Episode 862: Derselbe Tatort wie vor 17 Jahren (Teil 2)

Heute lief in Japan die Episode 862 mit dem übersetzten Titel Derselbe Tatort wie vor 17 Jahren (Teil 2).

In der heutigen Folge werden die Ermittlungen um den Mord an Kunihisa Hiyama dem Präsidenten einer Immobilienfirma abgeschlossen und Kazunori Senba als Täter überführt. Außerdem erhalten wir erste Anhaltspunkte über eine mögliche Identität von „Asaka“.

Episode 862: Derselbe Tatort wie vor 17 Jahren (Teil 2)
Inhalt Zweite von zwei Episoden; Manga-Vorlage aus Band 89 & Band 90; zu den Zusammenfassungen der letzten Episoden bei uns

Zu Beginn der heutigen Episode fasst Professor Agasa die Details noch einmal zusammen und berichtet von dem Opfer, das seine erfundene Schere in der Hand hält; dass Spuren von Honig in der Kopfwunde des Opfers gefunden wurden und dem laufenden Wasserhahn im Bad. Außerdem fragt er sich wie der Täter ins Bad gelangt sein könnte, da die Fenster ja alle vergittert waren. Herr Senba, welcher die Leiche gefunden hat, scheidet als Täter aus, da bei ihm ja keine Waffe gefunden wurde. Okiya und Conan erklären jedoch, dass Herr Senba der Täter ist und dass sie auch wissen wie dieser den Mord begangen hat; lediglich die Tatwaffe fehlt noch.

Conan befragt daraufhin die Bodyguards, ob Herr Senba irgendwelche ungewöhnlichen Gegenstände dabei hatte. Sie berichten, dass er eine kleine Figur dabei hatte, welche sich in einer Plastiktüte befand. Diese hat er in einem Shop gekauft, welcher jedoch bereits geschlossen sei. Außerdem hatte er seine Brieftasche, ein Taschentuch und einen Schlüssel dabei. Plötzlich erinnert sich einer der Bodyguards, dass kurz bevor Herr Senba ankam, ein kleiner farblicher Ball über die Mauer flog. Der Bodyguard führt Conan und Okiya um das Haus herum und zeigt ihnen die Stelle, wo der Ball lag. Conan fällt dabei ein sehr kleines Fenster auf, das zum Badezimmer gehört. Der Bodyguard bemerkt zudem, dass das Geräusch des Balles beim Aufprall auf das Dach eigentlich zu laut war. Plötzlich hört man Professor Agasa schreien. Okiya und Conan eilen zu ihm und stellen fest, dass sich dieser beim Anblick einer großen Ansammlung von Ameisen erschreckt hat. Okiya untersucht daraufhin die Stelle, zu der die Ameisen laufen, ruft Conan dazu und sagt, dass sie endlich die Tatwaffe gefunden haben.

Daraufhin gehen sie zu Kommissar Megure und wollen zeigen, wie Herr Senba die Tatwaffe in das Anwesen geschmuggelt und den Mord begangen hat. Dieser streitet es jedoch weiterhin ab und lässt sich von den Bodyguards bestätigen, dass er keine Waffe dabei hatte. In dem Moment kommt Takagi und sagt, dass er folgende Gegenstände gekauft hat: eine Kapsel mit einer Figur drin, einen farbigen Ball, Honig und eine große Murmel. Conan klebt die Murmel mithilfe des Honigs in der Kapsel fest und bittet Takagi, diese zusammen mit dem farbigen Ball auf das Dach des Badezimmers zu werfen. Nachdem er dies getan hat, stellt er fest, dass nur der Ball wieder runterkam. Während Takagi draußen wartet, betreten die Anderen das Badezimmer. Okiya öffnet das kleine Fenster und holt die Kapsel mit der Murmel hervor. Da sich Megure über diesen Fund wundert, erklärt Conan, dass die Kapsel vom Dach durch das Regenrohr dorthin gerollt sei. Okiya erklärt daraufhin, dass Herr Senba kurz vor seinem Eintreffen die beiden Gegenstände auf das Dach geworfen hat und nachdem er von den Bodyguards durchsucht wurde in das Badezimmer ging, um die Kapsel zu holen. In dieser befand sich eine schwere Eisenkugel. Mithilfe einer Socke hat sich Herr Senba einen Blackjack gebastelt und damit Herrn Hiyama erschlagen. Da jedoch kein Blut vom Opfer an seiner Kleidung gefunden wurde, bestreitet er dies. Conan erzählt jedoch, dass er ihn erschlug ohne Klamotten zu tragen. Er hat sich nach der Tat im Bad gewaschen und seine Kleidung wieder angezogen. Okiya berichtet daraufhin in genauen Einzelheiten wie die Tat abgelaufen ist und auch dass sich das Blut von Herrn Hiyama immer noch an Herrn Senbas Körper nachweisen lässt, denn nur mit Wasser lässt sich Blut nicht komplett abwaschen.

Herrn Senba gesteht daraufhin die Tat und auch, welches Motiv er für den Mord hatte. Nachdem Herr Senba von den Polizisten abgeführt wurde, klärt Okiya noch auf, warum das Opfer die Schere von Professor Agasa in der Hand hielt: Dieser hat nämlich unter Wasser eines der Gläser am Tatort zerschnitten um so geschickt auf die Buchstaben von Herrn Senbas Namen hinzuweisen. Nachdem Okiya dies erklärt hat, kommen ihm und Conan ein Gedanke. Während Megure sich noch einmal die Zusammenhänge vor Augen führt, geht Conan zu Professor Agasas Wagen und Okiya lässt sich von Jodie sein Tablet bringen. Beide rufen die Internetseite von Koji Hanedas Fall vor 17 Jahren auf und können anhand des letzten Hinweises mit der Sterbenachricht herausfinden, dass sich aus den Buchstaben auf den Glasscherben die Worte „Asaka Rum“ bilden lassen.

Zur Diskussion über diese Episode im ConanForum

 

Ausblick auf Episode 863: Der Mordfall des Geisterdetektivs (Teil 1) 17. Juni 2017

Auch in der kommenden Episode 863 mit dem übersetzten Titel Der Mordfall des Geisterdetektivs (Teil 1) wird der Fall von Koji Haneda wieder aufgegriffen.

Genau diesen möchte der Detektiv Gaito Hotta untersuchen, indem er Koji Hanedas Geist beschwört. Ob ihm das gelingt?

► Zu den aktuellen Episodenplänen Quelle: Nippon TV. Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan・Yomiuri TV・TMS 1996

 

4 Kommentare zu “Episode 862: Derselbe Tatort wie vor 17 Jahren (Teil 2)

  • 11. Juni 2017 um 01:44
    Permalink

    Die beste Anime Umsetzung, die ich ja gesehen habe…
    Die Szene, aus dem Manga, wurde perfekt dargestellt.
    Aber die Musik hat alles gekillt…GENIAL!

  • 11. Juni 2017 um 12:27
    Permalink

    Kann mich meinem Vorgänger nur anschließen. Ich fand die Episode GENIAL!
    Und die Musik am Ende….GEIL! 🙂 *-*

  • 14. Juni 2017 um 13:22
    Permalink

    Oli, wo genau hast du die folge von Detektiv Conan geguckt? auf ger sub.
    Wäre liebe, wenn du die Seite sagen würdest

  • 14. Juni 2017 um 18:15
    Permalink

    Kann ich dir hier leider nicht schreiben 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.