Episode 1006: Wer hat das Gift platziert?

Die Detektiv Conan Episode 1006: Wer hat das Gift platziert? lief heute in Japan. Conan, Kogoro und Ran sind zu Gast bei einer Feier, als ein Firmenchef vergiftet wird…

Episode 1006: Wer hat das Gift platziert?

Conan, Kogoro und Ran sind zu Gast bei einer Feier des 2. Präsidenten der Finanzfirma Sasano, dem 36-jährigen Shuji Sasano. Weiterhin anwesend bei der Feier sind:

  • Shintaro Toki (65), Chef der Finanzfirma Toki
  • Terumi Hanaoka (51), Repräsentantin einer Beautysalon-Kette
  • Akira Enoshima (48), Leiter des Enoshima-Krankenhauses
  • Kimiyuki Tachikawa (30), Koch
  • Nanase Oizumi (23), Haushälterin
  • Rokuro Kobayakawa (44), Sekretär bei der Finanzfirma Sasano

Die Gäste stoßen mit Wein an und Kogoro spricht einen Toast auf die Finanzfirma Sasano und ihren Präsidenten aus. Genervt stellen Ran und Conan fest, dass Kogoro genug Wein für drei Personen trinkt und den Grund für ihre Anwesenheit bei der Feier bereits vergessen zu haben scheint. Vor einigen Tagen war der Sekretär Kobayakawa in der Detektei Mori, da sein Chef einen anonymen Brief mit einer Morddrohung erhalten hatte. Als Verdächtige für die Morddrohung kommen laut Kobayakawa drei Personen in Frage: Toki, Terumi und Enoshima. Kogoro soll bei der Feier anwesend sein, um herauszufinden, wer den Drohbrief verschickt hat.

Von Koch Tachikawa erfahren Ran und Conan, dass wohl alle drei Ehrengäste etwas gegen den 2. Präsidenten und seine Firma haben, was schon in die Zeit des 1. Präsidenten zurückreicht, dem Vater von Shuji. Dieser ist vor kurzem verstorben und auf einem Porträt im Saal dargestellt. Sowohl Vater als auch Sohn ließen sich einen beachtlichen Schnurrbart stehen. Toki spricht Shuji sein Beileid für den plötzlichen Tod seines Vaters in einem Autounfall aus – dabei verschüttet er etwas von seinem Wein auf seinen Anzug. Shuji weist sofort die Haushälterin Nanase an, ein Tuch zu bringen, doch Toki sagt, dies sei nicht nötig, er habe selbst ein Taschentuch dabei. Als er es aus der Tasche zieht, fällt ihm ein Teil einer Tablettenverpackung aus der Innentasche, die er schnell aufhebt. Terumi betrachtet das Gemälde des verstorbenen Präsidenten. Sie erzählt, Gerüchte würden besagen, der Unfall wurde von einem Wartungsfehler verursacht, den der Präsident bei der eigenhändigen Wartung seines Wagens gemacht habe. Shuji kann das noch immer nicht glauben, denn immerhin sei das Auto das Hobby seines Vaters gewesen. Ausgerechnet dann mit eben jenem Wagen wegen eines Defekts in der Bremse von einer Klippe zu stürzen, würde ihn jeden Tag betrüben, sagt Shuji. Dabei verfinstert sich der Blick von Terumi und sie fummelt mit ihrer rechten Hand an ihrem Ring an der linken Hand herum.

