Kapitel 1038: Wenn du es versteckst, wird es offensichtlich

Am Mittwoch erschien in Japan Kapitel 1038: Wenn du es versteckst, wird es offensichtlich

Der Mörder und der echte Lackteller werden enthüllt. Außerdem machen sich die Detektive Gedanken um Identitäten…

Kapitel 1038: Wenn du es versteckst, wird es offensichtlich

Kapitel 1038Die Verdächtigen wollen gehen, doch Masumi wirft ein, dass es ziemlich einfach ist, den echten Lackteller zu identifizieren. Agasa hatte einen Denkfehler gemacht, denn wenn man den Teller horizontal dreht, ist die Position des Blutstrichs auf der anderen Seite nicht mehr dieselbe. Unter Berücksichtigung dieser Verschiebung stellt sich heraus, dass der echte Teller bei Motoyuki Tojima ist. Dieser streitet die Tat ab, doch Conan legt ihn herein und sorgt dafür, dass er versehentlich Wissen preisgibt, das nur der Täter haben konnte. Tojima gesteht die Tat, doch er kann sich nicht mehr erinnern, in welche Box der echte Teller ursprünglich gehörte. Doch Conan kann das ganz einfach zuordnen: die Box mit den Blutspritzern darin, ist die Box, in der echte Teller war, denn während der Tat hatte der Gutachter den echten Teller in der Hand. In der echten Box lag also nichts, was die Blutspritzer hätte abschirmen können, anders als in den beiden anderen Boxen. Dadurch ergibt sich, dass der echte Teller Kinji Chono gehört. Suzue Sakamaki ist betrübt, doch Chono gibt ihr zu verstehen, dass er durchaus bereit wäre, ihrem Museum den Teller aus Ausstellungsstück zu leihen.

Agasa fragt sich noch immer, was jetzt sein Teller wert war, doch darauf hat Subaru eine Antwort: nichts. Auf der Schachtel des kleinen schwarzen Tellers steht ein Sprichwort: Wenn du es versteckst, wird es offensichtlich. Agasas Onkel hatte den Teller damals offensichtlich zerbrochen und mit Kleber wieder zusammengesetzt, und dann den ganzen Teller schwarz angemalt, um sein Missgeschick zu verstecken, doch er wurde trotzdem erwischt und bekam eine Standpauke, deswegen das Sprichwort auf der Schachtel. Masumi meint hingegen vergnügt zu Conan und Haibara, dass dieses Sprichtwort irgendwie ziemlich angemessen ist, was die beiden nicht sonderlich amüsant finden.

Später beim Haus des Professors verabschiedet sich Masumi von der Gruppe. Genervt von ihr geht Haibara ins Haus und lässt Subaru, Conan und Agasa auf der Straße zurück. Subaru geht davon aus, dass Masumi sich hier nicht mehr so oft blicken lassen wird, da er sie gut in Schach gehalten habe – außerdem merkt er an, dass sie offensichtlich genauso wenig untersucht werden will, wie Conan und Subaru selbst. Conan will Subaru etwas sagen, doch der verkleidete FBI-Agent winkt ab, er habe die groben Züge schon verstanden. Mit Gedanken an seine Mutter denkt er, dass er es aber erst dann vollkommen glauben wird, wenn er es mit eigenen Augen gesehen hat.

Conan denkt darüber nach, dass er Akai zwar schon von seiner geschrumpften Mutter erzählen wollte, allerdings um etwas anderes zu bestätigen: die Identität von Mary. Sie ist Britin und nennt sich selbst „die Schwester außerhalb des Territoriums“. Wenn man jetzt die englischen Begriffe dafür nimmt, „sister“ und „territory“, und dabei bedenkt, dass das „territory“ außerhalb ist, also „territory“ bzw. „ter“ von „sister“ abzieht, bleibt noch „sis“. Und „sis“ bzw. SIS ist die Abkürzung für den britischen Secret Intelligence Service, der Öffentlichkeit besser bekannt unter dem Namen MI6. Conan fragt sich, ob Mary sie mit diesem Hinweis testen wollte, um zu sehen, ob er als Verbündeter vertrauenswürdig ist.

Masumi ist unterdessen zurück bei Mary im Hotel Bond-Seven. Masumi fragt sie nach dem Ausdruck, den Mary oft verwendet hat: „50:50“. Mary erklärt, dass Tsutomu dies oft gesagt hat, und auch der verstorbene Shuichi sich diesen Ausdruck angewöhnt hat. Mary will aber viel lieber wissen, was nun mit dem Gegenmittel ist, und ob Masumi glaubt, es beschaffen zu können, doch Masumi wiegelt ab: aktuell ist es unmöglich, wegen dem Student der neben dem Professor wohnt. Während Mary sich wundert, ob ein Student wirklich so bemerkenswert ist, muss Masumi daran denken, wie Subaru „50:50“ sagte und fühlt sich dabei an Akai erinnert. Aber das könne ja nicht sein… oder?

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So geht es beim japanischen Manga weiter:

Wie dumm und plump werden Masumis Angriffe noch werden? Und wer hat Hogen Nishitsu ermordet?
Kapitel 1039 erscheint in Japan in der Shonen Sunday #36-37/2019 am 7. August 2019!

Alle kommenden Kapitel im Kalender Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan

8 Kommentare zu “Kapitel 1038: Wenn du es versteckst, wird es offensichtlich

  • 6. Juli 2019 um 17:36
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    Jetzt da Conan offenbar den Test von Mary bestanden hat, werden sich die zwei Parteien dann bald mal gegenüber stehen?
    Ich hoffe es. Ich möchte endlich mal wieder einen richtigen Durchbruch in der Handlung erleben.

