Episode 1001: Mord bei Mondschein Remake (Teil 2)

Detektiv-Conan-Episode-1001-1Die Detektiv Conan Episode 1001: Mord bei Mondschein Remake (Teil 2) lief heute in Japan.

Die Mordserie auf der Mondscheininsel findet ein tragisches Ende.

Episode 1001: Mord bei Mondschein Remake (Teil 2)

Ohne große Umscheife setzt die Episode die Geschehnisse aus der letzten Folge fort. Narumi hat den toten Bürgermeister Tatsuji Kuroiwa untersucht und gibt als erste vorläufige Prognose an, dass nur ein paar Minuten seit seinem Tod vergangen sein müssen. Der Kommissar sieht dies bestätigt durch die 5 Minuten der Stille auf dem Tonband, welches am Tatort gefunden wurde. Dies enthält den zweiten Satz der Mondscheinsonate und wurde im Kassettenspieler des Tonstudios gefunden. Ein Mitarbeiter der Spurensicherung findet im Tonstudio eine mit blutgeschriebene Notenzeile. Kogoro vermutet eine Sterbenachricht des Bürgermeisters doch Conan verneint dies. Da die Nachricht sehr kompliziert aufgebaut sei hätte das Opfer eher um Hilfe gerufen anstatt mit dem eigenen Blut ein Musikstück zu komponieren. Kogoro ist über das vorlaute Mundwerk von Conan so verärgert, dass er ihm einen Klaps verpasst und Conan daraufhin in die blutige Nachricht fällt. Verschreckt hebt Kogoro ihn wieder auf doch die Nachricht ist zum Glück unversehrt geblieben. Nun setzt das neue Opening ein, welches uns noch einmal die Geschehnisse aus der Episode 1000 grob zusammenfasst. Kommissar Megure befragt sogleich Ken Nishimoto, welcher die Leiche gefunden hat. Dieser gibt an, dass ihm der Bürgermeister einen Brief geschrieben habe, dass er ihn um 06:30 im Tonstudio treffen sollte. Der Grund des Treffen wird jedoch nicht genannt. Dafür äußert Reiko, dass Herr Shimizu der Täter sei, denn er sei nun der einzige übrige Kandidat für die Bürgermeisterwahl und habe somit automatisch gewonnen. Masato streitet dies jedoch ab, da er keine Menschen umbringen würde nur um Bürgermeister zu werden. Während Conan sich die notierte Notennachricht ansieht gibt ihm Ran einen entscheidenden Hinweis, wodurch Conan das Prinzip hinter den Codenoten durchschaut. Dabei wurde einfach das lateinische Alphabet auf die Klaviertasten übertragen. Die Nachricht am Fundort der ersten Leiche besagt somit: Du weißt du bist der nächste. Und die eben mit blutgeschriebene gefundene Nachricht besagt: Der Groll des Höllenfeuers ist erledigt. Dieser Groll wird von den Anwesenden auf den toten Pianisten Keiji Aso bezogen und Ken meint, dass dieser doch noch am Leben sei und nun alle umbringe. Doch der Polizist der Mondscheininsel kann dies widerlegen. Der verbrannte Körper damals war eindeutig Keiji Aso zuzuordnen. In dem damaligen Haus sei alles abgebrannt bis auf ein paar Notenblätter, die in einem feuerfesten Safe lagen. Kommissar Megure verlangt vom Inselpolizist, dass dieser die Notenblätter unverzüglich bei den laufenden Ermittlungen zu Verfügung stelle, woraufhin dieser davon eilt. Conan rennt ihm hinterher und befragt ihn zu den einzelnen Bewohnern der Mondscheininsel.

