der mittleren Kabine, in der linken Kabine war Ayami und in der rechten Kabine war Tomoyo. Tomoyo sagt jedoch außerdem, dass die rechte Kabine vorher von jemand anderem benutzt wurde. Sie hat das Gesicht dieser Person zwar nicht gesehen, doch ein Paar weiße Sandalen stand vor dem geschlossenen Vorhang der Kabine. Yamaki und Reia erklären, dass sie die Sandalen ebenfalls gesehen haben.

Conan und Masumi erzählen Megure und Takagi von dem Streit der drei Frauen mit Ritsuko. Neben Reia, Tomoyo und Ayami ist auch der Kunde mit den weißen Sandalen verdächtig, doch der Laden hat keine Überwachungskameras im Umkleidebereich, weswegen die Haltung der Finger, die Sterbenachricht des Opfers, momentan die einzige Spur ist. Der Zeigefinger ihrer linken Hand zeigt gerade nach vorn und der Daumen der rechten Hand ist mit Lippenstift beschmiert und war in einer Faust eingeschlossen. Da die linke Hand in der linken Innentasche von Ritsukos Jacke steckte, zeigt sie damit auf die linken Kabine, in der Ayami war. Die Nachricht könnte aber auch eine Zahl sein. Ritsuko war viel im Ausland, darunter auch in Europa. Conan erklärt, dass wenn man in Europa eine Zahl mit den Fingern zeigen will, der Daumen generell die Eins ist, der Zeigefinger die Zwei und der Mittelfinger die Drei. Da nur Daumen und Zeigefinger ausgetreckt waren, wäre die Sterbenachricht dementsprechend „zwei“, womit Tomoyo Nitsuka in Verdacht geraten würde, da ihr Name das japanische Wort für die Zwei, „Ni“, enthält.

Masumi fragt Conan, ob es wirklich stimmt, dass man Zahlen in Europa auf diese Weise zeigt, denn als Masumi im Ausland zur Schule gegangen ist, hat man dort wie in Japan mit dem Zeigefinger die Eins gezeigt, mit dem Mittelfinger die Zwei und mit dem Ringfinger die Drei. Conan gibt aber zu bedenken, dass Masumi ja in den USA war und man dort die Zahlen wie in Japan zeigt, was Masumi nervös bestätigt. Sie lenkt das Gespräch schnell wieder auf die Sterbenachricht und wirft ein, dass die Finger in dieser Haltung wie eine Fingerpistole aussehen. Die japanische Polizei benutzt als Standarddienstwaffe das Revolvermodell Minebea „New Nambu“ M60, was die Verkäuferin Reia Nanbu verdächtig macht. Allerdings ist eine so vage und interpretierbare Sterbenachricht nicht unbedingt zuverlässig, weswegen Megure keine voreiligen Schlüsse ziehen will, vor allem weil die Bedeutung der rechten Hand mit dem Lippenstift noch unklar ist. Zudem ist es ebenfalls noch rätselhaft, warum das Opfer nicht geschrien oder sonstigen Lärm gemacht hat.

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Ausblick auf Episode 879: Der tote Winkel in der Umkleidekabine (Teil 2)
4. November 2017

Können Masumi und Conan den Fall aufklären? Ein Mord in einer Umkleidekabine und weiße Sandalen… und dann muss Conan natürlich auch für Klarheit in seinem Gedächtnis sorgen.

Alle kommenden Episoden im Überblick Quelle: Nippon TV. Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan・Yomiuri TV・TMS 1996

 

 

2 Kommentare zu “Episode 878: Der tote Winkel in der Umkleidekabine (Teil 1)

  • 28. Oktober 2017 um 23:43
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    hallo, liebe leute!

    ich weiß, das hier wahrscheinlich kein ort für diese frage, aber ich habe gelesen, dass gosho aoyama von montags bis freitags 20 stunden arbeitet, was für uns ja unvorstellbar ist, aber ich habe sogar artikel gelesen die das beweisen. also meine frage. ich möchte ihm – auf englisch natürlich – klarmachen, dass mit der hälfte der arbeitszeit genauso gute qualität erzeugen kann, denn ich denke, der grund weshalb er jetzt so eine große pause macht, ist der, dass er total gestresst ist.

    ich weiß natürlich, dass mit sicherheit schon viele mit über seine arbeitszeit gesprochen haben, aber ich möchte es einfach versuchen, nicht wegen den storys, sondern weil ich selber schon erfahrungen mit übermüdung gemacht habe.

    ich weiß auch, dass eine allgemeine fan-email von ihm wahrscheinlich nicht gelesen wird, daher würde ich – in der betreffzeile – als irgendein magazin ausgeben, zur not würde ich auch mit shonen sunday statt mit ihm kommunizieren.

    aber ich kann weder seine mail adresse noch die von shonen sunday finden, auch nicht, wenn ich „shonen sunday email-adresse“ mit dem translater auf japanisch übersetzen lasse. kann mir irgendjemand helfen?

    liebe grüße und schönen Sonntag
    thepowerfulwoman

  • 29. Oktober 2017 um 00:53
    Permalink

    Nett gemeint, aber Goshos Arbeitspensum ist bereits reduziert, vor seinem Krankenhausaufenthalt hat er noch mehr gearbeitet. So arbeitet übrigens so ziemlich jeder Mangaka, der eine wöchentliche Serie rausbringt, und das schon seit Jahrzehnten. Ja, die brauchen diese Zeit, um jede Woche ein Kapitel rauszubringen. Das ist nicht nur Gosho, dass machen auch Mangaka wie Eiichiro Oda so. Die Zeichnungen brauchen einfach diese Zeit.

    Wenn du immernoch irgendwas schreiben willst, versuchs evtl. mal hier: https://form.id.shogakukan.co.jp/forms/sunday-webry

    Dein Plan klingt insgesamt aber eher… naja, unausgegoren.

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