Kapitel 975: Wettscheine und ein Koch mit Augenklappe

Kapitel 975Kapitel 975 ist da, trägt den übersetzten Titel „Ein Vollblut-Tokioter als Detektiv!?“ und bringt uns einen neuen Fall mit Conan, Ran und Kogoro in einem Sushi-Restaurant!

Nachdem im letzten Fall ein paar Geheimnisse der Familie Akai gelüftet wurden, geht es also im aktuellen Fall für Conan erneut in ein Sushi-Restaurant. Natürlich nicht ohne Fall, aber anders als bei seinem Besuch in einem eine Drehteller-Sushilokal in Band 63 wohl aber wenigstens ohne Mordopfer. Und … vielleicht mit einem neuen Rum-Verdächtigen? Hier ist die Zusammenfassung von Kapitel 975, wohl bekomms!

Inhalt Kapitel 975; erstes Kapitel zu Fall 282; später voraussichtlich in Band 92. Zu unseren Zusammenfassungen der vorigen Kapitel.
Auftretende Personen: Conan Edogawa, Ran Mori, Kogoro Mori, Kanenori Wakita, Natsume Ashino, Tsunetaka Harashima, Suzuyo Hijirisawa, Tameshige Munechika
Ort: Detektei Mori, Sushi-Restaurant

Kapitel 975Es ist ein typischer Tag in der Detektei Mori: anstatt zu arbeiten hängt Kogoro vor dem Fernseher und guckt Pferderennen. Trotz lautstarkem Anfeuerns vor dem Monitor verliert er aber mal wieder alle seine Wetten. Kogoro jammert darüber, dass an diesem Tag auch wirklich alles schiefgeht: als er vorhin zum Wettbüro gegangen ist schien noch die Sonne, aber dann fing es zu regnen als er noch auf dem Weg war. Danach wollte er Zigaretten kaufen gehen, doch seine Marke war ausverkauft, dann ist er mit jemandem zusammengestoßen und hat sein Kleingeld fallengelassen und beim Aufsammeln ist ihm seine Brieftasche in eine Pfütze gefallen, weswegen jetzt auch noch die Wettscheine nass sind. Letzteres stört Kogoro allerdings nicht mehr, da er ja eh alle Wetten verloren hat, doch als im Fernsehen nochmal alle Ergebnisse durchgegeben werden bemerkt Conan, dass einer der Scheine ein Siegerschein ist. Erstaunt stellen Conan, Ran und Kogoro fest, dass dieser Schein auch noch ein 10.000 Yen Wettschein auf das Pferd Pirates’ Spirit ist, mit dem beim Gewinn das Hundertfache bekommt, womit Kogoro 1.000.000 Yen (ca. 8750 Euro) gewonnen hat. Während Kogoro jubelt, fragt sich Ran, warum er überhaupt einen 10.000 Yen Wettschein hatte, da er eigentlich stets 1.000 Yen Wettscheine kauft. Conan spekuliert, dass Kogoro beim Aufsammeln seiner Münzen und seiner Brieftasche ausversehen den Wettschein von jemand anderem eingesteckt hat, doch Kogoro wirft ein, dass er sich im Wettbüro auch einfach vertan haben könnte. Und selbst wenn er den Schein von jemand anderem eingesteckt haben sollte, steht auf dem Schein ja trotzdem kein Name und der Besitzer hat dann einfach Pech gehabt. Zur Feier des Tages beschließt Kogoro, dass sie ins Sushi-Restaurant neben der Detektei zu Abend essen.

Drüben angekommen werden sie von einem Mann mit Augenklappe bedient. Kogoro bestellt Essen aus der höchsten Preiskategorie für alle und ein Bier für sich selbst. Der Mann kommt alsbald mit dem Bier wieder und sagt, dass Pirates’ Spirit eigentlich sehr schwach ist und er sich wundert, dass Kogoro so viel Geld darauf gesetzt hat. Kogoro fragt ihn, woher er das weiß und der Mann antwortet, dass dies lediglich seine Schlussfolgerung sei. Laut seinem Chef kommt Kogoro immer dann in das Restaurant, wenn er etwas beim Pferderennen gewonnen hat, aber selbst dann nie aus der höchsten Preiskategorie bestellt. Und Pirates’ Spirit war laut dem Radiobericht heute das einzige Pferd, für das 10.000 Yen Wettscheine ausgegeben wurden. Widerwillig gibt Kogoro zu, dass die Schlussfolgerungen des Mannes ganz okay waren; da Kogoro ihn im Lokal noch nie gesehen hat, fragt er den Mann, ob er ein neuer Angestellter ist, was dieser bejaht. Der Mann stellt sich als Kanenori Wakita vor, ein Sushi-Koch, den es nie lange an einem Ort hält und der deswegen von Stadt zu Stadt reist, um dort jeweils für eine gewisse Zeit zu arbeiten. Allerdings trägt er momentan eine Augenklappe auf dem linken Auge und übernimmt deshalb die Kundenbedienung, bis sein Auge wieder geheilt ist, da der Umgang mit Messern mit nur einem Auge gefährlich ist. Conan ruft sich Ais Beschreibung von Rum ins Gedächtnis und fragt Kanenori deshalb, was mit seinem Auge passiert ist. Dieser sagt jedoch nur, dass schreckliche Dinge passiert sind und bietet Conan, Ran und Kogoro an, ihnen sein verletztes Auge zu zeigen, doch die Drei lehnen schnell ab. Während sie auf ihr Essen warten, bittet Kanenori um ein paar Geschichten von den Fällen des berühmten Kogoro Mori, weshalb Kogoro ihm ein bisschen vom Zombie-Fall aus Band 88 erzählt (trotz Rans leisem Protest, dass ja eigentlich Heiji den Fall gelöst hat).

