Kapitel 1045: Shukichis Hände am geheimen Telefon

Am 11. Dezember 2019 erschien in Japan Kapitel 1045: Meijins Hände. Habt ihr das Kapitel damals verpasst? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um es mit unserer Zusammenfassung nachzuholen!

Kapitel 1045Meijins Hände

Conan ist mit den Detective Boys auf dem Weg von der Schule nach Hause und lässt dabei in Gedanken die Morde an den Shogi-Spielern Nishikido, Genda und Kishimoto Revue passieren. Im Bezug auf die drei Verdächtigen – Kosuke Hishinuma, Mina Katsumata und Shoko Uryu – ist sich Conan noch immer nicht sicher, wie der Täter sein Alibi vorgetäuscht haben soll. Außerdem stellt er infrage, ob einer von den Dreien überhaupt auch der Mörder von Kishimoto sein kann, da der Mord passierte, als die drei Verdächtigen die ganze Zeit zusammen mit Conan & Co. am Tatort des Mordes von Genda waren. Somit, denkt Conan, ist die Hypothese, dass einer von den drei Verdächtigen im Mord an Genda auch der Mörder von Kishimoto ist, eigentlich unmögli-… da wird Conan von Genta aus seinen Gedanken gerissen, der einen Gacha-Automaten als unmöglich bepöbelt. Die Maschine habe vorgestern eine Kapsel mit der Nummer 1 ausgespuckt und gestern eine Kapsel mit der Nummer 2. Deswegen war Genta davon ausgegangen, dass der Automat heute die Kapsel mit der Nummer 3 herausgibt, doch dem war nicht so – der Automat sei bestimmt manipuliert, sagt Genta. Mitsuhiko erwidert, dass bei solchen Dingen nunmal nicht alles in fester Reihenfolge passiert. Doch Genta ist sauer und beschließt den Gacha-Automaten zu schütteln, bis die richtige Kapsel rauskommt. Bei diesem Anblick hat Conan das Gefühl, Zeuge eines wichtigen Hinweises gewesen zu sein.

Im nächsten Moment bekommt er einen Anruf auf seinem Handy. Es ist Yumi, die Conan berichtet, dass Shukichi seit gestern Abend nicht mehr gesehen wurde und auch nicht nach Hause gekommen ist. Yumi hatte er erzählt, er würde gestern Abend einen Freund treffen und erst spät nach Hause kommen, aber so kam es nicht. Auch die Mitglieder der Shogi-Lerngruppe wissen angeblich nicht, wo Shukichi stecken könnte. Conan erinnert sich daran, dass Shukichi am Tatort einen seltsamen Gesichtsausdruck hatte – vielleicht hat er etwas rausgefunden, denkt sich Conan. Er fragt Yumi, ob beim Verlassen des Tatorts irgendwas merkwürdiges passiert war. Yumi fand es nicht so sonderlich merkwürdig, aber Shukichi war nach Verlassen des Gebäudes nochmal kurz zurück in die Lobby gegangen. Da Conan auch nichts über Shukichis Aufenthaltsort zu wissen scheint, legt Yumi auf.

Naeko und Chiba, die mit Yumi durch die Gänge des Polizeihauptquartiers gehen, vermuten, dass der Schock über Yumis Fremdgehvermutung den loyalen Shukichi wohl mehr getroffen haben muss als gedacht. Yumi faucht die beiden an, dass so ein kleines bisschen Beschatten doch nun wirklich kein Ding gewesen sei, bevor sie die beiden ob ihrer neugefundenen Einigkeit ein wenig aufzieht. Doch Naeko und Chiba erwidern, dass sie erst gestern Abend einen supergroßen Streit hatten: Chiba hatte darüber gelacht, dass Naeko ihr Cream Stew und den Reis in die gleiche Schüssel gefüllt hatte, obwohl dafür doch eigentlich zwei getrennte Schüsseln nehme – Naeko wirft ein, dass das doch egal sei, weil sich im Magen eh alles vermischt und sie so außerdem nur eine Schüssel abspülen muss. In Gedanken zeigt sich Yumi leicht genervt über das turteltaubenhafte Liebesgeplänkel ihrer Kollegen.

Unterdessen wacht Shukichi in einer ihm unbekannten Wohnung auf. Er sitzt im Schneidersitz auf dem Boden und seine Hände sind hinter seinem Rücken an das Bein eines Schreibtisches gefesselt. Shukichi erinnert sich daran, dass er letzte Nacht den Täter konfrontieren wollte, dabei aber von diesem mit einem Elektroschocker von hinten angegriffen wurde. Der Mörder (für den Leser nur als Tätersilhouette dargestellt) tapert vor Shukichi mit einem Messer im Raum herum und kuckt dabei nervös auf ein Smartphone. Shukichi greift sich heimlich sein eigenes Smartphone aus der Gesäßtasche seiner Hose, kann damit aber in seiner Position keinen Anruf tätigen. Er beobachtet den Mörder und schlussfolgert, dass dieser auf eine Bekanntmachung der Polizei wartet – die laut Shukichi jedoch nicht kommen wird, da er dem Täter bereits einen Strich durch die Rechnung gemacht habe.

