Kapitel 1043: Meijins Bart und Yumis Verdacht

Am Mittwoch erschien in Japan Kapitel 1043: Meijins Bart.

Conan will über die Haneda-Familie recherchieren, wobei er auf Shukichi trifft, der von Yumi verfolgt wird. Wieso?

Kapitel 1043Meijins Bart

Conan ist mit den Detective Boys auf dem Weg nach Hause. Während sich die anderen über Ryusuke Higo und Hideo Akagi unterhalten, die in der japanischen Nationalmannschaft als Duo wegen ihrer guten Leistungen von den Fans inzwischen den Spitznamen „Double H“ bekommen haben, hat Conan für so etwas keine Zeit und will über Shukichis Familie, die Hanedas, recherchieren. Doch wenn er im Internet nach Shogi sucht, dominiert etwas anderes die Schlagzeilen: ein Shogi-Spieler namens Nishikido ist erst verschwunden, nachdem Vorwürfe der Spielmanipulation gegen ihn erhoben wurden, und dann später tot aufgefunden worden. Neben seiner Leiche fand sich ein umgedrehter Shogi-Tisch, bei dem eines von vier Beinen fehlte.

Ayumi sieht das Wort „Spielmanipulation“ auf Conans Handy, liest aber die Kanji falsch, weswegen sie Haibara korrigiert. Mitsuhiko fragt sich, woher der japanische Begriff für „Spielmanipulation“ kommt; Haibara tippt auf Sumo, während Conan eher an Shogi denkt. Doch da trifft die Gruppe auf Shukichi, der klarstellt, dass der Begriff vom Spiel Go kommt. Conan fragt Shukichi, ob er schonmal gegen Nishikido gespielt hat, was dieser bestätigt. Shukichi meint, dass nichts an Nishikido sonderlich beeindruckend war, aber er ihn einmal mit einem Zug sehr überrascht hat, nachdem Nishikido von der Badezimmer-Pause zurückgekehrt war. Shukichi hat aber trotzdem gewonnen. Nun will Ayumi wissen, ob Shukichi heute ein Date mit Yumi hat, denn er trägt nicht seine üblichen Schlabberklamotten und ist gut rasiert. Doch Shukichi wiegelt ab: er trifft heute wichtige Leute, aber es ist kein Date.

Er macht sich auf den Weg, doch jetzt bemerken die Detective Boys, dass er von einer Frau verfolgt wird. Es ist Yumi, die findet, dass sich Shukichi in letzer Zeit seltsam verhält: er macht sich öfters schick, schleicht sich viel raus und wenn Yumi ihn fragt, wo er hingeht, weicht er der Frage aus. Allerdings gibt Yumi zu, dass das auch ihre Einbildung sein kann, weil sie und Shukichi jetzt zusammenwohnen würden, und sie viel mehr voneinander mitkriegen – also ist sein Verhalten vielleicht normal. Doch Haibara sieht das anders: sie hält für zu 90% wahrscheinlich, dass Shukichi eine Affäre hat. Kapitel 1043Ihre Begründung: wenn Männer sich sicher in einer Beziehung mit seiner Frau fühlt, wie z.B. wenn sie zusammenziehen, hören sie auf sich Sorgen zu machen und flirten gerne mal mit anderen Frauen rum. Yumi beschließt, Shukichi weiter zu folgen und zwingt Conan, mit ihr zu kommen, da sie mit einem Kind im Schlepptau angeblich weniger auffällig sei.

Yumi und Conan folgen Shukichi zu einem Donutladen, wo sie ihn von außen beobachten. Conan nutzt die Gelegenheit und fragt Yumi nach Shukichis Eltern, doch Yumi hat sie nie getroffen. Doch Yumi hat gehört, dass Shukichi von einer superreichen Familie adoptiert wurde, als er am Anfang seiner Profikarriere stand, weil der Sohn der Familie, ein Shogi-Star, bei einem Unfall gestorben ist und Shukichi somit den Traum des verstorbenen Sohnes erfüllen sollte. Conan macht natürlich sofort die Verbindung zu Koji Haneda. Yumi meint weiterhin, dass aber Shukichis Obsession mit Shogi noch ausschlaggebender war. Nun fragt Conan, ob Yumi dann schonmal Shukichis richtige Familie getroffen hat, doch auch die kennt Yumi nicht. Sie weiß nur, dass Shukichi noch eine Mutter, einen großen Bruder und eine kleine Schwester hat – Yumi stellt sich vor, dass die alle genauso unbekümmert wie Shukichi sind, woraufhin Conan in Gedanken feststellt, dass von der Akai-Familie keiner so unbekümmert drauf ist wie Shukichi. Besagter Shukichi verlässt nun den Laden, wobei Yumi bei einem Blick auf die Tüte in dessen Hand erst merkt, in welchem Laden er war: Star Donut. Diesen Donutladen hatte Yumi Shukichi vor kurzem in einem Magazin gezeigt und vorgeschlagen, dass die beiden mal dort essen gehen sollten. Yumi ist erst ganz gerührt, dass Shukichi etwas für sie kauft, doch dann geht ihr Freund rüber zu zwei Frauen, die scheinbar auf ihn warten. Yumi brennt innerlich vor Wut, weswegen sie sich der Gruppe zu erkennen gibt. Während Shukichi geschockt fragt, wo Yumi plötzlich herkommt, wird sie von den beiden Frauen ganz freundlich und begeistert begrüßt. Sie vermuten, dass sie Shukichis Freundin ist, von der er immer so liebevoll erzählt. Conan will nun lieber wissen, worum es bei diesem Treffen jetzt eigentlich geht.

