Episode 946: Das verfluchte Juwel „Tränen der Borgia“ (Teil 1)

Heute lief in Japan die Episode 946: Das verfluchte Juwel „Tränen der Borgia“ (Teil 1).

Episode 946: Das verfluchte Juwel „Tränen der Borgia“ (Teil 1)

In dem ausgetrockneten Flussbett bei einem Damm haben Hiromichi Umeki, Präsident der Baufirma Kanoya, und Sho Mizusawa, Angestellter einer Immobilienfirma Nonogaki, in einem alten Auto das Skelett einer Frau gefunden, zwischen deren Kleidung im Bauchbereich noch immer ein Messer steckt. Die beiden Männer kontaktieren die Polizei.

Ein Flashback informiert uns, dass sich vor ca. 40 Jahren ein Fall ereignet hat, bei dem es um das Juwel „Tränen der Borgia“ ging. Der Sender Yamato TV sendete ein TV-Drama, bei dem das Juwel auf einem Ring als Requisit diente. Doch das Juwel verschwand mit der damals 30-jährigen Yuri Saeki, der Assistentin der Hauptdarstellerin Nagisa Asahina, wodurch Yuri zur Verdächtigen wurde. Nun ist sie wieder aufgetaucht: als das Skelett im Flussbett beim Damm.

Aus diesem Grund befindet sich die 20-jährige Sumire Saeki, die Enkelin von Yuri, in der Detektei Mori. Der Ring wurde nicht bei der Leiche ihrer Großmutter gefunden, außerdem ist sie durch einen Messerstich gestorben. Für Sumire steht fest: ihre Großmutter ist ein Opfer. Jemand hat ihr den Ring gestohlen und sie ermordet. Von dem Messer wusste Kogoro bereits, obwohl davon nicht in den Nachrichten berichtet wurde, da Mizusawa ein Saufkumpan von ihm ist. Kogoro ruft bei der Polizei an, doch die wissen nicht weiter: 40 Jahre danach mit einer Leiche, die unter Wasser war, lassen sich keine Spuren mehr finden. Zudem könnte Yuri auch Selbstmord begangen haben, weil sie die Schuld des Diebstahls nicht ertrug. Also kann man da leider nichts machen.

Sumire verlässt die Detektei, wobei sie von Conan und Ran begleitet wird. Ran entschuldigt sich dafür, dass sie Sumire nicht helfen konnten, doch sie zeigt sich einsichtig: was Kogoro sagt, macht schon Sinn, aber ihre Mutter wird vermutlich untröstlich sein. Conan erfährt von Sumire, dass Yuri damals verdächtigt wurde, weil es ihr Job war, das Juwel von Sender zum Drehort zu fahren. Zuletzt wurde sie gesehen, nachdem sie das Gebäude des Senders verlassen hatte. Besagtes Gebäude wird aktuell abgerissen um Platz für einen Neubau zu machen; Conan schlägt vor, sich die Sache mal genauer anzusehen.

Beim abgerissenen Gebäude treffen sie auf den 72-jährigen Tatsuma Kanoya, Berater bei der Baufirma Kanoya, der Yuri kannte. Kanoya fährt mit Sumire, Ran und Conan zu seinem Haus. Yuris Leiche wurde von Kanoyas Neffen Umeki gefunden, weswegen er von Nostalgie erfüllt zum alten Sendergebäude ging. Kanoya war damals Kameramann bei Yamato TV. Auf Nachfrage von Conan sagt er, dass damals vom Team niemand glaubte, dass Yuri das Juwel gestohlen hat.

Bei ihm zuhause erzählt Kanoya davon, dass das Drama damals live gesendet wurde. Er zeigt Conan, Ran und Sumire sein Fotoalbum mit Bildern vom Dreh, worauf natürlich auch Yuri und Nagisa Asahina zu sehen sind. Die beiden Frauen waren wie Schwester, erklärt Kanoya; Yuri hat Nagisa damals immer Äpfel gebracht, denn Äpfel zu schälen hat sie beruhigt. Wenn sie kleine Streifen schnitt, war sie immernoch nervös, lange Streifen hingegen bedeuteten, dass sie sich beruhigt hatte. Nagisa feierte mit dem Drama ihr Debüt als Schauspielerin, da ihre Eltern Sponsoren der Sendung waren. Sie litt jedoch an starkem Lampenfieber, und hat sich nach dem Dreharbeiten aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und nie wieder als Schauspielerin gearbeitet.

Das Juwel musste damals seperat von allen anderen zum Drehort gebracht werden, da es Gerüchte gab, der Stein sei eine Fälschung. Deswegen sollte es von einem Professor namens Senju begutachtet werden, der allerdings nur kurz vor Beginn der Live-Sendung Zeit hatte. Yuri sollte das Juwel danach rechtzeitig für die kritische Szene am Damm bringen. Doch dazu kam es nicht, und die Crew musste in der Sendung eine Attrappe verwenden. Danach kam es zu Unruhen, da Nagisa mit 40 Grad Fieber kollabiert ist. Sie war schon vor der Sendung krank, doch eine Live-Sendung wie diese konnte der Sender nicht verschieben, weswegen sie es trotz Krankheit durchziehen musste. In der Aufregung hat die Crew zunächst ganz vergessen, warum Yuri eigentlich nicht aufgetaucht ist. Nagisa lebt heute in einem Pflegeheim in Beika.

