Kapitel 960: „Die Krallenspuren der Nue“ geben Rätsel auf

Kapitel_960Kapitel 960 ist da, trägt den übersetzten Titel „Die Krallenspuren der Nue“ und treibt den neuesten Fall mit Heiji Hattori weiter voran.

Conan und Ran begaben sich zusammen mit Heiji und Kazuha in das abgelegene Yadori-Dorf in der Präfektur Shizuoka, weil Heiji dort nach einem Goldschatz suchen soll. Dort trafen sie auf weitere Personen, die ebenfalls an der Suche nach dem Gold arbeiten sollten. Beim Abendessen erfuhren unsere Detektive von einem älteren Unfall, bei dem ein ausländischer Bergarbeiter bei der Suche von einem Erdrutsch erfasst wurde und verstarb. Kurz vor seinem Tod schrieb er die Buchstaben „nue“ auf einen Zettel, den Namen eines Fabelwesen, der sogenannten japanischen Chimäre. Kurz danach tauchte das legendäre Monster inmitten eines Feuers tatsächlich vor den Augen von Heiji, Conan, Kazuha und Ran auf. Bei der Verfolgung der Bestie entdeckten unsere beiden Detektive in der Nähe dann die Leiche des Historikers Yasukatsu Someji.

Inhalt Kapitel 960; drittes Kapitel zu Fall 277; später voraussichtlich in Band 91. Zu unseren Zusammenfassungen der vorigen Kapitel.
Auftretende Personen: Conan Edogawa, Ran Mori, Kazuha Toyama, Heiji Hattori, Densuke Takekuma (Bürgermeister), Michiki Tanzawa (Archäologe), Yasukatsu Someji (Historiker), Fumie Masuko (Schriftstellerin), Hajime Tsurumi (Reporter)
Ort: Gasthof im Yadori-Dorf

Kapitel_960-1Kazuha und Ran haben gemeinsam mit Michiki, Densuke, Fumie und Hajime das Feuer gelöscht, als Heiji und Conan zurückkommen und vom Tod des Historikers Yasukatsu und den Krallenspuren auf seinem Rücken erzählen. Schriftstellerin Fumie spekuliert auf einen Tiger, aber Conan berichtet, dass die Spuren dafür zu groß sind und mit jeweils 10 cm Abstand zu weit auseinander liegen. Für Reporter Hajime steht nun endgültig fest, dass das legendäre Monster Nue real ist, während Archäologe Michiki etwas Merkwürdiges über Monster und eine Urne murmelt. Kazuha und Ran haben wie befohlen die Polizei gerufen, aber das Dorf ist extrem abgelegen, weswegen es einige Zeit dauern wird, bis die Beamten eintreffen. Das Feuer war laut Heiji ein Trick, da der Ort des Geschehens nach Kerosin riecht, und die Krallenspuren waren vermutlich fingiert: Nur einer der Schnitte war das Resultat des Angriffs auf Yasukatsu durch den Mörder. Der Historiker rannte danach um sein Leben und brach beim See zusammen, wo Conan und Heiji ihn fanden. Nach dem Tod hat der Mörder zu seinem ursprünglichen Schnitt einfach drei weitere in den Rücken von Yasukatsu geschnitten, um es wie den Angriff der Nue aussehen zu lassen. Soweit zumindest Heijis Theorie.

Heiji verdächtigt den Bürgermeister Densuke, da er alle Personen im Dorf versammelt hat, doch dieser streitet die Vorwürfe ab. Er selbst bekam einen anonymen Brief, in dem sich Geld, der Zettel mit den Buchstaben „nue“ und einige Instruktionen befanden. Laut dem Brief sollte Densuke alle anwesenden Personen einladen, um mit dem Schatzfund das Dorf wieder berühmt zu machen. Beim Brief befanden sich außerdem vier Umschläge, die er ungeöffnet an Michiki, Yasukatsu, Fumie und Hajime schicken sollte. Die drei noch Lebenden der genannten Personen bestätigen dies, die Briefe enthielten außerdem Informationen über den Erdrutsch-Unfall. Sogar die Zimmerbelegung war durch den Brief an Densuke vorgegeben. Heiji möchte auf die Polizei warten, weist die vier an bis dahin auf ihren Zimmern zu bleiben und konfisziert ihre Handys. Ran und Kazuha möchten unterdessen nicht weiterh im Zimmer des verstorbenen Bergarbeiters Charles Abel bleiben. Als Fumie von den Notizbüchern des Bergarbeiters hört, möchte sie mit den beiden Mädchen das Zimmer tauschen, doch Michiki kommt ihr zuvor.