In der Villa Kudo bekommt Shuichi Akai, der sich ohne seine Verkleidung als Subaru Okiya mit Yukiko und Yusaku Kudo im Wohnzimmer aufhält, einen Anruf von Conan, der Akai von dem Verschwinden seines jüngeren Bruders berichtet. Conan vermutet, dass Shukichi den Täter konfrontiert wollte und deswegen nun in Schwierigkeiten steckt. Akai will sich die Details des Falls von Conan durchgeben lassen, als sich Yusaku und Yukiko einmischen und Akai bitten, das Gespräch auf Lautsprecher zu stellen, da Yusaku viel Freizeit habe und somit helfen kann.

Conan berichtet seinen Eltern und Akai von den Geschehnissen. Yusaku geht richtigerweise davon aus, dass Conan die Reihenfolge der abgesägten Tischbeine bereits als falsche Fährte des Täters erkannt hat, doch Conan wirft ein, dass die Verdächtigen für den dritten Mord ein Alibi haben. Danach fragt Yusaku, was Shukichi am Tatort des Mordes an Genda bemerkt haben könnte. Conan erzählt, dass Shukichi in Richtung der Küchenzeile gegriffen hat und sich danach verwundert die Hand gehalten hat. Dort befanden sich zwei Eiswürfelformen, ein Mixer und ein Toaster. Yusaku muss grinsen und stellt fest, dass dort eine magisches Werkzeug stand, mit dem der Täter sein Alibi fälschen konnte. Conan tut das erst als Blödsinn ab, doch erinnert er sich daran, wie Genta den Gacha-Automaten geschüttelt hatte, und durchschaut den Fall. Yusaku befindet, dass in diesem Fall Eile angebracht sei und sich Conan sofort mit Akai treffen sollte.

Wenig später fährt Akai mit einem Auto beim Restaurant Ramen Ogura (das mit dem mordsguten Ramen) vor, wo Conan schon auf ihn wartet und zu dem FBI-Agenten in den Wagen steigt. Akais Verkleidung beschränkt sich nur auf eine Baseballkappe und eine Sonnenbrille – für die vollständige Verkleidung als Okiya war keine Zeit, sehr zum Ärger von Yukiko. Zwar kennt Conan nun den Täter, doch die Adresse war bisher noch rauszufinden und auch Telefonanrufe nimmt der Täter inzwischen nicht mehr entgegen. Shukichis Handy ist gleich ganz ausgeschaltet. Akai vermutet, dass Shukichi antizipiert hat, vom Täter gefangengenommen zu werden und sein Smartphone deshalb gleich zu Hause gelassen, da dort Informationen über Shukichis Freunde und Verwandte drauf sind. Als Shukichis großer Bruder fände es Akai allerdings besser, wenn Shukichi antizipiert hätte, wie er nicht von dem Täter als Geisel hätte genommen werden können. Akai wählt eine Nummer auf seinem Handy: die Nummer von Shukichis geheimen Zweithandy, welches nur für die Kommunikation zwischen den beiden Brüdern verwendet wird. Denn immerhin ist Shukichis Bruder angeblich tot – genau wie ein gewisser Oberschülerdetektiv, wie Akai beiläufig anmerkt, woraufhin ihm Conan einen ungewissen Blick zuwirft.

In der Wohnung des Täter bemerkt Shukichi dank Vibrationsalarm den Anruf seines Bruders und kann hinter seinem Rücken mit dem Daumen über das Display swipen um den Anruf anzunehmen. Danach beginnt Shukichi ein Gespräch mit dem Täter. Da der Täter auf etwas zu warten scheint, schlägt Shukichi vor, sich die Zeit mit einer Partie Shogi zu vertreiben, die sie ohne Spielbrett nur in Gedanken spielen (also quasi wie Blindschach, nur mit Shogi und zwei „blinden“ Spielern).

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So ging es beim japanischen Manga weiter:

Kapitel 1046 erschien in Japan in der Shonen Sunday #04-05/2020 am 25. Dezember 2019 – unsere Zusammenfassung zu diesem Kapitel erscheint morgen!

Alle kommenden Kapitel im Kalender Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan

2 Gedanken zu „Kapitel 1045: Shukichis Hände am geheimen Telefon

  • 25. Februar 2020 um 08:17
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    Schön endlich zu wissen wie der Fall ausgeht. Ich bin nämlich kein Detektiv und habe den Fall deshalb nicht durchschaut.
    Aber eines wundert mich, warum bringt ihr die Zusammenfassung erst jetzt? Was hat euch so lange aufgehalten?

  • 26. Februar 2020 um 10:58
    Permalink

    Vielleicht keine Lust 😂

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