Conan kommt zu Servierwagen von Tachikawa, wo auch gerade Enoshima steht, als dieser eine Nachricht auf seinem Handy bekommt und sich in eine Ecke des Raums zurückzieht, um einen Anruf zu tätigen. Dabei bekommt Conan mit, wie Enoshima von der Person am anderen Ende der Leitung gesagt bekommt, ihm keine Nachricht geschickt gehabt zu haben. Nanase kommt zu Tachikawa und Conan, während Enoshima den Anruf beendet. Danach zieht der Krankenhauschef heimlich eine Schatulle aus seiner Jacke hervor und betrachtet den Inhalt: eine Spritze und zwei Ampullen. Beim Servierwagen spricht Tachikawa Nanase versehentlich mit dem Namen Teshigawara an. Sie tadelt ihn und weist ihn an, vorsichtiger zu sein, sie würde jetzt immerhin mit Nachnamen Oizumi heißen. Sie nimmt drei neue Weingläser auf ihr Serviertablett und geht zu Kogoro und Shuji. Die beiden Herren nehmen gerne noch ein Glas; Shuji will erst das Glas direkt vor sich greifen, ändert aber kurzfristig seine Meinung und nimmt ein anderes Glas. Kogoro nimmt das Glas, nach dem Shuji ursprünglich greifen wollte, und trinkt einen kräftigen Schluck. Plötzlich schreit Shuji und hält sich eine Hand röchelnd den Hals. Er lässt sein Weinglas fallen und stürzt zu Boden. Kobayakawa kommt mit einem Wasserglas angerannt und lässt den Präsidenten trinken, doch es ist zu spät: wenige Momente später stirbt Shuji. Kogoro kann nur noch seinen Tod feststellen. Schockiert lässt Kobayakawa das Wasserglas fallen, wodurch es auf das Weinglas von Shuji fällt. Beide Gläser zerbrechen. Kogoro ruft die Polizei und übernimmt in der Zwischenzeit die Leitung am Tatort.

Während sie warten unterhalten sich Toki, Terumi und Enoshima. Dabei sagen sie, dass Shuji nicht der 2. Präsident geworden wäre, wenn der 1. Präsident länger gelebt hätte. Die beiden hatten keine gute Beziehung und Shuji wäre vermutlich bald enterbt worden. Obwohl sie kein gutes Verhältnis hatten, betrieben beide ihr Geschäft gleichermaßen gierig und rücksichtslos, beide seien verhasst gewesen. Kogoro erzählt den Gästen von der Morddrohung und enthüllt, dass im ganzen Saal Kameras installiert worden sind. Auf einer Leinwand spielt Kobayakawa die Aufnahmen ab, die die verdächtigen Aktivitäten von Toki, Terumi und Enoshima zeigen, doch sie alle reden sich raus. Toki habe nur seine Blutdruckmedizin fallengelassen. Terumi habe nur zufällig ihren Ring justiert, den Verdacht, im Ring könnte Gift gewesen sein, findet sie absurd. Enoshima sagt, es sei normal, als Doktor eine Spritze zu haben. Zudem war er auf der anderen Seite des Saals, als der Präsident starb. Kein Bild der Kameras zeigt, wie einer der Verdächtigen das Weinglas hätte vergiften können.

Nun enthüllt Kobayakawa sein Geheimnis: Er ist in Wahrheit Shuji Sasano, der 2. Präsident. Das Opfer, der vermeintliche Shuji, war der echte Kobayakawa. Der Schnurrbart war nicht echt und Shuji hatte sich rasiert, da Kobayakawa vorgeschlagen hatte, die Plätze zu tauschen. So wäre Shuji sicher und könne die Reaktionen und Aktivitäten der Gäste unbemerkt beobachten. Außerdem enthüllt Shuji die Tatsache, dass Nanase früher mit Nachnamen Teshigawara hieß. Die Familie Teshigawara wurde vom 1. Präsidenten ruiniert, die aggressiven Methoden der Finanzfirma Sasano trieben Nanases Vater in den Selbstmord. Sie habe sich unter falschem Namen hier eingeschlichen und könnte ebenfalls die Täterin sein. Nanase erwidert, dass sie lediglich von der Familie Oizumi adoptiert wurde und nichts mit dem Verbrechen zu tun habe. Die anderen Verdächtigen schießen sich auf Nanase ein und vermuten, sie könnte die Weingläser beim Servieren vergiftet haben. Jedoch hat das Opfer von drei Gläser ausgewählt, und die Kameras zeigen, dass es keinen Trick gab, um die Wahl zu beeinflussen. Shuji vermutet, dass Nanase einfach alle drei Gläser vergiftet hat, doch das kann nicht sein, da Kogoro ebenfalls aus einem der Gläser trank. Conan gibt vor, am „coolen“ Handy von Enoshima interessiert zu sein und darf damit rumspielen. Nach einer kurzen Weile gibt er Enoshima das Handy zurück und betäubt heimlich Kogoro. Der Schlafenden Kogoro sagt, dass der Täter weder unter den Gästen, noch unter dem Personal zu finden sei. Somit bleibt nur einer als Täter übrig: Shuji Sasano selbst.

