Kapitel 1030: Neun Bauern in der Mord-Rochade

Am Mittwoch erschien in Japan das Kapitel 1030: Genau wie du.

Conan, Kogoro, Bourbon und Wakita sind wegen eines Auftrags in die Berge von Nagano gefahren und dort nun in einer Kirche gefangen. Neben vielen Rätselcodes gibt es nun auch zwei Mordopfer.

Kapitel 1030: Genau wie du

Nach dem Mord an Yosuke Kawasaki versucht Kogoro die Polizei zu rufen, doch er kriegt keine Verbindung. Vermutlich wegen dem Schneesturm, meint Wakita. Sumiya Nishino kann es nicht fassen, Ikue Kora fragt sich unterdessen, ob er wirklich mit Gift getötet wurde. Amuro bestätigt das: entweder wurde er gezwungen, Gift zu schlucken, oder er wurde reingelegt und hat das Gift selbst geschluckt. Da kein Gift im Wasser war, glaubt Raito Fujide daran, dass der unbekannte Täter, der nicht Teil der Gruppe ist, Kawasaki zum Schlucken gezwungen und es mit Wasser runtergespült hat. Nishino stimmt zu: Kawasaki war immer pingelig und hatte immer sein eigenes Wasser dabei. Er wäre zu vorsichtig, um heimlich vergiftet zu werden. Ikue wirft ein, dass das Wasser auch vielleicht gar nichts mit dem Mord zu tun hat. Die Freunde erklären, dass Kawasaki während ihrer Klubzeiten an der Oberschule einmal wegen Dehydrierung zusammengebrochen ist und Kawasaki deswegen immer Wasser getrunken hat, zu jeder Gelegenheit, wenn er etwas erledigt hat. Conan wendet ein, dass in dem Fall Wasser auf Kawasakis Gesicht sein und auf seine Kleidung getropft sein müsste. Er zweifelt daran, dass Kawasaki das Gift gezwungenerweise verabreicht wurde.

Darauf ergibt sich für Amuro, dass er heimlich vergiftet wurde… von einem der Anwesenden. Wakita kommt darauf zurück, dass Kawasaki wegen einer Mail ins Bad gerannt war. Nishino erklärt, dass sich Kawasakis Gesichtsausdruck beim Erhalten der Mail ganz bleich geworden war; Nishino weiß allerdings nicht, ob Kawasaski nur wollte, dass Nishino die Mail nicht sieht, oder ob er den Absender anrufen wollte, ohne das Nishino es hört. Kogoro schlägt vor, einfach das Smartphone von Kawasaki zu überprüfen; doch das Telefon nutzt Fingerabdruckscanner, weswegen Amuro erst einen Handschuh von Kawasaki entfernen muss, bevor er das Telefon mit der Hand des Toten entsperrt. Darauf findet sich tatsächlich eine Mail, in der steht: „Dieses Geheimnis wollten wir eigentlich mit ins Grab nehmen… Du Verräter!“

Nervös beteuern Ikue, Nishino und Fujide, dass sie echt keine Ahnung haben, was das bedeuten soll, weder im Bezug auf „dieses Geheimnis“ noch auf „du Verräter!“.  Fujide schlägt vor, dass der Absender doch ganz einfach ermittelt werden kann, in dem die Mail-Adressen der Drei mit der Adresse von der Nachricht abgleicht. Gesagt, getan. Doch keine der Adressen stimmt überein. Amuro wirft ein, dass man sich auch mehrere Adressen zulegen kann, und dann die verdächtige Adresse löscht, und Wakita gibt zu bedenken, dass der Täter auch ein zweites Telefon haben könnte. (In Japan ist die Handynummer auch gleichzeitig die E-Mail-Adresse des Handys, deswegen unterscheiden Japaner in ihrer Sprache auch nicht zwischen „Mail“ und „SMS/Textnachricht“ – es ist bei ihnen ziemlich deckungsgleich). Oder aber… es ist noch eine weitere Person in der Kirche.

