Episode 910: Das Monster des brennenden Zeltes (Teil 2)

Heute lief in Japan die Episode 910 mit dem übersetzten Titel Das Monster des brennenden Zeltes (Teil 2).

In dieser wird der Fall um den Mord im brennenden Zelt aufgeklärt. Die Fallaufklärung gestaltet sich dabei ganz klassisch. Erst werden die Verdächtigen verhört und mithilfe der Beweise der Täter überführt. Doch als dieser in die Ecke gedrängt wird, nimmt er Ayumi als Geisel und droht sie zu erstechen.

Episode 910: Das Monster des brennenden Zeltes (Teil 2)
Inhalt Manga-Adaption aus Band 93, Teil 2 von 2; zu den Zusammenfassungen der letzten Episoden bei uns
Zunächst erhalten wir einen kurzen Rückblick in die Geschehnisse der letzten Epsiode und bekommen einige mysteriöse Szenen nochmals zu sehen. Nach dem Opening machen wir genau da weiter wo wir in der letzten Episode aufgehört haben. Mit dem Verhör der drei verdächtigen Basketballspieler Midori Furuoka, Sumito Ashizawa und Kuninori Danno. Jeder berichtet einzeln, was sie bei ihrem Besuch vor dem Zelt des Opfers erlebt haben. Midori erklärt, dass Fumiaki ziemlich betrunken war und kein vernünftiges Gespräch mit ihm zustande kam. Er habe sie nur beschimpft mit den Worten „Halts Maul und hau ab“. Die Frage des Hauptkommissars Kuroda, ob das Licht in dem Zelt zu diesem Zeitpunkt aus war bejaht sie. Nun schaltet sich Kommissar Yuminaga ein und fragt warum er so viele Kerzen in seinem Zelt hatte. Die Antwort ist recht einfach. Er war für die Besorgung von Streichhölzern und Kerzen zuständig. Die vielen Bücher und Comics hat allerdings Midori besorgt, doch Fumiaki wollte diese vor dem Schlafen lesen. Kurz darauf bricht Midori in Tränen aus und sagt sie hätte ihm aus dem Zelt gezerrt und mit ihm und den anderen Curry gegessen wenn sie gewusst hätte was passiert wäre. Als das Ass des Teams Sumito das Zelt besuchte, erhielt er keine Antwort von Fumiaki. Da er dachte, dass Fumiaki betrunken eingeschlafen sei, hat er nichts weiter unternommen, denn niemand könnte Fumiaki wecken, wenn er betrunken eingeschlafen sei. Hyoe stellt ebenfalls die Frage ob das Licht des Zeltes aus war. Zunächst bestätigt Sumito dies, doch nachdem er sich vom Zelt wegbewegt habe, sei das Licht im Zelt angegangen. Sumito konnte beobachten wie das Opfer seine täglichen Kniebeugen machte. Die Detective Boys bestätigen, dass sie den Schatten von Fumiaki beim Kniebeugen gesehen haben. Hyoe Kuroda nimmt an, dass das Opfer zu dem Zeitpunkt noch gelebt hat und sieht den letzten Verdächtigen, den Manager Kuninori an. Dieser will jedoch nicht als Täter darstehen und erklärt, dass er versuchte das Opfer mit dem Curry aus dem Zelt zu bekommen. Doch Fumiaki machte nur weiter seine Kniebeugen und reagierte nicht. Kuninori nahm daher er das Opfer höre Musik und ging wieder. Er vermutet jedoch das ihn Fumiaki doch gehört habe, da er plötzlich intensiver seine Übungen machte, als wolle er ihm sagen „Lass mich einfach in Ruhe und verzieh dich“. Conan merkt sich diese Andeutung und Kuninori erklärt noch einmal die Umstände warum Fumiaki im Zelt blieb und nicht mit den anderen Curry aß.