Detektiv-Conan-Episode-1001-2Dabei erfährt er, dass der damalige Bürgermeister Kameyama, der amtierende Bürgermeister Kuroiwa, Hideo Kawashima und Ken Nishimoto damals bezeugt haben, dass Herr Aso sein Haus selbst anzündete. Zudem findet der Dorfpolizist den Sekretär des Bürgermeisters Hirata sehr verdächtigt, da er sich oft mit Hideo im Geheimen getroffen habe. Als der Inselpolizist nach einer Ewigkeit den Schlüssel für den Safe, indem die besagten Notenblätter liegen auffindet, kommt Ran atemlos an und meint, dass inzwischen alle Anwesenden nach Hause gegangen seien. Zum Einen weil Conan und der Polizist zu lange brauchten und weil die letzte Nachricht besagte, dass der Groll erloschen und somit die Mordserie beendet sei. Conan zweifelt jedoch daran, weil die Mondscheinsonate drei Sätze habe und bislang nur zwei bei einem Tatort gespielt wurden. Conan will daher zum Gemeindehaus um die Notenblätter zu sichten. Als sie dort sind hört er seltsame Geräusche aus dem Zimmer mit dem Flügel. Als er nachsieht ist dort eine Person, welche sofort das Fenster zerschlägt und flieht. Conan will die Person verfolgen und stürtzt dabei über den verletzt am Boden liegenden Shuichi Murasawa. Kurz darauf ist Rans Schrei zu vernehmen und als Conan zu ihr eilt wird Ken Nishimoto erhängt im Raum gefunden wo die Notenblätter eingeschlossen waren. Zu Kens Füssen liegen Notenblätter, welche entschlüsselt die Worte Abschiedsbrief ergeben. Auch ein Walkman mit einer 60 Minutenkassette wird gefunden. Der Kommissar kommt anhand des Inhaltes der Selbstmordnotiz zu dem Schluss, dass Ken die beiden Morde beging und sich dann selbst aus Reue erhängte. Sein Motiv war, dass ein damaliger Fehler, den er zusammen mit dem damaligen Bürgermeister Kameyama, dem amtierenden Bürgermeister Kuroiwa, Hideo Kawashima und Keiji Aso machte nicht ans Licht kommen sollte. Den Notencode dachte sich Keiji aus und er wurde für irgendetwas benutzt. Conan bezweifelt jedoch, dass Ken Selbstmord beging, denn als er gefunden wurde fehlte ein Podest auf das er treten konnte um sich zu erhängen. Dann berichtet Conan von den zwei Personen die er im Flügelzimmer gesehen habe. Dort liegt Shuichi immernoch bewusstlos am Boden, doch Narumi habe ihn bereits behandelt und es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. In Shuichis Hosentasche findet sich ein Stimmhammer und Conan schlussfolgert, dass Shuichi dafür sorgte, dass der Flügel im Flügelzimmer immer perfekt gestimmt war. Während der Kommissar alle verdächtigen Personen in das Gemeindehaus zum erneuten Verhör bestellt untersucht Conan den Flügel im Flügelzimmer. Als ihn Ran danach fragt meint er, dass die entkommene Person etwas unter dem Flügel gemacht habe. So findet er ein Geheimfach und ein seltsames weißes Pulver. Als die Ermittlungen fortgesetzt und die Fotos vom Tonstudio von der Spurensicherung gezeigt werden fällt Conan auf, dass an Tatsujis Hals etwas leuchtet. Nachdem der tote Körper entfernt wurde ist das Licht aber weg. Kazuaki will sich unterdessen etwas zu trinken kaufen und Conan bemerkt, dass seine Hand stark verletzt ist. Als er ihn auf ein mögliches weißes Pulver am Ärmel anspricht erschreckt der Sekretär des Bürgermeisters sehr. Nachdem er die vor Schreck fallengelassenen ausländischen Münzen wieder aufgesammelt hat lässt er Conan alleine zurück. Da kommt der Inselpolizist mit den Notenblättern aus dem Safe. Als Conan sie anhand des Notencodes untersucht ergibt sich die Nachricht: Für meinen Sohn Seiji. Der Inselpolizist berichtet, dass Herr Aso auch einen Sohn hatte, welcher aber aufgrund einer Krankheit auf dem Festland behandelt werden musste. Conan bringt dies auf eine Idee und er überprüft das Tonstudio. Er findet heraus, dass die leuchtende Taste zu der Auto-Reversefunktion des Tonstudios gehört.

