Kapitel 1054: Showdown auf der unheimlichen Farm

Am 28. April erschien in Japan Kapitel 1054: Wer ist stärker? Auf der Hatoyama-Farm kommt es zum Showdown an mehreren Fronten…

Kapitel 1054: Wer ist stärker?

Mit dem Klebeband, dem roten und dem blauen Marker baut sich Haibara auf Anweisung von Conan mit ihrem Leuchtchronometer eine Pseudo-Schwarzlicht. Darunter leuchtet die Farbe eines Textmarkers auf; somit können sie herausfinden, welcher der drei Verdächtigen auf den Textmarker im Büro getreten und somti der Betrüger ist. Haibara wirft ein, dass der Vorfall mit dem Textmarker einige Tage her ist und sie damit viel Glück brauchen, dass der Betrüger die gleichen Stiefel trägt und diese nicht gereinigt hat, doch laut Conan ist das egal. Nur die Möglichkeit, den Täter mit dieser Methode zu finden, reicht schon. Haibara soll nun mit Rumi Wakasa zum Täter und den Verdächtigen gehen. Während Rumi und Genta einen Eimer und Wasserflaschen in Rumis Rucksack packen, flüstert Conan Haibara zu, dass sie in der Nähe von Rumi vorsichtig sein soll. Haibara sagt nichts, und wirft einen Blick über ihre Schulter zu Rumi. Haibara und Rumi machen sich auf den Weg zu den Lichtern der Taschenlampen im Wald, die sich langsam den Bomben nähern. Dabei wirft Rumi einen finsteren Blick zurück auf die Farm, wo ja Amuro noch immer den Shogi-Stein hat, der scheinbar aus Rumis Tasche gefallen ist.

Im Wald sind die Verdächtigen bei den Bomben angelangt. Umisuke festigt den Griff sein Handy, scheinbar der Zünder, als plötzlich Haibara und Rumi ihn ansprechen. Haibara gibt Umisuke ihr Detketivabzeichen. Über das Abzeichen spricht Conan mit Umisuke und gibt vor, aus dem Keller entkommen zu sein. Die Polizei sei ebenfalls bereits verständigt worden. Doch Conan bietet Umisuke die Möglichkeit, den Täter zu identifizieren, bevor die Polizei kommt. Er erklärt ihm die Funktion des Schwarzlichts und die Sache mit der Textmarker-Farbe am Stiefel des Täters. Außerdem bräuchten sie Wasser, weswegen Rumi den Eimer mit dem Wasser aus den Flaschen füllt. Haibara überreicht Umisuke die Schwarzlichtlampe. Er sorgt dafür, dass sich die drei Verdächtigen hinknien, wodurch er auf die Sohlen ihrer Stiefel leuchten kann und damit den Täter erkennt.

Doch während Umisuke darauf fokussiert ist, schnappt sich Rumi blitzschnell seine Hand, in der er das Handy hält, und stößt diese in den Wassereimer, wodurch das Handy lahmgelegt wird. Der Zünder ist somit aus dem Spiel genommen. Umisuke lässt sich aber nicht beirren und will den Betrüger einfach zu Tode prüglen. Dabei handelt es sich um Takashi Nanbu, den angeblichen Forscher. Nanbu entschuldigt sich und will den echten Meteoriten zurückgeben, doch Umisuke brüllt wütend, dass sein Bruder sich bereits umgebracht und schlägt Nanbu ins Gesicht. Dadurch beginnt dessen weißer Bart abzufallen und unter seiner Kappe werden schwarze Haare sichtbar.

Shogo Kano schreitet ein, denn das sei jetzt wirklich genug. Wütend brüllt Umisuke, dass er vor zwanzig Jahren an der Oberschule Boxchampion war, und Kano seine Hände von ihm lassen solle, doch dieser erledigt Umisuke mit einem Schlag. Es stellt sich heraus, dass Kano eine zeitlang Profi-Kickboxer war. Kano zieht Nanbu den angeklebten Bart und die angeklebten Augenbrauen vom Gesicht und verlangt, dass Nanbu keine Faxen macht und schön der Polizei alles erklärt. Eingeschüchtert stimmt Nanbu zu.