Durch Kogoro präsentiert Conan seine Theorie: Es war in Wahrheit Shuji, der den Rollentausch vorschlug. Die Morddrohung hatte er gefälscht. Bei der Party sollte Kobayakawa einen Giftanschlag vortäuschen, damit Shuji die Reaktionen der Gäste beobachten könne. Doch Shuji machte einen echten Giftanschlag daraus, indem er das Wasserglas vergiftete, während der Verdacht voll auf dem Weinglas liegen würde. Dann ließ er absichtlich das Wasserglas auf das Weinglas fallen, damit sich die Scherben und Flüssigkeiten vermischen und somit die Spurensicherung nicht mehr feststellen könnte, welches Glas das Gift enthielt. Das Motiv war vermutlich der Tod des Präsidenten: Shuji wäre bald enterbt worden, weswegen er sich mit Kobayakawa verschworen und die Bremsen des Autos seines Vater manipuliert hatte. Nun musste er jedoch auch seinen Komplizen loswerden und inszenierte den Mord. Shuji will einen Beweis, den Conan gerne erbringt: Die Schwachstelle des Plans war die Anwesenheit eines Arztes, weswegen Shuji ihn mit einer falschen Nachricht auf die andere Seite des Saales locken musste. Doch Shuji hatte bisher keine Möglichkeit, die falsche Nachricht heimlich aus seiner Mailliste zu löschen. Wenn man also sein Handy untersucht, werde man die Nachricht finden. Shuji gibt vor, kein Handy bei sich zu haben, doch Conan wählt Shujis Nummer, wodurch Shujis Handy in seiner Tasche klingelt. Conan hatte die falsche Nachricht und die Nummer von Shuji heimlich beim vermeintlichen Spielen mit Enoshimas Handy betrachtet. Inzwischen nähern sich auch Polizeisirenen. Shuji fällt auf die Knie und gesteht damit die Tat.

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Ausblick auf die kommende(n) Episode(n)

Am 22. Mai 2021 wird ein Digital Remaster von Episode 108: Eifersucht (Teil 1) im japanischen Fernsehen gezeigt. Dementsprechend wird in der Woche darauf, am 29. Mai 2021, ein Digital Remaster von Episode 109: Eifersucht (Teil 2) ausgestrahlt.

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Quelle: Nippon TV. Bilder: © Gosho Aoyama / Shogakukan・Yomiuri TV・TMS 1996

4 Gedanken zu „Episode 1006: Wer hat das Gift platziert?

  • 15. Mai 2021 um 21:01
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    komisch, bei Episode 1000/1001 hat man sich die weit aufgerissenen Münder gespart, nun darf man wieder. Auch wenn es die Todeszone selbst ist und nicht der Tote im bereits toten Zustand: ich kann es nicht nachvollziehen, warum man das bei Episode 1000/1001 unbedingt nicht wollte…

  • 15. Mai 2021 um 21:22
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    Offene Münder und Todesszenen sind kein Problem und werden regelmäßig gezeigt. Bewusste Selbstzensur betreibt der Anime hingegen i.d.R. bei der Farbe des Blutes und den geschlossenen Augen der Opfer nach dem Tod (welche im Manga zumeist offen sind).

  • 16. Mai 2021 um 14:30
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    @Lasse: Stimmt, du hast Recht, es waren die Augen 🙂

  • 20. Mai 2021 um 13:20
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    Könnt ihr bitte auch künftig am Anfang alle vorkommenden Verdächtigen einmal in so einer Übersicht auflisten? Ich finde es dann sehr viel einfacher, zu verstehen, wer wer ist, wenn man dort immer mal nachsehen kann – würde man den Anime sehen, hätte man ja die Gesichter zur Orientierung.

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