Japan: Kapitel 924 schließt den Kindergarten-Fall mit Shinichi ab!

„Shinichi BOY (Teil 2)“ lautet der Titel des aktuellen Kapitels 924, das wir euch nachfolgend vorstellen möchten. Eine traurige Nachricht haben wir allerdings auch parat: Nach dem Kapitel 924 wird es wieder eine längere Pause geben, sodass wir alle die vorliegenden 16 Seiten des aktuellen Kapitels doppelt so sehr genießen sollten! Viel Spaß!

Dieser Beitrag entstand wie gewohnt in Zusammenarbeit mit MiwakoTakagi. Herzlichen Dank dafür! 🙂

Inhalt Kapitel 924; viertes und letztes Kapitel zu Fall 266; später voraussichtlich in Band 87. Zu unseren Zusammenfassungen der vorigen Kapitel.
Auftretende Personen: Conan Edogawa, Shinichi Kudo, Yukiko Kudo, Yusaku Kudo, Ran Mori, Kogoro Mori, Juzo Megure, Sonoko Suzuki, Masumi Sera, Kindergärtner, Frau des Kindergärtners, Schwager des Kindergärtners, 2 Erzieherinnen
Ort: Schulweg, Kindergarten, Spielplatz, Haus der Kudos

© Gosho Aoyama, Shōgakukan. Alle Rechte vorbehalten.

Es ist Abend. Im Hause Kudo erzählt Shinichi seinen Eltern vom seltsamen Verhalten des Kindergärtners und, dass dieser ihm verdächtig erscheint. Yukiko neckt ihren Sohn und ist der Meinung, dass er bloß eifersüchtig ist, weil der Kindergärtner Ran sehr bevorzugt behandelt. Yusaku sieht die Sache genauso, ist aber der Meinung, dass es nicht gut sei, wenn ein Kind von einem fremden Mann zu sehr bevorzugt wird. Daher entscheidet er, ein Auge auf die Situation zu werfen.

Am nächsten Tag verfolgt Yusaku die Kinder und ihren Kindergärtner auf ihrem Weg zum Spielplatz im Park. Dabei beobachtet er, wie eine verdächtige Person Fotos von Ran macht und anschließend die Kamera der Frau des Kindergärtners übergibt.

Wieder einen Tag später regnet es und die Kinder können nicht auf den Spielplatz. Zwei Erzieherinnen fällt auf, dass direkt vor dem Kindergarten ein schwarzer Kastenwagen parkt. Aus Angst um die Kinder beschließen sie, die Polizei zu rufen, was auch der Kindergärtner von Ran und Shinichi mitbekommt. Er rennt zu dem Wagen und fängt an zu schreien: „Gib auf! Das Kind kommt nicht mehr zurück! Bitte mach das nicht!“ In diesem Moment öffnet sich die Tür und Yusaku sitzt am Steuer des Wagens. Er erklärt ihm, dass sein Schwager, der Besitzer des Wagens, bereits verhaftet wurde, und bittet den Mann sich zu ihm zu setzen, damit er den Fall aufklären kann. Der Kindergärtner habe die Kinder immer über eine bestimmte Straße geführt, damit sein Schwager auf Ran aufmerksam wird. Außerdem suchte er mit den Kindern den Spielplatz neben dem Krankenhaus seiner Frau auf, damit diese Ran regelmäßig sehen konnte. Die Kinder würden jetzt gerade ihre Mittagsruhe halten und er habe dafür gesorgt, dass Rans Schlafplatz direkt neben der Tür liegt. Das mache es einfach, sie zu entführen.

