Kapitel 1061: Der blutbefleckte Dienstausweis

Kapitel 1061Kapitel 1061: Der blutbefleckte Dienstausweis erschien am 07. Oktober in Japan. Das FBI wird von der Schwarzen Organisation stark unter Druck gesetzt…

Kapitel 1061: Der blutbefleckte Dienstausweis

Nachts steht ein unbenannter FBI-Agent in einer Seitengasse und beobachtet einen Taxistand. Er guckt auf seine Armbanduhr und fragt sich, wo sein Kollege Toni bleibt. Dem Agenten kommen kurz Zweifel, ob er den Code auf seinem Handy falsch gelesen hat, als nun doch ein Mann an ihn herantritt. Doch es ist nicht Toni, es ist Wodka, der dem Agenten mitteilt, dass Toni leider nicht mehr kommen wird. Dabei hält er ihm den blutbefleckten Dienstausweis vor. Der Agent ergreift die Flucht und rennt die Seitengasse herunter, wo er einen Tritt von Gin ins Gesicht kassiert. Gin schiebt ihm den Lauf seiner schallgedämpften Pistole in den Mund und fragt den Agenten, wo der Unterschlupf des FBI ist. Als der Agent keine Anstalten macht zu antworten, verabschiedet sich Gin von ihm und drückt ab.

Am nächsten Tag sind die Detective Boys nach der Schule auf dem Weg, um sich mit Professor Agasa zu treffen. Dabei liest Mitsuhiko auf seinem Handy, dass am heutigen Tag erneut zwei unidentifizierte Leichen von Ausländern gefunden wurden. Bereits am vorherigen Tag waren auch schon zwei solche Leichen gefunden worden. Conan vermutet, dass der Täter den Opfern jegliche Identifikationsdokumente abgenommen hat, damit die Polizei den Täterkreis nur schwer eingrenzen kann. Da die Leichen auch einen Tag später noch nicht identifiziert waren, vermutet Conan weiter, dass diese Ausländer entweder illegal oder mit falschen Angaben nach Japan eingereist sind. Haibara irritiert, dass es an beiden Tagen jeweils zwei Opfer waren. Ayumi, Genta und Mitsuhiko fragen sich, ob es noch sicher ist, herumzulaufen, doch Conan erwidert, dass sie ja mit der ganzen Sache nichts zu tun haben.

Just in diesem Moment hören die Kinder ein großes Krachen von der Parallelstraße. Sie rennen durch eine Seitengasse dorthin, wo Conan einen toten Ausländer auf der Straße neben dem Schild eines Cafés namens Guava liegen sieht. Conan verhindert, dass die Kinder aus der Gasse kommen, bittet Haibara darum, Polizei und Krankenwagen zu rufen, und benutzt die Zoomfunktion seiner Brille, um auf dem Dach des Gebäudes, von dem der Ausländer gefallen ist, nach einem eventuellen zweiten Opfer zu suchen. Doch stattdessen erblickt Conan auf dem Dach Wodka, der herunter auf die Leiche blickt.

Auf dem Dach unterhält sich Wodka mit Gin. Neben ihnen ist auch eine weitere Leiche auf dem Dach, der durch einen Kopfschuss getötet wurde. Wodka vermutet, dass der Mann unten auf der Straße nicht wie sein Kollege enden wollte und deshalb gesprungen ist.

Hastig weist Conan Haibara an, die Kinder in Sicherheit zu bringen. Zudem solle sie ihr Gesicht auf keinen Fall zeigen – „Du verstehst, was ich meine?“, sagt Conan mit einem eindringlichen Blick. Haibara hat seinen Wink verstanden und führt die protestierenden Kinder zurück durch die Gasse. Conan zieht die Kapuze seines Hoodies tief ins Gesicht und rennt aus der Gasse zur Leiche. Dabei wird er von Chianti und Korn bemerkt, die die Straße durch die Zielfernrohre ihrer Scharfschützengewehre überwachen. Chianti macht Gin darauf aufmerksam und fragt ihn, ob sie das Kind erschießen soll. Gin gibt gerade seine Erlaubnis, als sich Kir per Funk meldet. Sie hält sich auf der Straße versteckt und berichtet von drei weiteren Passanten, die jetzt ebenfalls zur Leiche gelaufen kommen. Da auch schon Polizeisirenen zu hören sind, schlägt Kir vor, die vier Leute am Tatort in Ruhe zu lassen und lieber zu verschwinden. Wodka wirft ein, dass sie nun dem toten Agenten nicht den FBI-Dienstausweis abnehmen konnten, doch das ist Gin egal. Da das FBI eh illegal in Japan operiert, werden sie auf Nachfrage der japanischen Polizei schon nicht die Existenz der Organisation an die große Glocke hängen, auch wenn die Mordserie natürlich Aufmerksamkeit erregen wird. Auf Gins Kommando verschwinden die Mitglieder der Organsation vom Tatort.