Conan sagt, dass sie dann jetzt wohl doch die Rätselcodes lösen müssen, von denen es insgesamt vier einzigartige gibt. Vermutlich gibt es einen Bezug zum Selbstmord von Taisei Nichihara, der ja ein Klassenkamerad der Freundesgruppe war. Wakita erkundigt sich, ob es irgendwelche Gemeinsamkeiten gab – zum Beispiel ein dunkles Geheimnis über schlimme Dinge, die Gruppe in ihrer Oberschulezeit angestellt hat, doch Nishino streitet dies ab. Eine Gemeinsamkeit die ihm allerdings einfällt: Wada und Kawasaki, die Mordopfer, waren wie Fujide auf der Shinano-Universität, die sehr berühmt ist, wie Kogoro anmerkt. Unterdessen bemerken Amuro und Conan eine klebrige Substanz am Handy von Kawasaki. Durch den Geruch stellen sie fest, dass es sich dabei um Honig handelt. Wakita bemerkt, wie gut Amuro und Conan zusammenarbeiten; Amuro erklärt, dass sie sich eben manchmal in der Detektei treffen und daher kennen. Doch Wakita merkt auch an, dass sie sich doch besser bekannt wirken, als nur durch ein paar Treffen und das Conan extrem klug wirkt, doch Amuro wiegelt ab: Conan imitiert nur Kogoro und seine Kommentare sind nur das oberflächliche Nachplappern eine Kindes. Wenn das so, sagt Wakita, dann kann man sich wohl auf seine Zukunft freuen, wenn er dann wirklich was kann.

Bei der Polizei von Nagano ist Kansuke frustriert, dass der Tunnel immernoch nicht geräumt ist. Yui hat bereits Priorität angeordnet und auch die Reperatur der Handy-Basisstation befohlen, doch es dauert alles noch ein bisschen. Unterdessen erinnert sich Komei daran, wo er den blonden Mann aus dem Tatortvideo schonmal gesehen hat: als er in Tokio an der Toto-Universität studiert hat, hat er sich mit seinem Bruder Hiromitsu in einem Café getroffen. Hiromitsu hatte damals seinen besten Freund mitgebracht, den er Komei als Rei Furuya vorgestellt hat, der genau wie die beiden Brüder Polizist werden wollte. Dadurch erkennt Komei, dass Rei der sogenannte „Zero“ ist, und somit der Absender des Umschlags an Komei mit dem Smartphone von Hiromitsu. Im gleichen Augenblick bekommt Kansuke einen Anruf von seinem ehemaligen Chef Hyoe Kuroda. Dieser will umgehend mit Morofushi sprechen, was Kansuke und Morofushi stutzen lässt.

In der Kirche haben die Detektiv unterdessen immernoch keine Ahnung, wie die Codes zu entziffern sind. Wakita ist extrem genervt: die Freunde wissen offensichtlich mehr, als sie preisgeben, vor allem mit ihrer ganzen Klubsache. Die Drei stört es nicht unbedingt, davon zu erzählen, nur wurden sie in der Vergangenheit dafür oft ausgelacht. Bevor sie etwas erzählen können bekommt Kogoro allerdings einen Anruf auf seinem Handy, die Basisstation funktioniert also wieder. Es ist Kansuke, der Kogoro mitteilt, dass der Tunnel in einer Stunden geräumt sein wird, und die Polizei somit in drei Stunden bei der Kirche ankommt. Bis dahin sollen sie Ruhe bewahren und in der Kirche bleiben. Bevor Kogoro etwas erwidern kann, hat Kansuke auch schon wieder aufgelegt.

Nishino gerät in Panik: wie sollen hier mit einem Mörder noch drei Stunden überstehen? Ikue gibt zu bedenken, dass die Mordopfer beide gestorben sind, nachdem sie per Zufall ermittelt wurden, beide Male mit einer Methode, die Nishino vorgeschlagen hat. Conan, der bei der zweiten Auslosung mit dem Drageeboxen abwesend war, lässt sich die Situation nochmal von Kogoro und Wakita beschreiben. Kogoro sagt außerdem, dass er bei den drei Boxen bei keiner das Gefühl hatte, dass sie eine Niete seien könnte. Also war die Methode gezinkt, fragt Amuro, was Kogoro so direkt nicht sagen will, aber…

Nishino will sich das Gefasel nicht mehr länger anhören und rennt weg. Die anderen Anwesenden wollen ihn nur in eine Falle locken, weswegen er sich im Arbeitszimmer einschließt, bis die Polizei ankommt. Wakita fragt sich unterdessen, warum der Täter einen Detektiv eingeladen hat: für seinen kleinen Racheplan ist ein Detektiv doch nur ein Störfaktor. Außerdem ist da noch die Nummer 9, die Anzahl der Teilnehmer. Die Detektive überlegen: die Neun Tore im Mahjong, Beethovens Neunte, der neunschwänzige Fuchs (nein, keine Naruto-Referenz, der neunschwänzige Fuchs ist ein uralte Gestalt der chinesischen Mythologie, das hat sich Kishimoto nicht selbst ausgedacht), 9-Ball im Billiard… als sie beim 9-Ball zum ersten Mal die Zahl 9 auf Englisch und nicht auf Japanisch aussprechen, durchschauen Conan, Wakita und Amuro den Fall durch das Wort „Nine“. Conan weiß nun, warum neun Leute versammelt wurden, das der vierte Code den nächsten Tatort ankündigt, wer das nächste Mordopfer ist und die Identität des Mörders, der die Tat begehen wird.