Während ihres Gespräches im Wagen werden die beiden Männer von Megure und einem sichtlich wütenden Kogoro beobachtet. Yusaku schlussfolgert weiter, dass der Kindergärtner Ran sehr bewusst vor den anderen Kindern bevorzugt behandelt hat, sodass diese eifersüchtig wurden und sie zu ärgern begannen. Dann ging er zu ihren Eltern und erzählte ihnen, dass ihre Tochter ein sehr ungezogenes Kind wäre und sorgte so dafür, dass sie ohne Grund ausgeschimpft wurde. Auf diese Weise wollte er erreichen, dass das Mädchen sein Vertrauen zu seinen Eltern verliert und eine Bindung zu ihm aufbaut.

Yusaku hat in allen Punkten recht. Der Kindergärtner und seine Frau wollten ein Kind entführen, da ihre eigene Tochter weggelaufen war. Sie wünschten sich, noch einmal die Zeit zu durchleben, als ihre Tochter noch klein war und eine enge Bindung zu ihren Eltern hatte. Yusaku wird klar, dass es sich bei der Frau, mit der er während seiner Autogrammstunde ins Gespräch gekommen war, um die Tochter des Paares handeln muss. Er will dafür sorgen, dass Mutter und Tochter wieder vereint werden. Der Kindergärtner entscheidet sich dazu sich der Polizei zu stellen.

Die Kinder sind inzwischen aufgewacht und haben mitbekommen, was sich draußen abgespielt hat. Alle bis auf Ran weinen. Sie versucht mit aller Kraft ihre Tränen zurückzuhalten. Shinichi erklärt ihr, dass es besser ist zu weinen, wenn man sich danach fühlt. Er verspricht zudem, sie nie wieder eine Heulsuse zu nennen. Daraufhin kullern bei Ran die Tränen.

Die Geschichte springt wieder in die Gegenwart. Sonoko ist begeistert, dass Shinichi mit vier Jahren schon zu einer solch erwachsenen Äußerung fähig war und Sera stimmt ihr zu. Sie ist der Meinung, dass Shinichi sich damals auf den ersten Blick in Ran verliebt habe, doch Sonoko sieht das anders. Shinichis erste Liebe war ganz bestimmt seine Mama, die berühmte Schauspielerin Yukiko.

Ausblick: Nach den vier aufeinanderfolgenden Kapiteln ist nun wieder eine längere Pause angesagt. Wie wir kürzlich bereichteten erscheint das nächste Kapitel 925 erst im frühen Sommer des aktuellen Jahres 2015. Sobald wir Näheres dazu wissen, werdet ihr natürlich darüber informiert.

 

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© Bild: Gosho Aoyama, Shōgakukan. Alle Rechte vorbehalten.

 

2 Kommentare zu “Japan: Kapitel 924 schließt den Kindergarten-Fall mit Shinichi ab!

  • 4. Juni 2015 um 18:09
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    War also doch ein böser, der Kindergärtner o.O . Hätte ich jetzt nicht gedacht. Gut geschlussfolgert, Yusaku und Shinichi ^^ . Der schluss ist typisch Sonoko – lächerlich : „doch Sonoko sieht das anders. Shinichis erste Liebe war ganz bestimmt seine Mama, die berühmte Schauspielerin Yukiko.“ . Im ernst, was hat sie nur in der Birne ? Stroh ? >_<

  • 4. Juni 2015 um 19:38
    Permalink

    Ich find’s ehrlich gesagt schade, dass der Kindergärtner doch böse war … wäre interessant gewesen, einen Fall zu lesen, bei dem Shinichi sich irrt, weil er aufgrund seiner Gefühle die Situation falsch einschätzt, aber es hat wohl nicht sein sollen ^^ Die Male, in denen er sich tatsächlich mal in einem Fall irrte, kann man bestimmt an einer Hand abzählen xD
    Na ja, immerhin gab es für die Frau des Kindergärtners letztendlich ein gutes Ende, oder? Sie hat ihre Tochter wiedergesehen, was letztendlich ihr Wunsch war 🙂
    Jetzt gibt es also die bereits angekündigte Pause, während der Aoyama sich hoffentlich erholen kann! Vielleicht haben wir ja Glück und er startet danach einen großen Organisationsfall 😉

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