Kapitel 1063: Jagd bei finsterer Nacht

Kapitel 1063: Jagd bei finsterer Nacht erschien am 21. Oktober in Japan. Kann Camel der Schwarzen Organisation entkommen…?

Kapitel 1063: Jagd bei finsterer Nacht

Conan und Yusaku erklären, welchen Fehler Jodie beim Code gemacht hat. Bei der Lateinumschrift hat Jodie das Kunrei-System verwendet, welches an Grundschulen gelehrt wird und deswegen auch Jodie so von ihrer Freundin Natsuko Shibuya beigebracht wurde. In den bisherigen Codes wurde jedoch das Hepburn-System verwendet. Der entscheidende Unterschied lag in der Umschrift der Silbe ふ – im Kunrei-System wird diese als „hu“ romanisiert, im Hepburn-System wird sie hingegen als „fu“ romanisiert. In einem vorherigen Code wurde als Treffpunkt „Furuito“ mit „fu“ geschrieben, Jodie jedoch schrieb in ihrem Code „Kadehu“ mit „hu“ statt „fu“. Diese Diskrepanz ist der Organisation vermutlich aufgefallen und hat sie eine Falle wittern lassen.

Auf einem Bildschirm verfolgt das FBI die Position von Camels Wagen, der in Richtung Kanagawa fährt. Akai kontaktiert Camel, der mit dem angeschossenen Mark im ihrem Wagen auf der Flucht vor Chianti und Korn ist. Camel gibt einen kurzen Lagebericht, als Akai ihm die Anweisung gibt, auf die Hauptstraße abzubiegen. Als Camel erwidern will, dass die Leute dort auf der Straße parken und man deswegen nur schwer dort langfahren kann, erkennt Camel Akais Intention und biegt ab. Während durch die Kurve der Sichtkontakt zwischen Camel und Chianti kurz unterbrochen ist, sucht Camel auf der Hauptstraße eine Parklücke, die er schließlich auch findet. Mit einem Drift dreht Camel den Wagen und parkt gleichzeitig ein, danach schaltet er Motor und Licht aus. Als Chianti und Korn einen Moment später in die Straße einbiegen, sehen sie Camel natürlich nicht mehr und fahren an dem geparkten Wagen vorbei, wobei Korn einen Blick in Richtung der geparkten Autos wirft. Als die beiden Organisationsmitglieder weg sind, lässt Camel Mark auf dem Bürgersteig aus dem Auto, damit er separat von anderen FBI-Agenten abgeholt werden kann. Danach fährt Camel in die entgegengesetzte Richtung weg.

Einige Straßen merkt Korn an, dass Japaner sich manchmal echt seltsam verhalten: vorhin in der Straße, wo sie den FBI-Agenten verloren haben, parkte ein Wagen entgegen der Fahrtrichtung, was Korn seltsam findet. Chianti realisiert sofort, dass das vermutlich der FBI-Agent war und meckert Korn an, dass er nicht früher etwas gesagt hat. Sie kontaktiert Gin per Funk und schildert die Lage. Gin sagt, dass dies kein Problem sei, denn er hat bereits Sichtkontakt mit einem Wagen, der aus der entgegengesetzten Richtung von Chianti und Korn angefahren kam. Der Porsche macht eine Kehrtwende und heftet sich an Camel.

Der FBI-Agent bemerkt im Rückspiegel, jetzt einen neuen Verfolger zu haben. Akai fragt, was für ein Wagen ihn genau verfolgt. Schockiert berichtet Camel, dass es ein Porsche 356 A ist, in dem Gin und Wodka sitzen. Nachdem ein Abschüttelungsversuch von Camel nicht klappt, fährt er mit seinem Wagen in den Tunnel der Tōkyō-wan-Aqua-Line, eine Tunnel-Brücken-Kombination, die quer über die Bucht von Tokyo von der Präfektur Kanagawa zur Präfektur Chiba führt. Gin kontaktiert Kir und Vermouth und befiehlt ihnen, von der Chiba-Seite zu kommen und dem FBI-Agenten auf der künstlichen Insel Umibotaru, die den Übergang zwischen der Tunnelsektion und der Brückensektion der Aqua-Line bildet, den Weg abzuschneiden.