Einige Zeit später trudeln ein paar weitere Gäste ein. Der 25-jährige Tsunetaka Harashima bestellt sich Nigiri-Sushi, Chawanmushi (Vorspeise, japanische Variante von Eierstich) und dazu eine Cola. Kogoro ist verwundert, dass junge Leute jetzt wohl Cola zum Sushi trinken. Nach der Bestellung geht Tsunetaka auf die Toilette und Ran ermahnt Kogoro, dass er ja keinen Streit mit dem jungen Mann anfangen soll. Als Nächstes kommt der 42-jährige Tameshige Munechika ins Lokal, welcher Nigiri-Sushi und Oolong-Tee bestellt, dazu noch etwas von dem limitierten Makrelenlachs. Auch dies verwundert Kogoro und Kanenori erklärt ihm, dass der Laden den Makrelenlachs seit kurzem im Angebot hat, da man nur mit Sushi nicht mehr über die Runden kommt. Als Ran und Conan sich dann auch noch Anmitsu (ein spezielles japanisches Dessert) bestellen, beklagt Kogoro, dass sich nicht nur der Geschmack der Jugend, sondern auch die Sushi-Restaurants selbst verändert haben. Danach kommt die vom Regen durchnässte, 33-jährige Natsume Ashino in den Laden und bestellt das Übliche. Allerdings weiß Kanenori nicht, was sie normalerweise nimmt, da er ja neu im Laden ist. Sein Vorgänger in der Kundenbedienung arbeitet momentan nicht, da er sich bei einem Verkehrsunfall verletzt hat und im Krankenhaus liegt. Natsume bestellt letztendlich Kaisen Chirashi (eine Schüssel Sushi-Reis mit verschiedenen Scheiben Fisch oben drauf) mit extra viel Lachsrogen, Wasabi und Seeigel. Bei der Bestellung läuft Kogoro das Wasser im Mund zusammen, doch Ran erinnert ihn daran, dass sein Cholesterin- und sein Harnsäurespiegel zu hoch sind und er solche Gerichte nicht essen darf.

Nachdem Conan, Ran und Kogoro fertig gegessen haben und Kogoro bei Kanenori bezahlt, will dieser bei Gelegenheit mal weitere spannende Geschichten von Kogoros Fällen hören, da er Mystery-Geschichten liebt; sogar zu einem Tatort will er einmal mitkommen. Bevor Kogoro etwas erwidern kann, reißt plötzlich die 47-jährige Suzuyo Hijirisawa die Eingangstür auf und stürmt zur Toilette. Kanenori eilt ihr nach und fragt, was das Ganze soll, da kommt Suzuyo auch schon wieder heraus. In der Hand hat sie eine Tasche und verlangt lautstark zu erfahren, wer ihre Tasche da in der Toilette zurückgelassen hat. Sie wurde vor einer Stunde, kurz bevor Kogoro mit Ran und Conan ins Restaurant kam, im Zug beklaut und jene Tasche wurde ihr entwendet. In der Tasche war auch ihr Smartphone, weswegen sie die Tasche mithilfe der GPS-Position finden konnte. Da alle Kunden, die seit diesem Zeitpunkt ins Lokal Kapitel 975kamen immernoch anwesend sind, muss einer von ihnen der Dieb sein. Suzuyo hat auch schon eine scheinbar sichere Methode der Überführung parat: sie hat unter einem Pflaster eine blutige Schnittwunde am Daumen und hat Täter flüchtig am rechten Ärmel gepackt. Selbst mit dem Pflaster muss also Blut am rechten Ärmel des Täters sein, doch das trifft auf keinen der Gäste im Restaurant zu, sehr zum Entsetzen von Suzuyo. Da sowohl ihr Smartphone als auch ihr Geld in der Tasche waren, sagt Kogoro, dass eigentlich alles in Ordnung ist, doch Suzuyo protestiert, denn es fehlt trotzdem etwas: ihr Wettschein, welcher 1.000.000 Yen wert ist, was Conan, Ran und Kogoro schockiert.

Ausblick: Keine Pause! War der Wettschein von Kogoro ursprünglich im Besitz von Suzuyo?! Und wer ist der Taschendieb und wieso hat er oder sie kein Blut am Ärmel? Kapitel 976 erscheint in der Shōnen Sunday #47/2016 am 19. Oktober.

 

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Bilder: © Gosho Aoyama, Shōgakukan

 

Ein Kommentar zu “Kapitel 975: Wettscheine und ein Koch mit Augenklappe

  • 12. Oktober 2016 um 16:04
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    Klingt nach einem durchschnittlichen Fall. Ich glaube nicht, dass der Koch Rum ist, aber wer weiß, vielleicht irre ich mich auch. Wie immer danke für die Zusammenfassung!

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