Heiji und Conan warten nun draußen und behalten die Fenster im Auge. Auch Densuke bleibt gegen Heijis Willen draußen und will die beiden mit seinem Besen beschützen, da er sich verantwortlich fühlt, weil er alle in das Dorf geholt hat. Heiji nutzt die Gelegenheit, um Densuke über die anderen Personen auszufragen. Michiki war ein berühmter Archäologe, der viele Ausgrabungen geleitet hat und in jeder TV Show über dieses Thema zu sehen war, bis einige seiner geborgenen Schätze sich als Fälschungen herausstellten und er von der Bildfläche verschwand. Währenddessen sehen wir Michiki, der die Notizbücher von Charles Abel liest und dann frustriert zu Boden schleudert. Fumie schreibt in ihren Romanen viel über japanische Mythen und Monster, trinkt einen Weißwein und hat außerdem Kunst studiert. Als ihr bei einem Fernsehdreh die Kulisse nicht gefiel, hat sie das gesamte Set kurzerhand komplett neu streichen lassen. Der verstorbene Yasukatsu war als Historiker ein Experte für das Tokugawa-Gold, während Hajime lediglich ein junger Reporter ist, der an japanischen Mythen interessiert ist. Unterdessen isst Hajime Kartoffelchip, trinkt Cola und beobachtet die drei aus seinem offenen Fenster vor dem Gasthof.

Heiji erwidert, dass Densuke lieber das Bergarbeiter-Team vom damaligen Unfall hätte einladen sollen, doch diese sind laut Densuke seit damals verschwunden und niemand kennt ihre Namen. Conan fragt, warum der Bürgermeister Heiji eingeladen hat. Densuke erklärt, dass er laut dem Brief ausdrücklich Kogoro Mori einladen sollte, doch er hatte dafür kein Geld. Da er seine zweite Wahl, Shinichi Kudo, nicht erreichen konnte, hat Densuke stattdessen Heiji eingeladen, welcher zähneknirschend zur Kenntnis nimmt, dass er nach Kogoro und Shinichi nur die dritte Wahl war. Im Brief stand außerdem, dass unbedingt Kogoro Moris Tochter eingeladen werden soll, da eine junge Frau im Video des Schatzfundes hilfreich wäre. Als sich Conan nach den verschiedenen Bäumen um den Gasthof erkundigt, finden er und Heiji eine merkwürdige, verbrannte Stange auf dem Boden, die in ein Tuch gehüllt war. Nun tritt Fumie ans Fenster und brüllt die drei wegen ihres lauten Gesprächs an, da sie vor dem Eintreffen der Polizei noch etwas schlafen wollte. Hajime lehnt sich ebenfalls aus seinem Fenster und plaudert ein wenig mit der Schriftstellerin.

Kapitel_960-2Plötzlich ertönt der Schrei der Nue erneut. Der Hund fängt sofort an zu bellen, was alle in Panik versetzt. Aus dem Boden um Heiji und Conan herum erscheinen aus dem Nichts Flammen, als Michiki plötzlich ebenfalls schreit. Heiji und Conan eilen zu dessen Zimmer, welches jedoch verschlossen ist und erst von Densuke mit dem einzigen Zweitschlüssel geöffnet werden kann. Doch es ist bereits zu spät: Michiki ist tot. Unter seinen Kinn befinden sich zwei rote Punkte, die Conan auf einen Schlangenbiss vermuten lassen. Heiji wundert sich, ob das legendäre Monster Nue am Ende doch real ist.

Ausblick: Keine Pause! Ein weiterer Toter, noch dazu in einem verschlossenen Raum. Ist dies wirklich das Werk der Nue?! Kapitel 961 erscheint in der Shōnen Sunday #27/2016 am 1. Juni.

 

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© Bilder: Gosho Aoyama, Shōgakukan. Alle Rechte vorbehalten.

2 Kommentare zu “Kapitel 960: „Die Krallenspuren der Nue“ geben Rätsel auf

  • 31. Mai 2016 um 19:59
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    Ich hab mal ´ne Frage zu der Seite mit der Übersicht zu den Umfragen!!!!

    Egal auf welche Seitennummer ich klicke, ich bekomme immer nur die erste Seite angezeigt….. ist das ein Fehler, Absicht, oder ist bei mir etwas kaputt???

  • 4. Juni 2016 um 20:25
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    @Bine: Der Fehler existiert leider nicht nur dort, sondern auch auf vielen anderen Seiten (mit Ausnahme der Startseite). Ich werde mich mal umschauen und hoffe, dass sich das Problem lösen lässt.

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