  • 8. Juli 2019 um 10:29
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    Lisa ich weiß was du meinst. Mir war von vornherein klar, dass es am Ende keinen großen Knall gibt, sondern mehr als eine Randbemerkung im Telefonat nicht drin ist. So kann man natürlich die Reihe auch strecken. Momentan bin ich über den Verlauf nicht so begeistert.

  • 8. Juli 2019 um 11:03
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    sehe das wie ihr beiden. und wieder 5 wochen pause. ist gosho eigentlich klar, dass die serie schon seit über einem viertel jahrhundert läuft? es läuft sich wirklich tod. ich kann mir nicht vorstellen, dass er das alles so von anfang an geplant hat. und nach und nach neue dinge einzufügen die eigentlich nicht angedacht waren zeugen nicht von gutem storytelling. es hat noch nie einer serie gut getan so lange zu laufen, man siehe z.b. nur die simpsons die seit zwei jahrzehnten schon klinisch tod sind. alles im leben hat seine zeit und wer das nicht erkennt wird mit den konsequenzen leben müssen. schade um so eine tolle serie, conan hat es nicht verdient immer weiter todgeritten zu werden. geld kann kein grund sein, davon wird er genug haben. umso trauriger sich so zu verkaufen. es muss jetzt endlich mal das ende eingeläutet werden. ein frommer, vergeblicher wunsch ich weiß

  • 8. Juli 2019 um 11:46
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    „Ich hoffe es. Ich möchte endlich mal wieder einen richtigen Durchbruch in der Handlung erleben.“

    Wir bekommen mehr Fälle mit Handlungselementen als jemals zuvor. Große Durchbrüche war auch früher schon eher selten.

    Insgesamt verstehe ich die Negativität nicht. Conan läuft so weiter, wie es bisher auch lief, nur schneller. Die Qualität der Fälle ist gleichbleibend gut und auch die übergreifende Handlung ist gut, besser sogar als im viel zu langen Bourbon-Arc. Ich sehe auch keinen Grund, warum man jetzt zum Ende rushen sollte. Conan lebt nunmal von den normalen Fällen, für die Japaner ist die BO-Handlung zumeist eher Nebensache. Und solange die Qualität stimmt, brauch ich kein gezwungenes, vorzeitiges Ende.

  • 8. Juli 2019 um 15:27
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    Hey Lasse,

    es geht mehr darum, dass sich deutlich was anbahnt, aber diese eine Situation ziemlich gestreckt wird. Ist bisschen wie bei einer Soap, wenn sie sich anstarren und man weiß, dass sie sich lieben, aber man weiß, dass es Wochen dauern wird ^^
    Die Akai Familie könnte zb mal aufeinander zugehen. In verschiedenen Kapiteln war es oft so, dass iwas angedeutet worden ist und dann kam es nicht dazu, weil sich wieder jemand rausgeredet hat. Aber du hast Recht früher war das schlimmer: da gabs eine wichtige Szene und dann betrat jemand den Raum, der alles zerstört hat ^^

  • 8. Juli 2019 um 18:43
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    „Die Akai Familie könnte zb mal aufeinander zugehen.“

    Warum? Subaru möchte Masumi raushalten, Masumi hat jetzt zum ersten Mal den Verdacht, dass Subaru Shuichi sein könnte, und Mary weiß nicht, dass Shuichi überhaupt noch lebt und Shukichi ist sowieso bei allem ziemlich außen vor.

  • 10. Juli 2019 um 14:22
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    „Warum? Subaru möchte Masumi raushalten…“

    Lasse, du hast eben unglaublich viel Verständnis für das handlungshemmende Verhalten der Figuren, das manchen anderen (z.B. mir) abgeht. Dass z.B. Akai seine Schwester aus Sicherheitsgründen raushalten will und deshalb auch ihre Annäherungsversuche an Ai stört, dass fühlt sich v.a. wie ein Vorwand des Autors an, um eine weitere Hinauszögerung der Handlungsentwicklung zu bewirken. Und die gewonnene Zeit wird dann mit normalen Fällen gefüllt, die zwar Elemente der BO-Handlung immer wieder haben, aber eben nicht mehr. Nach der Enthüllung des Bosses haben viele von uns einfach erwartet, dass das Tempo massiv ansteigt und wir einen langen Fall bekommen, der uns bis in die Headquarters der Organisation bringt. Kann sein, dass wir diese Enttäuschung jetzt bei jedem neuen Fall zum Ausdruck bringen (auch, weil die Veröffentlichungszeiten jetzt so stark variieren). Nunja, so ein bisschen Kritik dürfte jedes Fandom vertragen können…

  • 9. August 2019 um 21:57
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    „Dass z.B. Akai seine Schwester aus Sicherheitsgründen raushalten will und deshalb auch ihre Annäherungsversuche an Ai stört, dass fühlt sich v.a. wie ein Vorwand des Autors an, um eine weitere Hinauszögerung der Handlungsentwicklung zu bewirken.“
    Oder aber es ist die konsequente Weiterführung von Shuichis Verhalten gegenüber Masumi, der sie mit 12 Jahren noch wie ein Kleinkind behandelt hat.

    „Nach der Enthüllung des Bosses haben viele von uns einfach erwartet, dass das Tempo massiv ansteigt und wir einen langen Fall bekommen, der uns bis in die Headquarters der Organisation bringt.“
    Kann ja sein, aber wenn man etwas ohne Grund erwartet, dann muss man auch damit rechnen, dass die Erwartungen dann nicht zutreffen. Aoyama selbst hat ja danach sofort gesagt, dass mit der Enthüllung längst nicht alle Geheimnisse gelöst sind und das die Serie noch lange nicht vorbei ist.

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