Kapitel 1053: Licht in der unheimlichen Farm

Letzten Mittwoch erschien in Japan Kapitel 1053: Licht. Im Keller der Hatoyama-Farm nehmen die wahre Identitäten der drei Männer aus dem Bus langsam Konturen an…

Kapitel 1053: Licht

Conan erklärt der Gruppe im Keller seine Erkenntnis: die ganze Sache hier dreht sich vermutlich um einen Meteoriten. Einen kleinen Meteoriten, der keinen Krater erzeugt hat, sondern mit einem horizontaleren Winkel aufgeschlagen und am Boden „langegeschlittert“ ist. Daher kommen der Graben und die verbrannten Äste auf dem Waldboden. Auch das Loch in der Wand des Hühnerstalls stammt von dem Meteoriten. Das Video, welches sich Shogo Kano angesehen hat, war also kein Film, wie Mitsuhiko dachte, sondern ein Internetvideo des Meteoriteneinschlags. Kano, wie auch Junya Hitsuka und Takashi Nanbu, ist vermutlich ein Meteoritenjäger und hier zur Farm gekommen, um sich den Stein aus dem Weltall unter den Nagel zu reißen. Meteoriten können nämlich einen Wert in Millionhöhe haben, wie Amuro erklärt.

Deswegen wollte Kano auch, dass Mitsuhiko das Video von seinem Handy löscht, da es für ihn ungünstig wäre, wenn das Video im Internet noch mehr Wellen schlägt. Amuro schlussfolgert, dass Kano nur am Geld interessiert ist, Hitsuka vermutlich als Schreiber für ein Magazin arbeitet und Nanbu ein Meteoriten-Forscher ist. Kazami fragt sich, was das alles damit zu tun hat, dass sie hier alle im Keller eingesperrt sind; Amuro sagt, dass sie diese Nachforschungen der Gruppe an der Oberfläche überlassen müssen.

Besagte Gruppe aus Rumi, Haibara und Genta klopft in diesem Moment auch an die Kellerklappe. Haibara kontaktiert Conan erneut über das Detektivabzeichen: die Kellerklappe ist mit einem riesigen Schloss versperrt, welches sie nicht aufbekommen. Im Büro der Farm sind zwar Festnetztelefone, doch die Telefonleitung ist bereits tot, da die Farm ja demnächst abgerissen werden sollte. Der Computer im Büro ist passwortgeschützt; auf dem Boden sind Dokumente verstreut, doch es ist inzwischen schon dunkel und Haibara kann darauf nichts erkennen. Genta macht daraufhin das Licht an, doch Conan brüllt ihn wütend an, das Licht nicht anzumachen, da Umisuke die Farm im Auge behalten könnte und sie somit auf sich aufmerksam machen würden.

Genta löscht das Licht wieder, doch in der Ferne hat Umisuke in der Tat Verdacht geschöpft. Er ist zusammen mit Nanbu und Hitsuka noch immer auf der Suche nach Kano. Die beiden Männer wollen lieber ohne Kano nach dem „Gegenstand“ suchen, doch Umisuke besteht darauf, Kano zu suchen – immerhin könnte er sich verlaufen oder einen Unfall gehabt haben.

Da laut Haibara das Leuchtchronometer nicht reicht, um die Dokumene zu lesen, lässt Conan die Gruppe im Büro die Vorhänge schließen. Rumi hat Mineralwasser dabei und Genta etwas Milch. Conan gibt Haibara die Anweisung, etwas von der Milch in die Wasserflasche zu kippen, die Flasche danach zu schütteln und das Leuchtchronometer unter die Flasche zu halten. Durch den Tyndall-Effekt wird dadurch der Raum genug erhellt, um die Dokumente zu lesen.

Wie Haibara nun erkennt handelt es sich dabei um Artikel über Meteoriten. Viele der Textpassagen wurde mit Textmarkern angestrichen, und auf dem Boden befindet sich zudem ein zertretender gelber Textmarker. Vermutlich der gelbe Marker, der in Gisukes Tasche fehlt. Der Schuhabdruck in der ausgelaufenen Farbe sieht für Haibara nach einem Wanderstiefel aus. Solche Stiefel trugen alle drei Männer aus dem Bus. Zudem findet Haibara auf dem Boden eine Stelle, an der etwas heftig zu Boden geworfen wurde. Unter einen Schreibtisch in der Nähe findet Genta einen Stein, der komisch aussieht. Rumi findet in einer Ecke des Raums einen weiteren Stein, der ähnlich aussieht. Tatsächlich sind die zwei Steine Hälften eines ganzen Steins. Vermutlich wurde der Stein also von jemanden auf den Boden geworfen und ist dabei zerbrochen.