Währenddessen spricht Conan noch einmal mit Midori und Sumito. Sie berichten wiederum, dass Kuninori früher der Star war und sogar bei ausländischen Mannschaften wurde Interesse für sein Spiel gezeigt. Doch nach dem Trainingsunfall mit Fumiaki verlor er schnell seine Beliebtheit, auch bei den weiblichen Fans. So stieg Sumito zum Starspieler auf und Kuninori und Midori wurden ein Paar. Nun kommt ein Polizist der Spurensicherung zu Kommissar Yuminaga und berichtet, dass unter dem Klebeband, welches das Opfer an seiner Hand hatte nichts gefunden wurde. Conan sieht sich das besagte Foto an und wird stutzig. Er wendet sich den Detective Boys zu, die inzwischen offenbar mit was ganz anderem als dem Fall beschäftigt sind. Ayumi präsentiert ihm stolz eine selbstgebastelete balancierende Eichelschaukel (siehe Preview Bild der letzten Episode). Das hin und her Schwingen der Eicheln bringt Conan auf eine Idee. Dies bemerken auch Hyoe und Rumi, wobei letztere zufrieden grinst. Anschließend beteuern die drei Tatverdächtigen Ihre Unschuld und resümieren die Ereignisse. Da das Zelt von Fumiaki mit einem Vorhängeschloss gesichert war ist das Zelt ein verriegelter Raum gewesen, den niemand betreten konnte. Es war bestimmt so, dass Fumiaki betrunken Kniebeugen machte und dabei versehentlich die Kerzen umstieß. Hauptkommissar Kuroda erwähnt jedoch, dass es eventuell einen automatischen Auslöser für das Anzünden des Zeltes gegeben haben könnte. Daraufhin erklingt Conans Stimme und er sagt, dass das Opfer während seiner Kniebeugenübungen geschlafen habe. Da dies ziemlich absurd klingt beweist Conan seine Theorie, indem er zwei Kerzen am Boden miteinander verschmelzt. Durch diese hat er einen Holzspieß gesteckt und die Enden in zwei weitere Kerzen gesteckt. Nun braucht man die verbundenen Kerzen nur noch anzuzünden und diese bewegen sich wie bei einer Schaukel auf und ab. Man umstellt das eine Ende der Kerzen mit Büchern, damit so ein Schatten an die Zeltwand geworfen wird, welcher den Eindruck entstehen lässt, dass Personen sich bewegen. Um den Trick zu verschleiern, hat der Täter die weiteren Kerzen ebenfalls dort abgelegt, damit alles zu einer großen undefinierbaren Masse wird. Damit auch das Zelt Feuer fängt legt man unter das nicht verdeckte Ende der Kerzenkonstruktion leicht brennbare Kleidung.

Kommissar Yuminaga folgert anschließend, dass Sumito der Täter ist, da er berichtete, dass das Licht im Zelt anging als er wieder zu den anderen ging. Dieser streitet jedoch alles ab, da das Zelt durch das Vorhängeschloss ja abgeschlossen war und er nicht hinein konnte. Doch Hyoe Kuroda erwähnt den Dreck an seinem Ellbogen und erklärt, dass er das Zelt von innen aufschnitt und dann rausgekrochen ist. Sumito erwähnt, dass der Dreck wann anders auf seinen Elbbogen kam, doch Conan konfrontiert ihn mit dem unwiederlegbaren Beweis. Das Opfer hatte an beiden Händen Klebeband. Doch als Fumiaki beim Currykochen war, hatte er nur an der rechten Hand Bandagen, an der Leiche klebten jedoch an beiden Händen Klebestreifen. Diese hat der Täter genutzt um die schlafende Silhouette des zu kreieren. Mit dem Klebeband hat er seine Hände hinter dem Kopf fixiert, so ist auch unweigerlich die DNA vom Täter auf das Klebeband gekommen. Außerdem gäbe es da noch das Messer des Täters, wenn er es noch hat müssten sich daran die Zeltfasern von Fumiakis Zelt befinden. Sumito zieht das Messer und nimmt Ayumi als Geisel. In die Ecke gedrängt gibt er zu der Täter zu sein und sein Motiv war, dass er Fumiaki damals gebeten hat Kuninori zu verletzten damit er selbst der Star des Teams werden konnte. Aber plötzlich erpresste Fumiaki Sumito mit seinem Wissen und er brachte ihn zum Schweigen. Dies wolle er auch mit sich selbst und Ayumi tun. Da Conan sein Narkosechronometer und die Powerkickboots nicht verwenden kann, geht Rumi Wakasa auf den Täter zu. Mit einem eiskalten Todesblick und angsteinflössenden Worten setzt sie den Täter psychisch derart unter Druck, dass Hyoe Kuroda diesen überwältigen kann. Die beiden Kommissare bedanken sich bei Rumi für die Hilfe und Rumi und Hyoe sehen sich dabei tief in die Augen. Nachdem die Polizei abgefahren ist lenkt Conan Ais Aufmerksamkeit auf das verstörte Gesicht des Täters. Ai sagt, dass ihn eventuell Rumis aufopferungsvolle Art verschreckt hat, dass sie ihre Lehrerin mag und Conan nichts Schlechtes über sie sagen solle. Plötzlich bemerkt Conan an Rumi Wakasas hinterer Hosentasche einen Abdruck.

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Ausblick auf Episode 911: Das Anliegen von Kommissar Megure
01. September 2018
Die nächste Fillerepisode erwartet uns erst Anfang nächsten Monats. Darin wendet sich Kommissar Megure mit einer sehr persönlichen Bitte an den Meisterdetektiv Kogoro. Denn es gibt besondere Umstände, welche die Polizei offenbar dazu veranlassen Lösegeld an einen Verbecher zahlen.
Alle kommenden Episoden im Überblick Quelle: Nippon TV. Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan・Yomiuri TV・TMS 1996

Ein Kommentar zu “Episode 910: Das Monster des brennenden Zeltes (Teil 2)

  • 12. August 2018 um 14:03
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    ich hoffe das mal wieder mit heiji und kazuha oder shinichi und ran kommt

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