Und tatsächlich, als Camel auf der Insel Umibotaru auf die Brücke nach Chiba fährt, warten dort schon Kir und Vermouth auf einem Motorrad auf ihn. Kir schießt mit einer Pistole auf den Wagen und trifft Camel in den Arm. Dadurch verliert der FBI-Agent die Kontrolle über sein Auto, kracht durch die Leitplanke der Brücke und fällt in die Bucht von Tokyo. Einen Moment später treffen auch Gin und Wodka im Porsche 356 A und Chianti und Korn in Chiantis Viper ein. Während Chianti den FBI-Agenten als Lusche verhöhnt, wirft Vermouth einen nachdenklichen Blick ins Wasser. Korn hingegen hat vorhin, als sie am geparkten Wagen vorbeigefahren sind, kurz einen Blick auf Camels Gesicht erhaschen können und meint, den FBI-Agenten irgendwo schonmal gesehen zu haben. Wenn er das Gesicht das nächste Mal sieht, werde es ihm schon wieder einfallen. Diesen Umstand findet Gin äußerst interessant und beschließt, sich die Leiche des FBI-Agenten ganz genau anzusehen, sobald sie aus dem Wrack geborgen wurde.

Unter Wasser sinkt Camel unterdessen bewusstlos im Auto immer weiter in die Tiefe. Als Jodie über Funk jedoch lautstark seinen Namen ruft, wird Camel aus der Ohnmacht gerissen. Durch das Schussloch in der Beifahrertür strömt bereits Wasser in das Auto. Camel will durch die Tür entkommen, doch sie lässt sich nicht öffnen. Yusaku erklärt, dass Tür und Fenster wegen des Wasserdrucks nicht aufgehen werden. Akai schlägt vor, das Fenster einzuschlagen, doch Camel hat nichts bei sich, um das Glas zu zerstören. Conan weist Camel an, den Sicherheitsgurt zu öffnen und sich an die Decke des Wagens treiben zu lassen und solange wie möglich dort die Luft zu atmen. Sobald dort die Luft ausgeht und das Wasser das Innere des Autos komplett gefüllt hat, soll Camel durch die Autotür entkommen. Und tatsächlich: nun öffnet sich die Tür.

Camel schwimmt auf Akais Anweisung so weit wie möglich vom Auto weg, bevor er auftaucht. Er ist unter der Brücke der Aqua-Line durchgeschwommen und schwimmt nun weiter zum Ufer. Yukiko fragt sich, warum die Tür sich nun doch öffnen ließ. Die Antwort hat Yusaku natürlich sofort parat. Durch das Volllaufen des Wageninneren mit Wasser hatte sich der Innendruck dem Außendruck angepasst und war kein Hindernis mehr. James lamentiert, dass eine Bergung von Camel schwer werden könnte, da die Organisation überall lauern könne, und dass sie mit dem Abschicken von Jodies Code wirklich auf Yusaku hätten warten sollen. Yusaku wiegelt ab: viel bemerkenswerter sei, dass es jemanden bei der Organisation gibt, der die Ungereimtheit in Jodies Code so schnell entdeckt habe. Scheinbar haben sie die Organisation etwas unterschätzt, sagt Yusaku.

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Kapitel 1064 erscheint in der Weekly Shōnen Sunday #52/2020 am 25. November.

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Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan

Ein Gedanke zu „Kapitel 1063: Jagd bei finsterer Nacht

  • 24. November 2020 um 16:13
    Permalink

    Endlich dass letzte Kapitel. Ich habe mich schon gewundert warum dass so lange gedauert hat.
    Kann es kaum bis zum nächsten Kapitel erwarten.

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