Vermutlich ist das also der Meteorit, freuen sich Ayumi und Mitsuhiko. Doch Conan ist skeptisch und fragt Haibara, ob sie einen Magneten dabei hat. Sie hat nur einen Kompass dabei, aber das reicht: Haibara hält diesen Neben den vermeintlichen Meteoriten, doch der Kompass zeigt keine Reaktion. Laut Conan ist der Stein damit vermutlich eine Fälschung, da Meteoriten generell magnetisch sind und somit den Kompass stören müssten. Genta erwidert, dass der Stein aber genauso aussieht, wie die Abbildung eines Pallasiten in einem der Artikel, was Conans Vermutung erhärtet: Pallasiten sind Stein-Eisen-Meteoriten und müssten somit definitv eine magnetische Reaktion zeigen. Ayumi erinnert sich nun daran, dass Kano, Hitsuka und Nanbu ebenfalls alle Magneten bei sich hatten. Macht Sinn, wenn sie auf der Suche nach einem Meteoriten sind.

Kazami vermutet, dass der Farmbesitzer Gisuke den Meteoriten gefunden hat, im Internet recherchiert hat und dann einen Experten mit einem Gutachten beauftragt hat, doch dann von diesem Experten betrogen wurde und ihm der falsche Pallasit unter der Vortäuschung, der Meteorit sei nichts wert, zurückgegeben wurde. Vermutlich akzeptierte Gisuke dieses Gutachten nicht und stritt sich mit dem Experten, wobei der gelbe Textmarker zu Bruch ging. Später fand Gisuke dann die Sache mit dem Magnetismus heraus und erkannte den Betrug. In der Verzweiflung darüber, die einzige Chance, an Geld zu kommen und seine Farm zu retten, durch den Betrug und seine eigene Unvorsichtigkeit verloren zu haben, beging er dann Selbstmord.

Kapitel 1053Amuro und Conan stimmen Kazami zu. Der Keller hat ein Badezimmer und Kazami hat die Gruppe bisher weder um Essen noch Trinken gebeten. Amuro und Conan vermuten, dass Kazami also damit zu Beginn seiner Gefangenschaft versorgt wurde, was dieser bestätigt. Als er aufgewacht war, befand sich etwas Brot und Wasser im Keller. Conan schlussfolgert daraus, dass Umisuke die Gruppe im Keller nicht töten, sondern nur daran hindern will, seinen Plan auszuführen: Rache zu nehmen am Betrüger, der seinen Bruder in den Selbstmord getrieben hat. Als Mitsuhiko und Kobayashi den gestohlenen Sprengstoff erwähnen, erinnert sich Ayumi an die langen Stäbe mit Kabeln, die im Wald überall versteckt um die Baumstämme gelegt wurden. Schockiert stellen Conan und Amuro fest, dass Umisuke plant, die drei Meteoritenjäger dort hinzulocken und sie alle mit einer Explosion zu töten.

Im Wald haben Umisuke, Hitsuka und Nanbu inzwischen Kano gefunden, der aber kein Interesse daran hat, mit den anderen Männern zu kooperieren. Nun, da er die drei Männer beisammen hat, enthüllt Umisuke sein Wissen um den Meteoriten. Er bietet ihnen an, sie zu dem Einschlagsort zu führen, da er selbst kein Interesse an dem Stein habe.
Im Keller erzählt Ayumi Conan, dass der Ort mit dem Sprengstoff relativ nah beim Hühnerstall im Wald ist; Kazami erzählt, dass die auf der Ort ist, wo er von Umisuke von hinten überwältigt wurde. Im Büro bemerkt Haibara, dass sich aus dem Wald vier Taschenlampenlichter nähern, was sie Conan per Detektivabzeichen mitteilt. Der Detektiv erkundigt sich, ob sich im Büro Marker mit blauer und roter Ölfarbe und Klebeband befinden. Tatsächlich finden Rumi und Genta schnell die gewünschten Gegenstände; damit will Conan die Gruppe ein magisches Licht bauen lassen, mit dem sie den Betrüger entlarven werden.

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So geht es beim japanischen Manga weiter:

Conan hat einen Plan?! Kann er die drei Männer vor dem Tod bewahren? Und was wird Rumi wegen ihres verlorenen Gegenstandes unternehmen…?
Kapitel 1054 erscheint in Japan in der Shonen Sunday #22-23/2020 am 28. April 2020.

Alle kommenden Kapitel im Kalender Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan

Ein Gedanke zu „Kapitel 1053: Licht in der unheimlichen Farm

  • 28. April 2020 um 11:37
    Permalink

    Wow, die Geschichte ist mal wirklich eine interessante Abwechslung! Es ist zwar schade, dass die Kernstory um die BO am Ende dieses Falls wahrscheinlich wieder nur etwas angerissen wird, aber das stört mich diesmal nicht 🙂 Und wer weiß – vielleicht kommen wir der Antwort auf die Frage, wer Rum (nicht) ist, am Ende doch noch ein Stückchen näher…

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