Detektiv-Conan-Episode-1001-3Als Kogoro nach ihm sieht betäubt Conan ihn und enthüllt über die Sprecheranlage des Tonstudios die Wahrheit der Mordserie. Zunächst kommt er jedoch auf den bewusstlosen Shuichi zu sprechen. Dieser wurde von Herrn Hirata im Flügelzimmer niedergeschlagen, da ihn dieser erwischte wie er das Geheimversteck unter dem Flügel öffnete. Denn über dieses schmugelte er Drogen und verkaufte sie. Mit den Morden hat er jedoch nichts zu tun, da er sonst nicht das Flügelzimmer als ersten Tatort gewählt hätte. Zur Überführung des wahren Täters kommt Kogoro auf den zweiten Mord zu sprechen. Gemäß der Aussage von Narumi war der Bürgermeister erst einige Minuten tot. Doch als Conan in die blutige Notennachricht fiel wurde sie nicht verschmiert. Das Blut war also bereits trocken, was jedoch mindestens eine halbe Stunde benötigte. Nun erwähnt er die Kassette, welche abgespielt wurde und die Auto-Reversetaste. Diese sorgt dafür, dass eine Kassette zuerst die leere Rückseite abspielt und anschließend automatisch das Band umdreht und die Seite mit der Aufnahme abgespielt wird. Da die Taste leuchtete war diese aktiv und als der Körper von der Spurensicherung entfernt wurde war das Licht aus. Die einzige Person, die sich dem Opfer näherte war außer der Spurensicherung nur Frau Narumi Asai. Sie gab eine falsche Todeszeit an und schaltete bei der Untersuchung die Reversetaste aus um ihren Trick zu verschleiern. Ihr Motiv für die Tat war der Mord an Keiji Aso vor 12 Jahren, als er in seinem Haus verbrannte. Denn damals haben ihn der damalige Bürgermeister Kameyama, der amtierende Bürgermeister Kuroiwa, Hideo Kawashima und Ken Nishimoto in seinem Haus eingesperrt und es angezündet, weil Keiji aus dem gemeinsamen Drogengeschäft aussteigen wollte. All das war den verschlüsselten Notenblättern zu entnehmen, die Keiji Aso seinem Sohn Seiji hinterlassen hatte. Denn Narumi Asai ist in Wirklichkeit Keijis Sohn Seiji. Als die Anwesenden das bemerkten war der Junge jedoch schon weg. Conan folgt ihm in das Gemeindehaus, wo der Flügel seines Vaters steht. Das Gemeindehaus hat Seiji inzwischen angezündet und sitzt nun am Flügel seines Vaters. Als Conan ihn dort findet erfährt er von Seiji seine Geschichte. Der damalige Bürgermeister Kameyama erzählte Seiji alles, als dieser sich ihm offenbarte. Anschließend verstarb der frühere Bürgermeister Kameyama an einem Herzanfall was Seiji auf die Idee der Mordserie brachte und er begann die Mondscheinsonate zu spielen. Conan will ihn aus den Flammen retten doch Seiji gibt an seine Hände bereits mehrfach mit Blut befleckt zu haben und wirft Conan aus dem Fenster. Ran hintert Conan daran erneut in die tobenden Flammen zu rennen und Seiji hinterlässt Conan eine Abschiedsmusiknachricht. Die Bedeutung dieser hält unser kleiner Detektiv jedoch vor Ran geheim.

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Ausblick auf die kommende Episode

Detektiv-Conan-Episode-1001-4Wann die Detektiv Conan Episode 1002 im japanischen Fernsehen gezeigt wird ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar. Stattdessen wird nächste Woche als Vorlauf auf Film 24 eine Wiederholung von Episode 779: Die scharlachrote Rückkehr (Prolog) gezeigt.