Unterdessen untersucht Conan die Leiche und findet dabei den Dienstausweis des Mannes: sein Name ist Jim Mason, FBI Special Agent. Zudem findet er auf dem Handy des Toten einen ähnlichen Code, wie ihn auch schon der Kollege von Toni auf dem Handy hatte. Per Microremitter weist Conan Haibara an, sich mit den anderen Kinder von Agasa abholen zu lassen. Conan selbst eilt zur Villa Kudo, wo er Akai von dem Vorfall berichten will. Akais Handy ist die ganze Zeit besetzt und niemand geht an das Festnetztelefon der Villa. Angekommen in der Villa trifft Conan dort auf Jodie, Camel, James Black und einige weitere FBI-Agenten.

James erklärt Conan die Lage: Vor drei Tagen haben sie den Kontakt zu einem FBI-Agent namens Aaron verloren, dessen Leiche einen Tag später gefunden wurde. Danach wurden gestern und vorgestern FBI-Agenten an vorher vereinbarten Treffpunkten abgefangen und getötet. Da Aaron ein Organisationmitglied verfolgt hatte und das FBI für die Treffpunkte einen Code benutzt, geht das FBI aktuell davon aus, dass Aaron gesungen und der Organisation das System hinter dem Code verraten hat. Deswegen versteckt sich das FBI zunächst in der Villa Kudo, da ihr bisheriges Versteck, ein Hotel, kompromittiert sein könnte. Yusaku und Yukiko sind aktuell nicht im Haus, sie kaufen Lebensmittel für die ganzen FBI-Agenten ein, da eine Essenslieferung in der Größe zu viel Aufmerksamkeit erregen würde.

Conan fragt sich, ob Aaron wirklich den Schlüssel zum Code verraten hat. Akai, der bis eben telefoniert hat, kommt hinzu: Er glaubt nicht, dass Aaron gesungen hat. Er hat das Hotel, aus dem das FBI bisher operiert hat, beschatten lassen. Im Umkreis von einem Kilometer konnten keine verdächtigen Personen gefunden werden, die Organisation liegt also nicht beim Hotel auf der Lauer. So wie Akai die Organisation einschätzt, hätten sie zuerst die Lage vom FBI-Versteck aus Aaron herausgepresst, um das FBI dort auf einen Streich auszulöschen.

James erkundigt sich bei Jodie, ob Jim und Chen, die heute freiwillig den ausgemachten Treffpunkt beschatten, sich schon gemeldet haben, was Jodie verneint. Conan berichtet nun von dem, was er bezeugt hat: Jim ist tot, und Wodka war am Tatort. James versteht nicht, wie die Organisation von den Treffpunkten wissen konnte, wenn Aaron ihnen nicht verraten hat, wie man den Code löst. Conan wirft ein, dass die Organisation einfach die Mail mit dem Code gehackt und danach den Code auf konventionelle Weise selbst geknackt haben könnte. Immerhin stehen im Code ganz eindeutig Ort und Zeit für ein Treffen, wie Conan erkannt hat – sehr zur Verwunderung von Jodie, James und Camel.

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Kapitel 1062 erscheint in der Weekly Shōnen Sunday #46/2020 am 14. Oktober.

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Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan

3 Gedanken zu „Kapitel 1061: Der blutbefleckte Dienstausweis

  • 12. Oktober 2020 um 11:05
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    Dass ist der Hammer!
    Kann kaum das nächste Kapitel erwarten.

  • 13. Oktober 2020 um 09:09
    Permalink

    Endlich geht es wieder zur Sache!
    Störend fand ich allerdings, dass alle FBI-Agenten sich ALLE im Haus der Kudos versammeln? Ist das nicht üblich dass man, wenn der Ort auffliegt, sich in kleinen Grüppchen verteilt und in verschiedene Hotels/Häuser untertaucht?
    Jetzt hocken die alle in einem Haus und wenn die Organisation das rausfindet, wird es mega ungemütlich. Vor allem wohnt daneben ja deren ehemalige totgeglaubte Mitarbeiterin… die davon bestimmt nicht begeistert ist.
    Aber trotzdem ein cooles Kapitel.

  • 14. Oktober 2020 um 08:04
    Permalink

    @lalala
    Genau dasselbe habe ich auch gedacht – das Notfallprotokoll des FBI ist wirklich nicht sehr clever ^^‘
    Trotzdem: Ein toller Kapitelauftakt, endlich ist die Gefahr der Organisation wieder richtig spürbar!

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