Eine Stunde später ist die Polizei anwesend und die Gruppe wird aus dem Keller befreit. Conan erklärt Haibara, dass er schon vor dem Schwarzlichttest wusste, wer der Betrüger ist, da dieser sich im Gespräch mit Umisuke verraten hatte. Obwohl er behauptete, hier auf der Farm nie gewesen zu sein und niemanden zu kennen, wusste er sofort, dass Gisuke der ältere Bruder von Umisuke ist. Zudem würden echte Meteoritenforscher, anders als Jäger, keine Magneten dabei haben, da dies den inhärenten Magnetismus des Meteoriten verändern könnte, und das wollen Forscher laut Conan nicht.

Amuro geht als letztes aus dem Keller, während Rumi die Bodenklappe offenhält. Heimlich schnippst Rumi ein Detektivabzeichen in den Keller; Amuro hört das Geräusch und geht wieder ein paar Schritte runter, als über ihm die Bodenklappe zufällt und er im Keller von einer Person angegriffen wird. Er kann dem Tritt dieser Person ausweichen, doch die Person selbst im dunklen Keller nicht genau erkennen, doch der Schatten der Silhouette ist für uns Leser ganz klar als Rumi Wakasa zu erkennen. Der Schatten greift erneut an und trifft Amuro am Kopf.

Wenig später erwacht Amuro im Büro der Farm, umringt von Kobayashi, Kazami, Ayumi, Conan, Mitsuhiko und Genta. Laut Mitsuhiko habe Amuro einen Schritt auf der Treppe verpasst, sei hingefallen und dadurch bewusstlos geworden. Rumi entschuldigt sich, sie habe die Bodenklappe versehentlich zufallen lassen. Amuro sagt, dass das schon in Ordnung sei. In seinen Gedanken ist Amuro jedoch skeptisch: „Ich bin die Treppe runtergestürzt? Dann habe ich mir das entweder eingebildet… Oder aber…“
Während Kazami Amuro auf die Beine hilft, steht Haibara hinter Rumi und bemerkt, dass sich nun wieder ein Objekt in Rumis Gesäßtasche befindet.

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So geht es beim japanischen Manga weiter:

Es ist bisher noch nicht bekannt, wann Kapitel 1055 erscheint.
Auch eine Begründung dafür gibt es nicht. In seinen Online-Botschaften spricht Gosho Aoyama weiterhin davon, zu arbeiten, eine Krankheit seinerseits kann man also wohl ausschließen. Planungsunsicherheit wegen COVID-19? Eine reine Vorsichtsmaßnahme? Weiß man alles nicht. Sicher ist: am 13. Mai erscheint ein Kapitel von Zero’s Tea Time und danach soll am 3. Juni ein Kapitel von Wild Police Story erscheinen. Da bisher immer drei Wild Police Story Kapitel hintereinander erschienen sind, wird Wild Police Story vermutlich bis zum 24. Juni laufen; vorher ist mit keinem Kapitel des Hauptmanga zu rechnen. Danach? Muss man abwarten.

Alle kommenden Kapitel im Kalender Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan

4 Gedanken zu „Kapitel 1054: Showdown auf der unheimlichen Farm

  • 10. Mai 2020 um 20:35
    Permalink

    Cooles Ende! Aber ich glaube jetzt immer weniger, dass Rumi Rum ist. Dass sie den Stein so eifersüchtig beschützt, weist doch stark auf eine persönliche Beziehung zu dem toten Typen hin…

  • 10. Mai 2020 um 22:35
    Permalink

    Ich glaube auch nicht das Rumi Rum ist.
    Meine persönliche Theorie ist dass sie Asaka, der verschwundene Bodyguard von Koji Haneda, ist. Entweder nimmt sie sich dass ganze so zu Herzen weil sie Hanedas Tod nicht verhindern und findet sie habe in ihrem Job versagt. Oder sie und Haneda hatten wirklich eine Beziehung miteinander (oder sie war zumindest in ihn verliebt).

  • 10. Mai 2020 um 23:54
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    bin auch deine meinung lisa und ich denke rumi vielleicht cia ist

  • 12. Mai 2020 um 22:40
    Permalink

    @Lisa Dass Rumi Asaka sein könnte, denke ich auch. In dem Fall wäre Asaka auch nicht der – oder vielmehr DIE Täterin in den Mordfällen Amanda Hughes und Haneda, sondern vielmehr jemand, der diese Tode sehr mitgenommen hat. Und sie womöglich lösen bzw. rächen möchte. Denn dass Rumi eine etwas dunklere Seite hat, haben wir schließlich schon in diversen Szenen angedeutet gesehen…

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