Auch eine Vorschau auf die kommende Episode am Ende gibt es nicht. Dafür enthält der Abspann eine Danksagung an alle Detektiv Conan Fans, welche auf weitere mysteriöse Fälle unseres kleinen Meisterdetektives hoffen lässt.

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Quelle: Nippon TV. Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan・Yomiuri TV・TMS 1996

5 Gedanken zu „Episode 1001: Mord bei Mondschein Remake (Teil 2)

  • 14. März 2021 um 14:22
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    Okay, ich habe mir jetzt beide Folgen angesehen und muss sagen: „Enttäuschung“. Naja, der Fairness halber sollte ich erwähnen, dass meine Erwartungen von Anfang an schwindend gering waren. Aber bedenkt man den Werbeaufwand, den man betrieben hat, um dieses Remake anzukündigen, hatte ich dann noch die kleine Hoffnung, eines besseren belehrt zu werden, doch Fehlanzeige.

    Was hat man gemacht?

    Im Grunde hat man sich Folge 11 „Mord bei Mondschein“ genommen und so, wie sie war, neu gezeichnet und synchronisiert. Sicher, die Folge wurde nicht 1 zu 1 übernommen, doch nennenswerte Veränderungen fanden nicht statt. Das zeigt sich auch in der Laufzeit. Folge 11 ging etwa 48 Minuten, die Folgen 1000 und 1001 zusammen gehen ebenfalls etwa 48 Minuten. Da erkennt man auch schnell, dass nicht viel bzw. gar kein Platz für neue Szenen vorhanden war. An den Synchronsprechern hat sich jedoch etwas getan. Neben Kogorou, dessen Sprecher breits vor einigen Jahren ausgetauscht werden musste, da der erste Sprecher leider verstorben ist, wurden auch die meisten, wenn nicht gar alle Sprecher der folgenspezifischen Charaktere ausgetauscht. Die Gründe hierfür sind mir zwar unbekannt, jedoch gehe ich davon aus, dass zuminest die meisten nachvollziebar und voll in Ordnung sind (z.Bsp. Rente, andere Projekte u.s.w.).

    Was hätte man tun sollen oder zumindest können?

    Ein Problem bei „Mord im Mondschein“ war von Anfang an, dass sie nicht viel Spielraum für neue Szenen bietet. Es gibt keine Verweise auf Ereignisse abseits der Mordserie. Andere Charaktere als die auftretenden wurden nicht einmal erwähnt (wie Agasa, die Kinder u.s.w.). Doch ganz ohne Potenzial für Erweiterungen steht auch diese Folge nicht dar. Z.Bsp. hätte man mit einer Rückblende zu den Ereignissen von vor 12 Jahren, zu Aso Keijis Tod beginnen können (natürlich ohne spätere Schlussfolgerungen zu spoilern). Ebenso hätte man direkt zeigen können, wie Kogorou den Auftrag erhalten hat, statt nur in einer nicht mal synchronisierten Rückblende. Anschlißend wäre ein Gespräch zwischen Conan und Agasa über die bevorstehende Reise nach Tsukikage-jima möglich. Auch hätte man zeigen können wie Megure zu dem Fall gerufen wird. (Hierbei hätte man auch Satou und weitere bekannte Polizisten zumindest im Hintergrund zeigen und vielleicht erklären können, warum sie nicht mit auf die Insel gekommen sind, z.Bsp. wegen eines anderen Falls.) Eine (zugegeben etwas streitbare) Möglichkeit wäre zudem, wenn man parallel zum Fall auf Tsukikage-jima Shihos erste Durchsuchung von Shinichis Haus zeigen würde. Der Zeitpunkt wäre zwar nicht kanonisch nachweisbar, aber sicher nicht undenkbar. Für solche Erweiterungen der Handlung wäre zwar deffinitiv mehr Laufzeit nötigt, also mindestens eine dritte Folge, aber hätte man diese oder ähnliche vorgenommen, wäre aus dem Remake wirklich was besonderes geworden, statt einfach nur eine Neuzeichnung.

