Japan: Aoyama reicht neues Kapitel trotz Erdbebens fristgerecht ein

Nachdem das Sendai-Erdbeben sowie dessen zahlreiche Nachbeben auch Gosho Aoyamas Arbeitszimmer durcheinandergebracht haben, kehrt der Conan-Autor schon wieder in den Alltag zurück. Über seinen Twitter-Account, der von seinen Mitarbeitern geführt wird, hinterlässt er folgende Nachricht:

„Mein Arbeitsplatz hat zwar ganz schön gebebt, aber kein Problem! Ich habe das Manuskript pünktlich vor dem Abgabetermin eingereicht (lacht). PS: Der Name des neuen Charakters lautet Sera! Es wird ein ziemlich bedeutender Charakter werden, ihr dürft (dem neuen Kapitel) also freudig entgegensehen♪“Übersetzung ohne Gewähr. Text im Original: „結構仕事場揺れたけど、ノープロブレム! ちゃんと締め切り前に原稿上げたよ(笑) P.S.新キャラの名前は、『世良』! かなり重要なキャラなので、みんなよろしくねん♪“

Wir hoffen, dass so vielen Betroffenen der Katastrophe wie möglich geholfen werden kann, zu einer lebenswerten Lage zurückzufinden und dass sich die kritische Situation in Japan nicht noch weiter dramatisiert.

9 Kommentare zu “Japan: Aoyama reicht neues Kapitel trotz Erdbebens fristgerecht ein

  • 13. März 2011 um 23:29
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    Das hört sich schonmal super an :))
    Auch der Name „Sera“ ist cool *.* 😀
    Jetzt muss er nur überzeugen mit der wichtigkeit des Charakters 🙂 !

  • 13. März 2011 um 23:53
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    Okay… ist klar, dass das auf Twitter zu finden ist… aber mich beeindruckt es gerade trotzdem, dass ihr (joah, bzw. du ^.^‘) es gefunden habt…
    Ich finde euren Dienst, den ihr uns Fangemeinde bereitet, einfach nur umwerfend
    Dafür 1000 Küsse und Blumen an euch <3

    Also, mich erschreckt es ein Wenig, dass trotz dieser Ausnahmezustände er und auch ein Großteil der japanischen Bevölkerung es schafft, zum Alltag zurückzukehren.
    Natürlich freue ich mich als Fan, dass jetzt, wo es wieder Spannend zu werden erscheint, es auch nahtlos weitergehen kann… aber auch ein Ausfall wäre total verständlich gewesen.
    Bilder, die an eine Apokalypse erinnern, weltweit richten sich die Gebete den Opfern gegenüber, Angst vor all' den möglichen Folgen; und trotzdem bleibt das Geschäft ein wichtiger Bestandteil?
    Klar, es hat nicht ganz Japan getroffen, und warum sollte plötzlich die Welt auch stehen bleiben… aber i-wie ist mir das schon fast du viel. Kommt es nicht ein Wenig herzlos rüber? Da sterben immer noch Menschen, so viel Leid… und trotzdem weiterarbeiten?
    Statt einer Pause, um das solidarische Leiden zu betonen?
    Soll es uns nur von den schrecklichen Bildern ablenken? Oder ist das einfach nur kapitalistisch? Platz 3 in der Weltwirtschaft eben…

    Das Eigenartigste für mich ist aber immer noch inhaltlich… Sera?
    Warum denke ich denn nur an 'Qué Será, Será'? Es kommt, wie es kommt
    So selbstverständlich, aber vielleicht zu viel Interpretation, dass das nichts Gutes zu bedeuten hat?
    Wie es kommen soll, werden wir alle noch erfahren… bis dahin heißt es wohl Tee trinken

  • 14. März 2011 um 00:31
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    Tja, ich war ehrlich gesagt auch ziemlich überrascht von dieser Meldung. Für mich ist das nur insofern zu erklären, dass bei den Japanern im Allgemeinen ihre Arbeit einen sehr hohen Stellenwert hat und sie durch die regelmäßigen Katastrophenübungen wohl einigermaßen gelassen mit der Situation umgehen, zumindest was die Erdbeben betrifft. Dass Gosho nun das neue Kapitel eingereicht hat, muss andererseits nicht zwangsweise bedeuten, dass die „Shonen Sunday“-Ausgabe zum normalen Termin erscheint. Die dramatischen Zustände herrschen zwar „nur“ in Teilen des Landes vor und der Großraum Tokio blieb z.B. von dem Schlimmsten verschont, dennoch – und da stimme ich dir völlig zu – erscheint auch mir das ein wenig herzlos, einfach so weiterzumachen, als wäre nichts geschehen, statt z.B. mit einer Pause ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Sicherlich, man kann nicht plötzlich in der Zeit stehen bleiben, der Fluss der Zeit läuft schließlich unaufhaltsam weiter; ich denke, die Japaner haben da einfach eine andere Mentalität. Dass da Geschäftssinn bzw. Kapitalismus eine Rolle spielen, sei mal dahingestellt.