Conan, Ran und Sumire begeben sich dahin, doch Nagisa ist gerade nicht da. Die Empfangsdame bekommt just in diesem Moment einen Anruf von einem Mitarbeiter, der berichtet, Nagisa aus den Augen verloren zu haben. Während Ran und Sumire in der Lounge warten, schleicht sich Conan auf Nagisas Zimmer, wo er überraschend Nagisa antrifft, die sich scheinbar weggeschlichen hat, um ihre Ruhe zu haben. Während Conan Ran und Sumire auf das Zimmer ruft, schält Nagisa einen Äpfel. Als die beiden Mädchen das Zimmer betreten, lässt Nagisa beim Anblick von Sumire ihren Apfel fallen, spricht sie als Yuri „an“ und schreit panisch, dass es ihr Leid tut, und dass Yuri ihr verzeihen soll, bevor sie sich weinend auf ihrem Bett zusammenkauert.

Zurück in der Loung erkundigt sich Conan bei Sumire, worum es in dem Drama eigentlich ging. Sumire erzählt: eine reiche Familie besitzt die „Tränen der Borgia“, ein Juwel von historischer Relevanz. Doch ein berüchtigter Phantomdieb schickt der Familie eine Karte, er will die „Tränen der Borgia“ an sich bringen. Die Polizei kann dem Dieb nichts entgegensetzen. Deswegen schlägt das Hausmädchen, gespielt von Nagisa, vor, eine Fälschung im Tresor der Familienvilla zu platzieren, während sie den echten Ring am Finger trägt. Dadurch sollte der Dieb getäuscht werden, doch dessen wahre Identität ist die des Familienbutlers, der außerdem in einer Beziehung mit dem Hausmädchen ist. Nach dieser Erzählung kommt eine Angestellte des Pflegeheims in die Lounge, welche erklärt, dass es Nagisa nicht gut geht und sie sie deshalb heute nicht mehr sehen können.

Beim Verlassen des Pflegeheims treffen Conan, Sumire und Ran auf einen alten Mann, der Sumire als Yuri anspricht und sich selbst als Professor Senju vorstellt. Der Mann ist inzwischen 88 Jahre und offensichtlich geistig nicht mehr vollständig da, denn er hält Sumire wirklich für Yuri. Er erzählt, dass Yuri schon immer ihr Typ war und flirtet aggressiv mit Sumire. Gerade als die Gruppe gehen will, spricht Senju davon, dass die „Tränen der Borgia“ damals natürlich eine Fälschung war. Denn es gab so ein Juwel nie wirklich. Doch die Besitzer, die Familie Asahina, wollten das nicht akzeptieren, und zwangen Senju zu behaupten, das Juwel sei echt. Deshalb beschwerte sich Senju darüber bei Yuri, und bat sie, nicht zuzulassen, dass eine Fälschung im Fernsehen zu sehen sein wird. Damals habe er sich in Yuri verliebt, sagt Senju.

Kogoro ist unterdessen beim Büro von Mizusawa, denn dieser wollte Kogoro etwas zum Thema „Tränen der Borgia“ erzählen, doch niemand macht Kogoro die Tür auf. Nachdem er mehrmals klopft, bemerkt Kogoro, dass die Tür offen ist; im Gebäude riecht er Rauch, weswegen er nach Mizusawa sucht, und dessen Körper in einem brennenden Raum findet. Wenig später bekommt Ran einen Anruf von Megure: Kogoro ist in einen Brand geraten; während Ran sich erkundigt, was mit ihm passiert ist, sehen wir, wie das Büro von Mizusawa komplett in Flammen steht.

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Ausblick auf Episode 947: Die Tränen des verfluchten Borgia-Juwels (Teil 2)

Am 20. Juli 2019 erwartet uns im japanischen Fernsehen die Episode 947: Das verfluchte Juwel „Tränen der Borgia“ (Teil 2).

Lebt Kogoro noch, oder verabschieden wir uns in dieser Fillerfolge von Rans Paps? Conan fährt mit Professor Agasa zum Damm, und scheint die Wahrheit hinter den Vorfällen zu erkennen.

Alle kommenden Episoden im Überblick Quelle: Nippon TV. Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan・Yomiuri TV・TMS 1996

2 Kommentare zu “Episode 946: Das verfluchte Juwel „Tränen der Borgia“ (Teil 1)

  • 14. Juli 2019 um 20:29
    Permalink

    Haben Sie Hinweise darauf, wer der Schuldige ist?

  • 17. Juli 2019 um 18:02
    Permalink

    Ob Kogoro überlebt?

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