    Ich wage sogar zu behaupten, hätte man statt eines Remakes eine Remaster-Version von Folge 11 gezeigt, hätte es viel, viel weniger negative Kritik gegeben, selbst wenn Folge 1000 dann nichts besonderes gewesen wäre. Die Kritik (die auch ich übe) basiert immerhin darauf, dass Folge 1000 groß als Remake einer „legendären“ Folge angekündigt wurde. Aber, auch wenn Folge 11 natürlich ihre Fans hat, sie das erste 1-Stunden-Special war (Werbung mitgerechnet) und gegen Ende der Folge die Basis für einen recht bekannten Satz Conans an Heiji gelegt wird, ist sie (denke ich) für die meisten Conan-Fans nur 1 Folge unter vielen.

    Alternativen?

    Ich persönlich hätte lieber ein Remake folgender Fälle gesehen (sie wurden bereits von anderen Kommentatoren erwähnt): „Den Männern in Schwarz auf der Spur“ mit Ais ersten Auftritt (ein 2-Stunden Special mit zwei Fällen, das bei uns in 4 Folgen aufgeteilt wurde) oder „Wiedersehen mit den Männern in Schwarz“ mit dem Fall um Pisco und Vermouths ersten Auftritt (3 Folgen). Enbenso hätte mir „Der Giftmord“ gefallen, mit Heijis erstem Auftritt (2 Folgen). Bei jedem dieser Fälle gibt es Potenzial für Erweiterungen durch Szenen, die im der Orginalfassung nur erwähnt wurde, erst später bekannt wurden oder gar nicht vorkamen, so dass man sie einbauen und ein Remake „besonders“ werden lassen kann. Und natürlich gibt es jede Menge weitere wahrlich „legendäre“ Folgen, die man hätte nehmen können.

    Das ist meine Meinung, jeder kann bekanntlich anders denken. Aber mal im Ernst, wie hat man sich überhaupt für „Mord bei Mondschein“ entschieden? Haben das die Produzenten selbst entschieden oder Fans zwischen mehreren Folgen abstimmen lassen? Kann mich da mal jemand, wenn möglich, aufklären?

  • 15. März 2021 um 23:33
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    bin vollkommen deiner Meinung 😉

  • 21. März 2021 um 02:13
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    Bin auch deiner Meinung!!! Ich habe genau das gleiche gedacht! Faule animation und scheis Zensuren noch dazu ( weniger Blut und geschlossene Augen bei jedem TOTEN) und veränderte tote Menschen bei den meisten Folgen! Also was ich damit sagen will, der Anime macht echt kaum spas mehr und der Manga ist schleppend also keine Ahnung was mit gosho los ist und ständig diese monatelangen Pausen zwischen 2,3 Kapiteln nerven auch tierisch also da schafft es one piece oder damals SDS besser!

  • 21. März 2021 um 12:56
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    Bin der selben Meinung @Fred. Für echte und wahre Conan Fans war dieses Remake mehr als ein Reinfall. Ein echter Flop. Man fühlt sich schon fast veräppelt. Und das obwohl das ganze sowieso schon schleppend vorangeht. Nur Filler, nervige Detective Boys Fälle die keiner sehen will und im Bereich schwarze Organisation werden mehr Rätsel aufgeworfen, als aufgelöst. Und die neu herangetragenen Fragen, werden sicher auch erst in 20 Jahren gelöst – wenn überhaupt. Davor kommen natürlich noch langweilige Detective Boys Filler oder Love-Storys, die ebenfalls wie ein Kaugummi langgezogen werden.