    Leider höre ich aber auch immer wieder einzelne Stimmen, die nach neuen Episoden/anderen regelmäßigen Veröffentlichungen aus Japan verlangen und dabei die gesamte Situation, die sich dort gerade abspielt, vergessen. Zum Großteil höre ich zum Glück vernünftige Menschen, die die Lage in Japan bestürzt bzw. die sie respektieren und die dann auch akzeptieren, wenn die Verlage/Fernsehsender die geplanten Veröffentlichungen ausfallen lassen. Ich muss auch zugeben, dass es mir zur Zeit nicht so leicht fällt, über die aktuellen Informationen zu Conan aus Japan zu berichten…

    Zum neuen Kapitel: Auf den neuen Charakter freue ich mich zumindest sehr, zumal es jemand ist, der Conan (und Ran^^) offenbar die Stirn bieten kann. Mal sehen, inwiefern das die Handlung voranbringt, zuletzt kam in der Hinsicht ja nicht wirklich viel. Meine Vermutung ist, dass er mit einem bereits bekannten (und evtl. verschwundenen, z.B. Eisuke/Shuichi) Charakter verwandt ist oder zumindest in einer besonderen Beziehung steht. Einfach so einen komplett neuen Charakter einzuführen und das mitten in der ohnehin ereignisarmen „Bourbon-Arc“ erschiene mir etwas… gewagt.^^ Und bei der Fallaufklärung steht wohl weniger das Wer? als das Wie? im Vordergrund.

  • 14. März 2011 um 16:20
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    Gibt es eigentlioch schon Spoiler (Scans) ? 🙂

  • 14. März 2011 um 16:39
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    Nein, Vorab-Scans gibt es diesmal nicht. Für Scans wäre es allerfrühestens Mittwoch soweit, wenn die „Shonen Sunday“ herauskommt (was sie der Website nach wohl tut).

  • 14. März 2011 um 17:38
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    ich finde es gut, wenn das neue kapitel herausgegeben wird und zwar für die kinder!
    Ich denke, dass das lesen eines mangas oder eines kapitels sie beruhigen wird also die psyche der kleinen beruhigen wird und sie hoffentlich ablenken wird. außerdem würde ein klein wenig normalität zurückkehren, was wichtig ist für die entwicklung eines kindes!

    jedoch habe ich auch für die andere seite verständnis. aber man kann ein haus schnell wieder aufbauen aber die psyche nicht. wer weiß, wie weit sich das seelische denken der japaner durch die katastrophe verändert hat? solange ein kapitel oder irgendetwas anderes hilft bin ich dafür.

  • 15. März 2011 um 15:46
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    woah, das habe ich auch nicht erwartet. weiß nicht, ob ich das jetzt gut oder unangebracht finden soll…^^
    auf jeden fall freu ich mich auf den spanischunterricht, in dem wir grade zukunft machen und ich bei jedem será anfangen werde zu grinsen 😉

  • 16. März 2011 um 04:09
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    So Schrecklich es auch ist was in Japan passiert ist kann ich auch verstehen wenn sich diese wieder in ihre Arbeit flüchten oder generell versuchen ihren Alltag sogut wie eben möglich beizubehalten. Sicher kommt das etwas Herzlos rüber aber zubedenken ist ja auch das es nicht zuletzt einen selbst ablenkt. Ich für meinen Teil wäre in eine rsolchen situation eigentlich froh über jede ablenkung und hätte keine lust jeden tag und jede Minute mich nur damit zu beschäftigen. Aber es ist eben auch so das die japaner mit solchen situationen (mal abgesehen von der drohenden Atomkatastrophe) vertraut sind und es nicht das erste Erdbeben dort ist obgleich es wohl das Stärkste der bisherigen Geschichte ist. im Endeffekt finde ich das es nicht bei uns liegt zu entscheiden ob er besser eine solidaritätspause gemacht hätte oder nicht. Für die Japaner hat die Arbeit eben einen hohen stellenwert und auch der angesprochene Punkt wegen der Kinder und der normalität ist ja zu beachten. Ein mangaka ist zudem ja auch nur ein angestellter und hat seine verträge die ja auch sagen das er (je nach magazin) in einem bestimmten Zeitraum eine bestimmte anzahl an kapitel einzureichen hat. Zum reibungslosen ablauf sei ja auch noch gesagt das (so ist es zumindets beim Jump) die kapitel immer schon 2 wochen vorher eingereicht werden bevor sie gedruckt werden. Sprich für die nächsten 2 wochen gäbe es ohnehin kapitel und erst dann wäre eine lücke. Im Endeffekt liegt es beim verlag ob er veröffentlich oder nicht.

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