Yumi und Conan begleiten die Gruppe, bei der es sich um eine Shogi-Lerngruppe handelt. Die beiden Frauen sind professionelle Shogi-Spielerinnen und wollen von Shukichi lernen. Die erste Frau heißt Mina Katsumata, 23 Jahre alt und die Tochter von Chikara Katsumata, den wir schon zweimal in Duellen mit Shukichi gesehen haben. Er hat Shukichi auch gebeten, diesen Unterricht zu geben; Chikara wollte heute eigentlich auch kommen und das Training beobachten, doch er hat laut Mina zu viel mit seinen eigenen Schülern zu tun. Die andere Frau ist Shoko Uryu, ebenfalls 23 Jahre alt. In einem Apartmentgebäude treffen sie auf den dritten Schüler, den 24-jährigen Shogi-Spieler Kosuke Hishinuma, der ein großer Fan von Shukichi ist. Doch mit Yumi als Gast hat Kosuke nicht gerechnet, weswegen er jetzt nicht genug Kaffee für alle gekauft hat. Vielleicht auch besser so, meint er, denn der Kaffee aus dem Laden, wo er ihn gekauft hat, sei inzwischen wohl eh schon abgestanden und nur noch lauwarm. Das findet Shoko aber gar nicht schlecht, da sie sich leicht die Zunge verbrennt. Das Brot, welches Mina gekauft hat, ist hingegen frisch gebacken und noch warm, wie sie stolz erklärt. Shoko wundert sich, dass sie kein Currybrot gekauft hat wie normalerweise, doch Mina erklärt, dass das Currybrot bereits ausverkauft war. Shoko hat hingegen Eiscreme gekauft, bei ihr war der Laden jedoch leer, weswegen sie die kälteste Eiscreme kaufen konnte.

Shukichi fragt Kosuke, warum dieser noch in der Lobbdy wartet und noch nicht zu den Wohnungen gegangen ist, doch Kosuke erklärt, dass Genda nicht auf Kosukes Klingeln antwortet. Yasukiyo Genda ist der vierte Teilnehmer der Lerngruppe, der in der Wohnung der Gruppe wartet. Die drei anderen Schüler waren vorher schon in der Wohnung bei Genda zum Aufwärmen bevor Shukichi kommt, als Kosuke, Shoko und Mina dann vor knapp 10 Minuten losgegangen sind, um ihre jeweiligen Besorgungen zu machen. Kosuke glaubt, dass Genda eingeschlafen ist, was Shoko und Mina sich nicht vorstellen können. Mina hat jedoch einen Ersatzschlüssel für die Wohnung, weswegen sie den Apartmentkomplex betreten können. Auf Nachfrage von Yumi erklärt die Gruppe, dass sie sich diese Wohnung extra für die Shogi-Lerngruppe gemietet haben, was recht billig ist, da sie die Miete durch fünf Personen teilen. Da sie bisher nur von vier Schülern gehört hat, fragt Yumi, ob sich also auch Shukichi beteiligt, doch das ist nicht der Fall. Die Lerngruppe hat auch ein fünftes Mitglied, welches jedoch scheinbar an Depressionen leidet und aktuell nicht teilnimmt. An der Wohnungstür angekommen klingelt die Gruppe erneut, doch Genda antwortet weiterhin nicht und die Tür ist auch nicht abgeschlossen. In der Küche finden Conan und Kosuke Genda ermordet auf dem Boden. Er wurde erdrosselt und hat die typischen Kratzspuren am Hals, Genda hat sich also gewehrt. Neben der Leiche bemerkt Conan einen umgedrehten Shogi-Tisch, bei dem zwei von vier Beinen fehlen…

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So geht es beim japanischen Manga weiter:

Ein Shogi-Tisch mit zwei abgeschnittenen Beinen…? Hat der Mörder von Nishikido erneut zugeschlagen oder haben wir es mit einem Copycat-Killer zu tun…?
Kapitel 1044 erscheint in Japan in der Shonen Sunday #01/2020 am 4. Dezember 2019!

Alle kommenden Kapitel im Kalender Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan

Ein Gedanke zu „Kapitel 1043: Meijins Bart und Yumis Verdacht

  • 5. Dezember 2019 um 12:21
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    Achja, naja… immerhin bleiben wir jetzt an den Hanedas und den Akais dran, das ist schon mal gut, auch wenn der Fall im Vordergrund nicht besonders spannend klingt.

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