    Eine Schande für echte und wahre Conan-Fans. Auf einer anderen Seite darf man das leider nich loslassen, da dort wohl nur alles durch eine rosa rote Brille gesehen und gut geredet wird. Fakt ist: Der Manga und Anime hat einfach an Glanz verloren und geht immer mehr den Bach runter. Wahre Fans erkennen das. Wer das nicht erkennt und das Remake (Folge 1000/1001) gefeiert hat, ist KEIN wahrer Conan Fan. Punkt. Aus. Tatsache. Gibt es nix zu rütteln.

    Grüße gehen an alle wahren Conan-Fans raus und an alle die, die von Gosho endlich spannendes erwarten wollen! Dann sicher wollen wir weiterhin Nutznießer des einst sehr spannenden und einzigartigen Werkes sein.

    Gruß MD

  • 22. März 2021 um 11:41
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    An Fred

    Da gehen unsere Meinungen dann doch auseinander. Die Zensur in Conan ist in meinen Augen harmlos und stört mich nicht wirklich. (Da ist die US- und EU-Version von Yu-Gi-Oh! letztlich unübertroffen.)

    Die langen Pausen zwischen den einzelnen Fällen im Manga stören mich zwar auch, aber ich kann sie verstehen. Aoyama Goushou war immerhin bereits 2 Mal für eine Weile im Krankenhaus. Zwar wurde (glaube ich) nie erwähnt, weshalb genau (braucht uns auch nicht zu interessieren), es würde mich aber nicht überraschen, wenn es mit Überarbeitung zu tun hat. Der Leistungsdruck in Japan ist nicht gerade gering. Man bedenke: Vor dem zweiten Krankenhausaufenthalt gab es jede Woche ein 16-Seiten-Kapitel und nur zwischen den Fällen eine Woche Pause, die er wohl für Recherchen und Entwicklung neuer Mordtricks oder Codes verwendet. Nebenbei arbeitet er auch an den aktuellen Filmen mit. Da will ich als Leser wirklich nicht über zu lange Wartezeiten meckern.

    SPOILERALRM:

    Was die schleppende Story angeht, so ist dies bei Conan eigentlich nichts neues. Das kennen wir auch aus den ersten Bändern. Es wirkt nur aufgrund der größeren Pausen zwischen den Fällen noch langsamer. Mehr stört mich hier, wie man mit der Indentitätslüftung vom Boss der Organisation und Rum verfahren ist. Bei Rum hat man erst auf die gleiche Art wie bei Bourbon begonnen, also 3 neue Charaktere eingeführt, die Rum sein könnten. Doch statt über Schlussfolgerungen den wahrnen Rum zu enttarnen, hat man dem Leser diese einfach verraten, ohne das Conan es bis jetzt weiß.

    Schlimmer als das finde ich die Lage beim Boss. Ich habe erwartet, dass seine Identität im Rahmen eines großen Falls offenbart wird (eher gegen Ende der Hauptstory), bei dem dann keine Zweifel mehr übrig bleiben. Vielleicht mit einem direkten Treffen zwischen Conan und dem Boss oder Conan muss aus einer Reihe bereits aufgetretenen Charakteren den Boss ermitteln oder irgendetwas in dieser Richtung. Stattdessen lässt man ein Anagramm an einem alten Tatort zurück und Yuusaku bastelt aus diesem den Namen (und tauscht dabei ein C gegen ein K) eines seit 40 Jahren für tot geglaubten Mannes zusammen, der heute 139 Jahre alt sein müsste (ist ja auch naheligend…). Unnötig zu erwähnen, dass der Name auch von genügend noch nachweislich Lebenden getragen wird (das ist kein fiktiver Familienname!). Jeder normal denktende Polizist, Anwalt, Richter und Detektiv(!) würde ihn für einen Spinner halten. Denn mehr als dieses Anagramm hatte Yuusakau definitiv nicht zur Verfügung.

    Versteht mich nicht falsch, mich stört nicht die Idendität des Bosses (der gehöhrte auch zu meinen Hauptverdächtigen), sondern nur die Art, wie man sie lüftet (insbesondere innerhalb der Story).

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