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So geht es beim japanischen Manga weiter:

Welches Geheimnis verbirgt die Zahl „9“? Wer ist der Täter und was wollte Kuroda von Komei?!
Keine Pause! Kapitel 1031 erscheint in Japan in der Shonen Sunday #15/2019 am 13. März 2019!

Alle kommenden Kapitel im Kalender Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan

4 Kommentare zu “Kapitel 1030: Neun Bauern in der Mord-Rochade

  • 8. März 2019 um 16:33
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    Der Fall juckt irgendwie 0,0 😀
    Die Karten bezüglich Rum wurden in den letzten vier Kapitel etwas neu gemischt. Rum ist „ungeduldig“ und jetzt meldet sich plötzlich Kuroda und will ganz dringend mit Komei sprechen. Sehr seltsam :/
    Aber Favorit ist meiner Meinung nach immer noch Wakita und Gosho versucht uns zu baiten 😀
    Wenn Rumi auch noch auftaucht wird es wohl offenbart, aber das vertagt sich denke ich eher.

  • 9. März 2019 um 08:14
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    Find es auch irgendwie enttäuschend. Die neuen Spoiler-pics lassen auch keine Bombe platzen. Und danah wohl drei Wochen Pause….. Wir werden nie fortwärts kommen.

  • 11. März 2019 um 13:20
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    @ Nimchen

    Ich hab anhand der Spoiler von der Theorie gehört, dass Komei (wenn man den so schreibt) in Verbindung zu Rum steht. Bisher hat man oft Wakita vermutet, weil es auch ein Anagramm zu „Time is money“ ist.
    Koruda könnte es auch sein, aber er weiß, dass Rey Bourbon ist und ein Knock ist, wäre es Koruda, wäre er dann nicht auch ein Knock? ^^

  • 20. März 2019 um 17:45
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    Ich denke eher nicht, dass es Kuroda ist. Wie Torben schon gesagt hat, weiß Kuroda, dass Bourbon ein NOC ist. Und da wir davon ausgehen können, dass Rum ein wirklich treues Mitglied ist (zum einen weil er als Nr. 2 das Vertrauen des Bosses genießt und zum anderen denke ich nicht, dass Aoyama NOCH einen NOC reinbringen wird, da Conan ja neben Gin auch langsam mal irgendeine ernste Gefahr brauch), würde er definitiv keinen NOC billigen. Für mich persönlich fällt Kuroda also eigentlich raus.

    Wakita ist ein absolut unbeschriebenes Blatt. Daher ist er wohl oder übel ein Hauptverdächtiger. Vor allem, da Aoyama ja wohl in einem Interview bestätigt hat, dass sich Rum wirklich in dem Trio befindet, sonst hätte ich eher gedacht, dass alle 3 vielleicht nur ein Köder sind.

    Rumi wird auch immer unwahrscheinlicher, wäre aber ehrlich gesagt rein vom Charakter her mein… „Lieblings-Rum“. Ihre Art, wenn sie abdreht, strahlt halt einfach irgendwie so etwas herrlich gefährliches aus xD (vor allem bei der Szene mit Ayumi als Geisel). Irgendwie MUSS sie auch zur Organisation gehören, da sie ja Zugriff auf die APTX4869 Liste hat. Meine Vermutung für Rumi wäre ja, dass sie eine Kollegin von Sherry, oder vielleicht sogar ihre Tante ist? (aber auf jeden Fall in der Giftabteilung involviert). Letzteres ist jetzt nur eine Vermutung, aber in einem nicht so lange entfernten Kapitel wurde ja auch offenbart, dass Elena Miyano (oder Atsushi? Einer von den beiden halt) noch eine Schwester hat. Außerdem hatte Ai ja glaub ich einmal erwähnt, dass sie „Wakasa-sensei sehr mag“? Manche vermuten, dass die Schwester Mary ist… wobei ich dann denke würde, dass sie „Ai“ nicht als „dieses Mädchen“ bezeichnen würde und sie auch schon längst „in die Finger bekommen“ hätte.

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